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	<title>Dennis Knake &#124; Just my (2 Cent) &#187; Computer</title>
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		<title>Geklickt, gelöscht, auf Wiedersehen&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 13:38:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenrettung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Erst vor ein paar Wochen habe ich für eine Freundin versucht, den versehentlich gelöschten SD-Chip einer Videokamera wieder herzustellen. Verloren gegangen sind dabei leider ganz besondere Aufnahmen von Familie und Kinder. Da ist man einmal zu schnell am &#8220;Löschknopf&#8221; und schon ist es passiert. Sowas ist richtig ärgerlich. Leider war auf dem Chip nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst vor ein paar Wochen habe ich für eine Freundin versucht, den versehentlich gelöschten SD-Chip einer Videokamera wieder herzustellen. Verloren gegangen sind dabei leider ganz besondere Aufnahmen von Familie und Kinder. Da ist man einmal zu schnell am &#8220;Löschknopf&#8221; und schon ist es passiert. Sowas ist richtig ärgerlich. Leider war auf dem Chip nicht mehr wirklich was sinnvolles herzustellen. Ich habe aber dazu geraten, lieber ein paar Euro für einen neuen Speicherchip auszugeben, als den Alten nun entgültig zu überschreiben. Also gut weglegen und abwarten. Wer weiss, vielleicht ist bald ein Datenrettungstool zur Hand, das auch mit den etwas schwierigeren Fällen, wie der hier einer war, fertig wird. Einige Programme werden ständig erweitert und sind in der Lage, immer neue Formate automatisch zu erkennen und wiederherzustellen.</p>
<p><em>Mit kostenlosen Tools, versehentlich gelöschte Dateien wieder herzustellen, ist auch das Thema in meinem neuen Beitrag im Dr.Web Magazin: &#8220;<a title="Dr.Web Magazin: Nach dem Super-Gau: Datenrettung unter Windows" href="http://www.drweb.de/magazin/nach-dem-super-gau-datenrettung-unter-windows/" target="_blank">Nach dem Super-GAU: Datenrettung unter Windows</a>&#8220;. Dort erfahrt ihr auch, was ihr bei der Datensicherung beachten solltet, damit es im Ernstfall nicht zu einer bösen Überraschung kommt.</em></p>
 <p><a href="http://www.dennis-knake.de/?flattrss_redirect&amp;id=1815&amp;md5=e0f957864dea4a134d0a226fdbf67949" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nachher ist man immer etwas schlauer</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 13:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ja, ihr habt ja recht. Manchmal muss das Kind erst in den Brunnen fallen, bis man sich aufrafft, etwas zu verändern. Das habe auch ich feststellen müssen, als mein Beitrag zu Google Streetview vor einigen Tagen plötzlich zu unerwartetem Ruhm aufstieg und sich in den Lesetipps von Carta und Bildblog wiederfand. Vorausgegangen war dem ganzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/08/wordpress_cache.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g1807]"><img class="alignleft size-full wp-image-1809" title="Wordpress" src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/08/wordpress_cache.jpg" alt="" width="150" height="118" /></a>Ja, ihr habt ja recht. Manchmal muss das Kind erst in den Brunnen fallen, bis man sich aufrafft, etwas zu verändern. Das habe auch ich feststellen müssen, als mein Beitrag zu <a title="Google Streetview: Die Stunde der Hypokriten" href="http://www.dennis-knake.de/2010/08/11/google-streetview-die-stunde-der-hypokriten/" target="_blank">Google Streetview</a> vor einigen Tagen plötzlich zu unerwartetem Ruhm aufstieg und sich in den Lesetipps von <a title="Google