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Die Nächte werden wieder kälter. Die perfekte Zeit, das Teleskop wieder herauszukramen, zu entstauben und auf dem Balkon aufzustellen. Ein erster Versuch mit der Digitalkamera am Teleskop heute Abend bei herrlichem Halbmond. “First Light” wie die Hobby-Astronomen sagen, wenn sie ihr Teleskop zum ersten Mal einsetzen. Bei mir zumindest das erste Mal in diesem Winter. Weitere Bilder bei Flickr, darunter auch ein Aktuelles vom Orionnebel M42.
Im Kampf um die einzig richtige Wahrheit zur Klimakatstrophe fahren nebst Politik auch die Medien immer schwerere Geschütze auf. Die Objektivität leidet zunehmend: So titelt Der Spiegel am 12. Dezember mit einem Artikel zur Klimakonferenz auf Bali in einem Ton, wie man es sonst nur von der BILD-Zeitung gewohnt ist: “Ausgerechnet Bushs Klimalügner verhandelt auf Bali“. Man kann von dem Mann halten, was man will, aber guter Journalismus sieht anders aus. Hätte es sich um einen als Kommentar gekennzeichneten Meinungsartikel gehandelt, ok. Doch so bleibt es pure Stimmungsmache. weiter »
Was hat die Macher der Süddeutschen Zeitung geritten, die Kommentarfunktion ihrer Artikel ab sofort nur noch Werktags zwischen 9 – 18 Uhr freizuschalten? War es das jüngste Urteil zur Forenhaftung des Hamburger Landgerichts oder steckt mehr, wie etwa die latente Internetfeindlichkeit der Printmedien, dahinter? Außerhalb dieser neuen “Öffnungszeiten” ist es den Online-Lesern nicht mehr möglich, einen Beitrag der SZ zu kommentieren. Der Imageschaden ist perfekt. Ein virtuelles Trauerspiel “made in Germany”.
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Wo gehe ich hin, wenn ich im Internet irgendwas gefunden habe, das mir nicht gefällt und ich gefälligst den Betreiber einer Seite mundtot machen will? Zum Landgericht Hamburg natürlich! Denn die sind bekannt für weltfremde Internet-Urteile. Jetzt hat das Landgericht seinem Ruf wieder alle Ehre gemacht und Blogger Stefan Niggemeier dazu verdonnert jeden Kommentar erst nach manueller Überprüfung in seinem Blog freizuschalten. Bei einer so erfolgreichen Seite wie sie Niggemeier betreibt, grenzt das an ein Ding der Unmöglichkeit. Hier gehen gerade bei populären Themen Kommentare oft im Minutentakt ein. Aber die Hamburger Richter läßt das kalt.
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Sie stellen Fallen und verführen Kinder und Jugendliche zu Straftaten: Nur um diese anschließend zur Anzeige zu bringen. Den Familien drohen ruinöse Strafen und bescheren ihnen nicht selten rufschädigende Polizeibesuche bei denen ohne Rücksicht auch ganz private Daten beschlagnahmt und vernichtet werden. Ganz Legal. Die Musikindustrie fährt schwere Geschütze auf, wenn es darum geht ihr “geistiges Eigentum” zu beschützen. Dass sie mit diesen Methoden in Deutschland auch noch auf staatliche Rückendeckung trifft, ist beängstigend.
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Ich kann es nicht mehr hören. Kaum ist der Mindestlohn für Briefzusteller zwischen 8 und 9,80 Euro pro Stunde festgelegt, da heulen einzelne Post-Konkurrenten laut auf und drohen mit Rückzug oder Entlassungen. Die PIN Group will jetzt sogar ernst machen und 1000 Angestellte auf die Straße setzen.
Für die Angestellten tut es mir leid, aber ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell auf Zahlung von Dumpinglöhnen basiert bei dem die Beschäftigten weiterhin auf staatliche Zuschüsse angewiesen sind, ist nicht nur unmoralisch, es ist schlichtweg Ausbeutung auf Kosten der Steuerzahler. Staatlich subventionierte Geschäftemacherei. weiter »
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