Kosovo erklärt nach vielen Jahren des Krieges und politischer Instabilität seine Unabhängigkeit von Serbien. Die USA, Frankreich, Großbritannien und auch Deutschland erkennen diese Unabhängigkeit als eine der ersten Staaten an. Sicher sind nun auch die Kosovaren gefordert zu zeigen, dass sie in der Lage sind, einen friedlichen, demokratischen Staat aufzubauen. An der Grenze zu Serbien wurde unterdessen ein internationaler Grenzposten angegriffen und abgefackelt. Ein serbischer Minister findet das auch noch vollkommen in Ordnung. Die Süddeutsche Zeitung zitiert heute den “serbischen Kosovo-Minister” Slobodan Samardzic mit den Worten, dass die Aktion “im Einklang” mit der Politik der Belgrader Regierung, die Zollkontrolle zu übernehmen, übereinstimme. Solange marodieren und brandschatzen also serbische Politik ist, sollte man sich in Brüssel wirklich überlegen, ob ein solcher Staat reif für die EU-Mitgliedschaft ist.
Süddeutsche Zeitung: Deutschland erkennt Kosovo an
Netzeitung: Belgrad begrüßt Überfall auf US-Kontrollpunkte (muss wohl “UN-Kontrollpunkt” heißen. Anm. d. Autors)


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