StreetView-Lesetipps: Vom Kontroll-Mem, Hypokrisie und der Rettung Deutschlands" href="http://carta.info/32133/google-streetview-lesetipps-vom-kontroll-mem-hypokrisie-und-der-rettung-deutschlands/" target="_blank">Carta</a> und <a title="Bildblog: Wallraff, Kachelmann, Streetview" href="http://www.bildblog.de/21274/wallraff-kachelmann-street-view/" target="_blank">Bildblog</a> wiederfand. Vorausgegangen war dem ganzen auch noch ein <a title="Retweet Mario Sixtus" href="http://twitter.com/sixtus/status/20895099263" target="_blank">Retweet auf Twitter</a> von <a title="Sixtus.Net" href="http://www.sixtus.net/" target="_blank">Mario Sixtus</a>, der mit seinen damals über 17.000 Followern <em>(heute schon über 18.000 &#8211; wie macht er das bloß?)</em> mein armes kleines Webhosting-Paket an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit brachte. Hey, versteht mich nicht falsch, ich habe mich riesig gefreut, aber was hilft es mir, wenn jeder den Beitrag lesen will, der Server aber wegen Überlast die Segel streicht. Es war also allerhöchste Eisenbahn, die Webseite serverfreundlicher zu gestalten: Ladezeit reduzieren, Datenbankaufrufe minimieren.</p>
<p><em>Herausgekommen ist neben der praktischen Umsetzung auch ein recht ausführliches<a title="Dr.Web Magazin: WP Super Cache: WordPress beschleunigen, Webserver entlasten" href="http://www.drweb.de/magazin/wp-super-cache-plug-in-wordpress-beschleunigen-webserver-entlasten/" target="_blank"> Tutorial für das beliebte WordPress Plug-In WP Super Cache</a> im Dr.Web Magazin von Smashingmedia. Also, für den Fall dass euer WordPress noch ein bisschen Tuning vertragen kann&#8230;</em></p>
 <p><a href="http://www.dennis-knake.de/?flattrss_redirect&amp;id=1807&amp;md5=c89e7441a8ebf17525114d72b93f486d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der ePost-Brief: Post stellt sich Fragen aus dem Netz</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 11:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Der ePost-Brief hat im Internet für Kontroversen gesorgt. Um die Wogen zu glätten und auch ihre Dialogbereitschaft zu demonstrieren lud die Deutsche Post AG daher am Mittwoch zu einer Web-Konferenz, um den vorher ausgwählten Teilnehmern Frage und Antwort zu stehen. In Person stellte sich Dr. Georg Rau, Geschäftsbereichsleiter IT-Application bei der Deutschen Post AG und [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/08/drrau_epost.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g1786]"><img class="alignleft size-full wp-image-1787" title="Dr. Georg Rau, Geschäftsbereichsleiter IT-Application bei der Deutschen Post AG" src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/08/drrau_epost.jpg" alt="" width="250" height="195" /></a>Der ePost-Brief hat im Internet für <a title="Der E-Postbrief: Mehr Nachteile als Vorteile?" href="http://www.dennis-knake.de/2010/07/23/der-e-postbrief-mehr-nachteile-als-vorteile/" target="_blank">Kontroversen</a> gesorgt. Um die Wogen zu glätten und auch ihre Dialogbereitschaft zu demonstrieren lud die Deutsche Post AG daher am Mittwoch zu einer Web-Konferenz, um den vorher ausgwählten Teilnehmern Frage und Antwort zu stehen. In Person stellte sich Dr. Georg Rau, Geschäftsbereichsleiter IT-Application bei der Deutschen Post AG und Leiter des Projekts ePost, den Fragen der versammelten Chatteilnehmer, vornehmlich freie Journalisten und Blogger. Hier mein Gedächtnisprotokoll:</p>
