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Ein neuer Name für A/H1N1

Souvenir aus Mexico

Als ob die Welt nichts besseres zu tun hat, bricht nun auch noch die Diskussion um die politisch korrekte Bezeichnung des A/H1N1-Virus, im Volksmund “Schweinegrippe” genannt, los.

Während man in Israel das Virus lieber “Mexiko-Grippe” nennen würde, da die Tierchen nicht koscher sind, finden das die Mexikaner natürlich weniger lustig. Aber auch hiesige Bauernverbände fühlen sich bei dem Begriff “Schweinegrippe” unwohl. Die Europäer wollens mal wieder allen recht machen und kommen mit der eher öden Bezeichnung “Neue Grippe” um die Ecke. Das wirft natürlich dann Probleme auf, wenn das nächste Virus an die Tür klopft.

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Verschmähst Du meine Dienste, so machst Du Dich verdächtig!

Schnapsidee Web-Sperre: Wie die freie Wahl von DNS-Servern in der Öffentlichkeit kriminalisiert wird.

Auskunftsdienste und Telefonbücher gibt es viele im Land: Da gibt es 11880 der telegate AG, es gibt 11833 der Telekom, gedruckt und online gibt es “Das Örtliche” oder auf CD kommt “D-Info” von Buhl Data daher – kurzum: Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten eine Telefonauskunft zu bekommen. Warum der Eine lieber 11833 statt 11880 wählt, online sucht oder eine Software nutzt, ist jedem selbst überlassen.

Bei der Wahl des DNS-Servers, dem Telefonbuch für Internetadressen, ist das anders: Seit es BKA-Sperrlisten für kinderpornografische Webseiten geben soll, gerät jeder ins Zwielicht, der sich seinen DNS-Dienst selbst aussucht. “Wer etwas kriminelle Energie mitbringt, kann die Sperren leicht überwinden”, zitierte die Süddeutsche Zeitung unlängst Christopher Wolf vom Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit an der Ruhr-Universität in Bochum. Dabei ist die freie Wahl des DNS-Servers schon allein aus Performance-Gründen wichtig und hat nichts mit krimineller Energie zu tun.

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Anti-Rassismus Konferenz: Deutschland schaut lieber weg

Durban Review Conference Logo

“Dem Rassismus die Stirn bieten. Nicht wegschauen, handeln!” Das sind die üblichen Parolen aus Politik und Gesellschaft, wenn es darum geht, dem Volk klar zu machen, wie man dem versteckten und offenen Rassismus in Deutschland und der Welt wirksam begegnen sollte. Doch bei der diesjährigen Anti-Rassismus-Konferenz in Genf, bei der zu befürchten steht, dass es wieder zu antisemitischer Hetze seitens des iranischen Ministerpräsidenten Ahmadinedschad kommt, steckt man lieber den Kopf in den Sand. Statt die Chance zu nutzen, ein klares Zeichen gegen Rassismus aller Art zu setzen, bleibt man der Konferenz lieber fern. Selbst jüdische Organisationen in Deutschland unterstützen diese zweifelhafte Entscheidung.

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Zehn Gründe gegen die “Abwrackprämie”

Fünf Milliarden Euro stellt die Bundesregierung nun für die “Abwrackprämie”, ursprünglich auch mal “Umweltprämie” genannt, bis Ende des Jahres bereit. 2.500 Euro für jeden, der sein mindestens neun Jahre altes Auto verschrottet und sich dafür einen Neuwagen kauft. Doch dieses “Staatsgeschenk” schadet mehr, als es der Konjunktur oder Umwelt hilft.

Zeichnung: © Dennis Knake

Die "Umweltprämie" auf der Straße der Konjuktur - ein kurzes Vergnügen. Zeichnung: © Dennis Knake

Hier zehn gute Gründe gegen die wahltaktische Volksverblödung: weiter »