
“Dem Rassismus die Stirn bieten. Nicht wegschauen, handeln!” Das sind die üblichen Parolen aus Politik und Gesellschaft, wenn es darum geht, dem Volk klar zu machen, wie man dem versteckten und offenen Rassismus in Deutschland und der Welt wirksam begegnen sollte. Doch bei der diesjährigen Anti-Rassismus-Konferenz in Genf, bei der zu befürchten steht, dass es wieder zu antisemitischer Hetze seitens des iranischen Ministerpräsidenten Ahmadinedschad kommt, steckt man lieber den Kopf in den Sand. Statt die Chance zu nutzen, ein klares Zeichen gegen Rassismus aller Art zu setzen, bleibt man der Konferenz lieber fern. Selbst jüdische Organisationen in Deutschland unterstützen diese zweifelhafte Entscheidung.


kommentare