<p><span id="more-1786"></span>Die Veranstaltung lief etwas schleppend, da man den wartenden Chatteilnehmern immer wieder Antworten aus vorher ausgesuchten Fragen von Facebook oder Twitter präsentierte. Die ersten 20 Minuten wurden somit zu einer echten Geduldsprobe.  Die Deutsche Post AG wird den Videostream der gesamten Webkonferenz in Kürze per YouTube zur Verfügung stellen, einen Auszug von Fragen und Antworten möchte ich hier bereitstellen. Vorweg: Zu den genauen Anmeldezahlen des ePost-Briefes möchte man keine Auskunft geben, nur soviel: In den ersten 2 Tagen haben sich 250.000 Menschen für eine ePost-Adresse registriert.</p>
<p><strong>&#8220;Einschwingen&#8221; bis Ende Oktober</strong></p>
<p>Ein Kritikpunkt war der schleppende Registrierungsverlauf. Einige Teilnehmer warteten Tage auf eine Anmeldebestätigung oder haben sie bis heute nicht bekommen. Dazu äußerte sich Dr. Rau, dass man, wenn man ein neuens Projekt launcht, es immer mit verschiedenen Herausforderungen zu tun hat, die sich zunächst &#8220;einschwingen&#8221; müssten. Man rechne aber damit, dass diese Probleme bis Ende Oktober beseitigt seien.</p>
<p>So monierte ein Nutzer, man müsse sich für die Anmeldung ja schon einen Tag frei nehmen, um das ganze PostIdent-Verfahren über die Bühne zu bringen. Dies ließe sich, so Rau, leider bei der derzeitigen Rechtslage nicht vermeiden. Immer dann, wenn man eine verbindliche, rechtssichere Identifizierung durchführen wolle, käme man leider nicht drumherum, sich einmal persönlich zu treffen. Eine einfache Anmeldung wie bei anderen Onlinediensten sei in diesem Fall leider nicht möglich.</p>
<p><strong>Der neue Personalausweis</strong></p>
<p>Nun wäre der neue Personalausweis ja eine Methode, sich rechtssicher und schnell am Computer zu identifizieren, ohne den Weg zum Postamt antreten zu müssen. Wird es also möglich, sich zukünftig mit dem neuen Personalausweis zuhause am PC zu registrieren? Diese Frage lies man noch etwas offen. Rau betonte zwar, dass man das Thema grundsätzlich angehen wolle, dies aber nicht bis November, wenn es den neuen Personalausweis dann auch gibt, bereitstellen wird. Wenn sich die entsprechende Nachfrage nach einer Identifizierung mittels neuem Personalausweis ergebe, werde man das dann auch so machen. Zur Frage der jüngst bekannt gewordenen <a title="heise.de: Elektronischer Personalausweis: Wissens- oder Sicherheitsdefizite?" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektronischer-Personalausweis-Wissens-oder-Sicherheitsdefizite-Update-1065519.html" target="_blank">Sicherheitslücken </a>sagte Rau, dass man die Identifizierung mit dem neuen Ausweis natürlich nur dann einführen werde, wenn man den eigenen Sicherheitsansprüchen gerecht werden könne.</p>
<p><strong>Benutzerfreundlichkeit</strong></p>
<p>Ähnlich auch die Aussage zur Frage nach der Nutzung von IMAP oder POP3-Postfächern für die neue ePost-Adresse. Derzeit kann die neue E-Mail nämlich nicht bequem per Mailclient abgerufen werden, sondern nur direkt über das Angebot der Deutschen Post AG. Rau gibt hier zu bedenken, dass die Sicherheit kompromittiert sein könnte, wenn sich der Anwender die Post auf den eigenen Client herunterladen könne. Hier müsse man zunächst weitere Sicherheitsvorkehrungen treffen. Das Thema sei aber grundsätzlich auf der Agenda.</p>
<p><strong>Sicherheit beim Drucken und Kuvertieren privater Korrespondenz</strong></p>
