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Geklickt, gelöscht, auf Wiedersehen...

Erst vor ein paar Wochen habe ich für eine Freundin versucht, den versehentlich gelöschten SD-Chip einer Videokamera wieder herzustellen. Verloren gegangen sind dabei leider ganz besondere Aufnahmen von Familie und Kinder. Da ist man einmal zu schnell am “Löschknopf” und schon ist es passiert. Sowas ist richtig ärgerlich. Leider war auf dem Chip nicht mehr wirklich was sinnvolles herzustellen. Ich habe aber dazu geraten, lieber ein paar Euro für einen neuen Speicherchip auszugeben, als den Alten nun entgültig zu überschreiben. Also gut weglegen und abwarten. Wer weiss, vielleicht ist bald ein Datenrettungstool zur Hand, das auch mit den etwas schwierigeren Fällen, wie der hier einer war, fertig wird. Einige Programme werden ständig erweitert und sind in der Lage, immer neue Formate automatisch zu erkennen und wiederherzustellen.

Mit kostenlosen Tools, versehentlich gelöschte Dateien wieder herzustellen, ist auch das Thema in meinem neuen Beitrag im Dr.Web Magazin: “Nach dem Super-GAU: Datenrettung unter Windows“. Dort erfahrt ihr auch, was ihr bei der Datensicherung beachten solltet, damit es im Ernstfall nicht zu einer bösen Überraschung kommt.

Nachher ist man immer etwas schlauer

Ja, ihr habt ja recht. Manchmal muss das Kind erst in den Brunnen fallen, bis man sich aufrafft, etwas zu verändern. Das habe auch ich feststellen müssen, als mein Beitrag zu Google Streetview vor einigen Tagen plötzlich zu unerwartetem Ruhm aufstieg und sich in den Lesetipps von Carta und Bildblog wiederfand. Vorausgegangen war dem ganzen auch noch ein Retweet auf Twitter von Mario Sixtus, der mit seinen damals über 17.000 Followern (heute schon über 18.000 – wie macht er das bloß?) mein armes kleines Webhosting-Paket an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit brachte. Hey, versteht mich nicht falsch, ich habe mich riesig gefreut, aber was hilft es mir, wenn jeder den Beitrag lesen will, der Server aber wegen Überlast die Segel streicht. Es war also allerhöchste Eisenbahn, die Webseite serverfreundlicher zu gestalten: Ladezeit reduzieren, Datenbankaufrufe minimieren.

Herausgekommen ist neben der praktischen Umsetzung auch ein recht ausführliches Tutorial für das beliebte WordPress Plug-In WP Super Cache im Dr.Web Magazin von Smashingmedia. Also, für den Fall dass euer WordPress noch ein bisschen Tuning vertragen kann…

Der ePost-Brief: Post AG stellt sich Fragen aus dem Netz

Der ePost-Brief hat im Internet für Kontroversen gesorgt. Um die Wogen zu glätten und auch ihre Dialogbereitschaft zu demonstrieren lud die Deutsche Post AG daher am Mittwoch zu einer Web-Konferenz, um den vorher ausgwählten Teilnehmern Frage und Antwort zu stehen. In Person stellte sich Dr. Georg Rau, Geschäftsbereichsleiter IT-Application bei der Deutschen Post AG und Leiter des Projekts ePost, den Fragen der versammelten Chatteilnehmer, vornehmlich freie Journalisten und Blogger. Hier mein Gedächtnisprotokoll:

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Der E-Postbrief: Mehr Nachteile als Vorteile?

Seit kurzem wirbt die Deutsche Post AG mit dem E-Postbrief. Einer angeblich sicheren Variante, elektronische Briefe – füher hieß das mal E-Mail -  zu verschicken. Ganz ohne Spam und mit Übergang in die physische Welt, denn eine elektronisch aufgebene Nachricht kann auch auf Papier zugestellt werden. Und weil sich jeder Nutzer einer E-Post Adresse zuvor bei der Post registrieren und identifizieren lassen muss, sei das ganze auch viel sicherer als die E-Mail und bringt dem Kunden viele Vorteile, auch bei Behördengängen. Aber stimmt das überhaupt? weiter »

Photoshop-Tutorial: Gruseliger mit der „Weichen Auswahlkante“

Sie haben Fotos von alten Kirchengemäuern, Friedhöfen, knorrigen Bäumen oder alten Ruinen? Am besten noch im Dämmerlicht oder bei Nacht im Mondschein fotografiert? Wie wäre es, diesen Bildern noch ein bisschen mehr „Gruselfaktor“ zu verleihen: Mit der Auswahlmaske „Weiche Auswahlkante“ verleihen Sie ihren Bildern einen aschfahlen, gruseligen Anstrich. Willkommen zur Photoshop-Geisterstunde.

Dieser Beitrag erschien kürzlich im Dr.Web Magazin. Möchte ich auch meinen Bloglesern nicht vorenthalten.

Apple macht blind

Ja ich weiß, die Beiträge über Apple und seine komischen Fans mögen für manche einen Bart haben, wie das Genörgel der Fußballfans über die Vuvuzela. Aber jetzt mal ehrlich: Das, was sich da in jüngster Zeit über Apple an kuriosen Geschichten* zusammentragen lässt, geht doch auf kein Kuh-Cover mehr. Mag ja sein, dass die iPhones und iPads designtechnisch nette Spielereien sind, hübsch anzusehen und unheimlich “hip”, aber im Ernst: Erstens hat nun fast jeder Hans und Franz so ein Ding – da ist es also mit dem Hauch des Exklusiven nicht mehr weit her – und zweitens: Kinners, was lasst ihr euch eigentlich ständig andrehen, sobald das Apple-Logo mit dabei ist? Jüngster Knaller: Auf eBay verticken einige Schlaumeier leere iPhone Verpackungen. Und weil bei einigen Freaks offenbar das Gehirn abschaltet, sobald sie “iPhone” lesen, geben sie für die Leerkartons bis zu 400 Euro aus und fühlen sich anschließend verarscht.
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WWDC...

… dem Größenwahn nahe.

Irgendwie schizophren

Das Geld hätte sie sich auch sparen können: Der Bundesgerichtshof hat die Klage einer Künstlerin abgewiesen, deren Bilder als Thumbnails  in der Bildersuche bei google aufgetaucht sind. Die Dame war der Ansicht, der Suchmaschinengigant würde ihr Urheberrecht verletzten, indem er die verkleinerten Vorschaubilder von ihrer Homepage abbilden würde. Obwohl bereits die Vorinstanzen die Klage abgewiesen hatte, machte die Frau weiter und bekam nun von letzten Instanz das gleiche Resultat serviert: Die Klage mit dem Aktenzeichen I ZR 69/08 wurde zurückgewiesen.

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