Der Zeitpunkt hätte kaum besser sein können: Kurz vor dem Kopenhagener Klimagipfel, die Medien berichten nun fast täglich vom drohenden Weltuntergang, brechen Hacker in die Computer der “Climate Research Unit” der britischen East Anglia Universität ein und stehlen über 120 Megabyte mit teilweise brisantem Datenmaterial. Darunter auch über 1000 E-Mails mit der privaten Korrespondenz der Klimaforscher. Das Pikante: In den teilweise über zehn Jahre alten Mails ist von Tricksereien und Datenmanipulation die Rede, werden Taktiken erörtert, kritische Stimmen zum menschgemachten Klimawandel unglaubwürdig zu machen oder unliebsame Magazine nicht mehr mit Artikeln zu versorgen und in Misskredit zu bringen. Der Datenklau wurde von offizieller Seite bereits bestätigt. Die bloßgestellten Wissenschaftler sehen ihre E-Mails aus dem Kontext gezogen und fühlen sich mißverstanden.


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