<p>Das Thema Sicherheit dann Bestandteil einer weiteren Frage: Wie stellt die Deutsche Post AG sicher, dass bei der Herstellung eines physischen Briefes, der als elektronische Mail aufgegeben wurde, kein Mitarbeiter mitlesen kann. Die Antwort, so pragmatisch sie war, lässt einen jedoch etwas schmunzeln: Der Herstellungsprozess eines physischen Briefes sei vollautomatisiert. Der Druckvorgang und die Kuvertierung funktionierten so schnell, dass es einem dabei stehenden Mitarbeiter gar nicht möglich sei, den Inhalt zu lesen. Dass natürlich ein Mitarbeiter theoretisch die Maschine anhalten könne wusste auch Rau und fügte hinzu, dass am Ende natürlich auch nur Menschen an den Maschinen stünden. Diese würden wiederum von anderen Menschen beaufsichtigt. Wie die Sicherheitsvorkehrungen an dieser Stelle im Detail aussehen, ließ er offen. &#8220;Im Grunde genommen gelten die gleichen Vorkehrungen bei uns, wie wenn der Versender seine Briefe selbst druckt.&#8221;</p>
<p><strong>Kein Adresshandel mit Nutzerdaten</strong></p>
<p>Zum Thema Adresshandel gab es dann jedoch ein erfreuliches wie klares &#8220;Nein, nein und nochmal nein!&#8221;. Rau betonte, ein Adresshandel mit den registrierten Nutzern sei &#8220;totales Gift&#8221; und würde dem widersprechen was man  hier eigentlich anbiete. Man könne nicht einerseits ein vertrauliches Produkt an den Markt bringen und andererseits dann mit den gesammelten Adressen handeln. Wie sicher also die gespeicherten Kundendaten wirklich sind, wollte eine Chatteilnehmerin wissen. Hier konnte es nur eine Antwort geben und Rau gab sie auch: Vollständige Sicherheit gibt es nicht, wir tun aber alles um sie zu gewährleisten.</p>
<p><strong>Vorratsdatenspeicherung</strong></p>
<p>Zur Frage, ob man der vorrübergehend ausgesetzten Vorratsdatenspeicherung unterliege und somit über die ePost verschickte Briefe lange speichern müsse, sollte die VDS zurück kommen, sagte Rau, dass man der VDS nicht unterliege.</p>
<p><strong>Vertrauenswürdige Signierungsstelle?</strong></p>
<p>Ab Minute 55 war dann auch meine erste Frage dran. So merkte ich an, dass das Sicherheitszertifikat auf der ePost-Webseite von einem<a title="Comodo" href="http://www.comodo.com/" target="_blank"> amerikanischen Anbieter</a> ausgestellt sei. Die Deutsche Post AG habe aber doch mit der <a title="Signtrust" href="http://www.deutschepost.de/dpag?tab=1&amp;skin=hi&amp;check=yes&amp;lang=de_DE&amp;xmlFile=link1015298_1007972" target="_blank">Signtrust</a> eine eigene Zertifizierungsstelle. Warum würde die nicht genutzt? Und: Ist Signtrust denn bei den persönlichen Nutzerzertifikaten mit im Boot? Wie ich die Antwort zu bewerten habe, bin ich mir noch nicht ganz klar. Ja, natürlich sei Signtrust mit im Boot. Der Grund, warum man nun aber die Homepage über einen Drittanbieter zertifiziere, sei darin zu finden, dass man hier auf mehr Unabhängigkeit setze und ein Drittanbieter eine neutralere Vergabestelle sei. Mm. Traut man also dem eigenen Trustcenter nicht? Sollte man dann nicht auch einen Drittanbieter zur Überwachung des Druckvorganges bei der Erstellung der physischen Briefe einsetzen? So ganz zufrieden war ich mit der Antwort nicht.</p>
<div id="attachment_1790" class="wp-caption aligncenter" style="width: 483px"><a href="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/08/zertifikat_epost.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g1786]"><img class="size-full wp-image-1790" title="COMODO Zertifikat" src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/08/zertifikat_epost.jpg" alt="Die ePost Webseite ist über den US Anbieter COMODO zertifiziert. Dabei hat die DPAG eine eigene Zertifizierungstochter Signtrust" width="473" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Die ePost Webseite ist über den US Anbieter COMODO zertifiziert. Dabei hat die DPAG eine eigene Zertifizierungstochter Signtrust</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Wann kommt die ePost aufs Amt?</strong></p>
