Dass unsere Studenten mit den Universtitäten unzufrieden sind, haben wir ja unlängst in den Medien verfolgen können. Trotz Studiengebühren kaum verbesserte Lernbedingungen. Wo bleibt nur die ganze Kohle, mag man sich fragen. Eine mögliche Antwort auf die Frage hätte ich da bereits: Die Universität Bochum beschäftigt offenbar einen externen Dienstleister um ihre schwer verständlichen Briefe vom Prüfungsamt übersetzen zu lassen. Problem ist nämlich, dass die Studenten mit der Post meist herzlich wenig anfangen können weil diese von grausigen Satzkonstrukten in epischer Länge und unverständlichem “Amtsdeutsch” nur so strotzen. Beim Deutschlandfunk kann man sich zu dem Thema jetzt einen erhellenden Beitrag anhören. Ist ja schön, wenn wir auf diese Weise neue Arbeitsplätze schaffen, aber wie wäre es wenn man den Briefeschreibern einfach mal einen Sprachkurs “Deutsch im 21. Jahrhundert” zugute kommen lässt. Das würde auch anderen Amtsstuben mal ganz gut tun. Spart uns allen Zeit, Geld und bewahrt uns vor Missverständnissen. In der Zwischenzeit empfehle ich zu “vorbezeichnetem Sachverhalt” die Webseite amtsdeutsch.net.


kommentare