Ich gebe zu, manchmal beschleicht mich der Verdacht, ich habe irgendwas noch nicht ganz verstanden im Streit Verleger vs. Google.
Auch heute bin ich über eine Äußerung Hubert Burdas im Manager Magazin verwirrt. Da möchte er eine “faire” Beteiligung der Verlage an Googles Werbeeinahmen und sagt doch im gleichen Artikel, dass Google für rund die Hälfte des Traffics auf den Webseiten mit journalistischen Inhalten verantwortlich ist.
Verstehe ich das also richtig? Google sorgt dafür, dass die Artikel der Verlage überhaupt gefunden und – auf den Webseiten der Verlage - gelesen werden, bringt den Verlagen also schon rund 50 Prozent der Leser frei Haus. Für diese tolle Gratisdienstleistung soll Google jetzt noch ein Schüppchen oben drauf legen und etwas von den eigenen Werbeeinnahmen abgeben? Können die Verlage nicht eher froh sein, dass sie überhaupt gefunden und gelesen werden? Das ist irgendwie so, als würde ich eine Beteiligung an den Werbeeinahmen für meinen Eintrag im Telefonbuch verlangen. Falls ich einem Denkfehler aufgesessen bin, bin ich für jede Erläuterung sehr dankbar! Falls nicht, erklär’ bitte jemand den Verlegern, wie das mit dem Internet so funktioniert…

Auf seiner News-Seite unter news.google.de stellt das Unternehmen aktuelle Nachrichten als kurzer Anreißer mit Direktlink auf die jeweilige Verlagshomepage zusammen. Leserschaft frei Haus. Dennoch soll Google an die Verlage bezahlen?
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[...] liefert mir bis zu 80% meines Trafiks, eine Frechheit!” so Dani Schenker weiter. Er fordert daher freie Mittagessen in der Google [...]
Das verstehst du genau richtig! Und ich kann diesen Bruda… Burda… what ever… nur unterstützen. In einem Interview mit efo.ch fordere ich darum kostenlose Mittagessen für Blogger in der Google Kantine, logisch, oder?
Was da manchen von sich geben, echt zum totlachen :-))
Das zeigt doch mal wieder das die Verleger nur einen Weg suchen Google an die Kasse zu bitten.
Ob sie das erreichen …. wir werden ja sehen, aber ich denke Google wird nicht so schnell aufgeben ^^.
MfG Dennis