<p>Wie weit sind denn dann die Ämter, wollte ich abschließend wissen. Werden die in Kürze den &#8220;ePost&#8221;-Brief empfehlen? Hierzu konnte Dr. Rau leider keine genauen Angaben machen. Man sei auf Bundes- und Länderebene im Gespräch und habe auch schon Kontakt zu Kommunen aufgenommen. Ob und wann dort aktiv auf die ePost gesetzt werde, konnte er leider nicht sagen.</p>
<p>Sobald das Video von der ganzen Veranstaltung im Netz verfügbar ist, werde ich es hier verlinken.</p>
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</ol></p> <p><a href="http://www.dennis-knake.de/?flattrss_redirect&amp;id=1786&amp;md5=38880a96d4e047ef03c24d32d2d25dcc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der E-Postbrief: Mehr Nachteile als Vorteile?</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 14:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Seit kurzem wirbt die Deutsche Post AG mit dem E-Postbrief. Einer angeblich sicheren Variante, elektronische Briefe &#8211; füher hieß das mal E-Mail -  zu verschicken. Ganz ohne Spam und mit Übergang in die physische Welt, denn eine elektronisch aufgebene Nachricht kann auch auf Papier zugestellt werden. Und weil sich jeder Nutzer einer E-Post Adresse zuvor [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit kurzem wirbt die Deutsche Post AG mit dem E-Postbrief. Einer angeblich sicheren Variante, elektronische Briefe &#8211; füher hieß das mal E-Mail -  zu verschicken. Ganz ohne Spam und mit Übergang in die physische Welt, denn eine elektronisch aufgebene Nachricht kann auch auf Papier zugestellt werden. Und weil sich jeder Nutzer einer E-Post Adresse zuvor bei der Post registrieren und identifizieren lassen muss, sei das ganze auch viel sicherer als die E-Mail und bringt dem Kunden viele Vorteile, auch bei Behördengängen. Aber stimmt das überhaupt?<span id="more-1672"></span></p>
<p>Zugegeben, die Werbung verspricht dem Otto-Normalverbraucher Schutz vor vielen Dingen, die ihm im &#8220;normalen&#8221; Internetleben zu schaffen machen. E-Mail Postfächer voller Viagrawerbung, Viren, Trojaner und Würmer. Igitt. Aber wer will sich schon mit so komplexen Dingen wie einem Virenscanner beschäftigen. Und woher soll man auch wissen, dass das neuste Nacktfoto von Britney Spears gar kein Nackfoto sondern ein Computervirus ist. Oder Obodunga Mofunga aus Nigeria gar nicht wirklich 30 Millionen Euro auf einem Südseekonto geparkt hat und zur Freigabe dringend die Hilfe des Adressaten braucht?</p>
<p>Mit der Adresse @epost.de versuchte die Deutsche Post AG schon einmal ein Geschäft zu machen. <a title="heise.de: Freemail-Accounts von der Deutschen Post" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Freemail-Accounts-von-der-Deutschen-Post-update-27123.html" target="_blank">2000 wurde @epost.de als &#8220;lebenslängliche&#8221; Gratis-Adresse beworben</a>. Fünf Jahre später war das Leben der @epost.de Empfänger bereits ausgehaucht. Nun holt man das Kind wieder aus dem Brunnen. Gegen Geld versteht sich. Für jede verschickte Mail.</p>
<p>Der E-Post-Brief macht Schluss mit dem Stress, der einem im Internet blüht. Endlich wieder Post verschicken wie zu Muttis Zeiten. Damals kostete ein Brief noch was, und das war gut so. Und überhaupt, diese Gratismentalität im Internet. Geht ja gar nicht. Daher soll auch der E-Postbrief &#8211; im Grunde auch nur eine schnöde E-Mail -  jetzt wieder Geld kosten. 55 Cent um genau zu sein. Egal ob man nun von Mail zu Mail oder von Mail zu Brief verschickt<em> (für letzteres könnte ich eine Gebühr pro Brief ja noch verstehen)</em>. Nagut, dafür kann man ihn aber auch am heimischen Computer aufgeben. Schlangestehen am Postschalter war einmal. Die Post erfindet die E-Mail neu. Wie praktisch.</p>
<p>Doch Kritik wird laut. Die Post hat in den AGB für den E-Postbrief so einige Punkte untergebracht, die dem Kunden offenbar mehr Nachteile und der Post und ihren Geschäftspartnern mehr Vorteile zu bringen scheint. <a title="Richard Gutjahr: Der E-Postbrief - Die gelbe Gefahr?" href="http://gutjahr.biz/blog/2010/07/die-gelbe-gefahr/" target="_blank">Richard Gutjahr</a><em></em> hat sich mit dem Kleingedruckten auseinandergesetzt und dazu die Anwälte <a title="Udo Vetter: Der supertolle E-Postbrief" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/07/23/der-supertolle-e-postbrief/" target="_blank">Udo Vetter</a> und <a title="Der E-Brief der Post" href="http://www.internet-law.de/2010/07/der-e-brief-der-post.html" target="_blank">Thomas Stadler</a> befragt. Diese lassen kein gutes Haar am &#8220;gelben Riesen&#8221;. Hier noch einmal zusammengefasst die wichtigsten Kritikpunkte:</p>
<ul>
<li><strong>Pflicht zum täglichen Briefkastencheck</strong><br />
Nutzer des E-Postbriefs verpflichten sich laut <a title="AGB ePostbrief" href="https://www.epost.de/adressreservierung/footer/rechtliches/agb.html" target="_blank">AGB </a>täglich ihr Postfach zu überprüfen. Ob im Urlaub oder nicht. Ein übermittelter E-Postbrief gilt als zugestellt, sobald er sich im Postfach des Empfängers befindet. Schaut der Empfänger aber nicht täglich nach, verpasst er unter Umständen wichtige Fristen oder Mahnungen. Praktisch für Behörden, wenn sie dem Kunden künftig wichtige Termine per E-Postbrief zustellen können. Gar nicht so praktisch für den Empfänger, wenn er auch im Urlaub nicht jeden Tag den Briefkasten leert.</li>
<li><strong>Adresshandel</strong><br />
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Klausel zur Adressweitergabe: Wer der Veröffentlichung seiner Daten im öffentlichen Adressbuch zustimmt, der erklärt sich auch damit einverstanden, dass die Post anfragenden Unternehmen den kompletten Datensatz übermittelt darf. Also landet künftig die Werbung nicht nur im Briefkasten vor der Haustür sondern zusätzlich noch im E-Postkasten? Das Fazit der Anwälte: Adresshändler dürften sich freuen, der Kunde weniger.</li>
<li><strong>Abgeschwächtes Briefgeheimnis</strong><br />
Der E-Postbrief soll sicher sein. Doch fällt der E-Postbrief nicht unter das Briefgeheimnis, sondern das Fernmeldegeheimis. Strafverfolgungsbehörden können den E-Postbrief nunmehr viel einfacher einsehen als einen echten Brief, der sich zudem erstmal finden lassen müsse. Ein echter Vorteil, aber wieder nicht auf Kundenseite. Auch die <a title="Stiftung Wartentest: Briefe per Mail verschicken" href="http://www.test.de/themen/freizeit-reise/schnelltest/E-Postbrief-Briefe-per-Mail-verschicken-4115841-4115843/" target="_blank">Stiftung Wartentest kritisiert</a> die Verschlüsselung.</li>
<li><strong>Löschen ist nicht löschen</strong><br />
Wer einen E-Postbrief löscht, der kann zwar selbst nicht mehr darauf zurück greifen, die Post behält sich aber vor, die Daten einen nicht näher bezifferten Zeitraum zu behalten. Wer einen echten Brief zerreißt, der weiß, dass er hinüber ist. Wer seinen E-Postbrief löscht, weiss nicht, wo er sich noch befindet.</li>
</ul>
<p><strong>Die E-Mailadresse für &#8220;Internetausdrucker&#8221;?</strong></p>
<p>Ich kann mir gut vorstellen, dass die Post mit dem E-Postbrief all diejenigen ködern kann, die sich mit der Materie Internet grundsätzlich wenig auskennen oder beschäftigen wollen. Und das sind nicht wenige. Ein gutes Geschäft also, der E-Postbrief. Sichere Verschlüsselungstechniken wie <a title="Wikipedia: PGP" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pretty_Good_Privacy" target="_blank">Pretty Good Privacy</a> (PGP) haben sich nicht in der Masse durchgesetzt, dabei ist <a title="GPG4Win: PGP Integration in Outlook unter Windows" href="http://www.gpg4win.org/index-de.html" target="_blank">die Software dafür</a> sogar kostenlos zu haben. Auch gibt es unzählige andere Anbieter sicherer E-Mail Zertifikate.</p>
<p><strong>Behördengänge lieber persönlich</strong></p>
<p>Ganz ehrlich: Meine Behördengänge mache ich auch in Zukunft lieber persönlich. Zwar gebe ich meine Steuererklärung seit Jahren mit Zertifikat elektronisch ab, doch die Belege musste ich im Nachhinein dann doch immer noch persönlich abgeben: Einscannen und mitschicken ist bislang immer noch nicht möglich. Für 2011 überlege ich mir daher, das ganze wieder auf dem Fußweg zu erledigen.</p>
<p><strong>Post erzeugt künstlich Druck</strong></p>
<p>Die Post macht <a title="Post: Wunschadressen für den E-Postbrief werden knapper" href="http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pfach=1&amp;n_firmanr_=101724&amp;sektor=pm&amp;detail=1&amp;r=419049&amp;sid=&amp;aktion=jour_pm&amp;quelle=0" target="_blank">heute in einer Pressemitteilung</a> nochmal &#8220;Druck&#8221; und behauptet, die verfügbaren E-Postbrief Mailadressen würden knapp. Es folgt eine Auflistung von Häufigkeiten deutscher Namen und die Ermahnung &#8220;wer zuerst kommt, mahlt zuerst&#8221;. Doch wieviele sich wirklich schon für den E-Postbrief haben registrieren lassen, verrät die Meldung nicht. Das riecht doch stark nach &#8220;tun wir mal so, als verpassten die Leute was, wenn sie sich jezt nicht registrieren&#8230;&#8221;</p>
<p>Meinen Namen könnt ihr haben, ich bleibe bei meiner klassischen E-Mail Adresse. Spam und Virenfilter verrichten sowohl Server- als auch Clientseitig gute Dienste und verschonen mich vor dem meisten Müll. Der Rest landet in einem speziellen Ordner im Postfach. Wenn ich was vom Server lösche, dann weiss ich, dass es auch weg ist.  Und wer mir was ganz geheim zuschicken will, der kann das per PGP erledigen. Anbei mein aktueller öffentlicher Schlüssel:</p>
<pre>-----BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK-----
Version: GnuPG v2.0.14 (MingW32)</pre>
<pre>mQGNBEw9l2ABDADN7RylN2LMXAKqi3qhGuz8KE9MpWMvkFkn1XP1YDgtKKLHZEPg
EEWYNGT/ImS1de1Mo8J7pxCctzp/V72PSWfw3selYhNw2zFjwy+6Tr59xZWMOBk/
RBDqbbJqj9avhNezj8ng22gL2ngKORIK7cIdjnqw2NRwFxwQq1YkpZZZ6YNNYsCe
p7yGJ8HHGZMuJxEQxZx1yv7OwNU7ZLTZ9Mzu3Cfc+bWTMeuYOfNlK9/LApA1fSjq
ARnX/QIYjiSbEz331RMcClmcwjOxeoFihe0cea7f92gLNsh/VobeeLTfTMdHpLY0
vQkL/9pGfVtPw7THPY16WUxTUivgF5iK8pEc9UF0Y0w61GJ8cZy+24epf0tiXEDb
JxaPdBCkNvswbKslidtQ2Q0cacRevUnbnuxFLoPQG9x9eN8jxxPK1pN2UDYRFaS/
+caV6gJ4HHKmH0lfvTyCDHxb0Brrt364csaSOHXiskJg2mUcYIHTrbTeUJL0RdDi
S35BR2j1N+2LFicAEQEAAbQkRGVubmlzIEtuYWtlIDxlbWFpbEBkZW5uaXMta25h
a2UuZGU+iQG+BBMBAgAoBQJMPZdgAhsPBQkDw8fgBgsJCAcDAgYVCAIJCgsEFgID
AQIeAQIXgAAKCRBcdCf1KPBeWOwMC/4qVIZkqjMQB+PdzgRWbNQ4b4L3EM/OhOGS
SmLgpDkkQADWtVBpNxoxsAeBA3pNsJJQGDFVdBPwu7/EVR0YhcMw1a9UrmZIX98e
n52DxhkahxUFVImpNFSqgkCDU1S44DMsuapQeYxAtvjlyNz7UjUq7ucV9VCjPGso
V1+Pcit8MCS8HBDH5PsvPSOd1mbcwDYGmRvDc+5QOY306zwdxokyJzDc7QNEr6TB
X7aBZC5KFAuk9wnzSp8PFZAhOQYDD+ldj+SrPa6it9y+WUiRQLGw9qU2Mio1ZdmV
LxEBUXvULcCU/oauoxTwQCZz4wQlDwEloKkdmB1Yt6s+yfLAbuYcDDcSZhCDOHwg
h3VfSZnFVRwLI9Ytu4Crqf/viWjdyvZv2zLLOgjQTYIFPYTrx1cBGgpHqvwOis/M
LxME/jzj9iUTiaobN86eeR/dmmqAum5fyOvcPIv0O4NfwIWoYe9E3YYUePj3C5JG
G2cgNe2YxTH8vRjS7xkXmzyqkDHRLb0=
=AHeY
-----END PGP PUBLIC KEY BLOCK-----</pre>
<p>PS: Die Abmahnung von <a title="Weihnachtsgrüße aus München" href="http://www.dennis-knake.de/2008/04/16/weihnachtsgruse-aus-munchen-der-tag-an-dem-ich-%e2%80%9egeadelt%e2%80%9c-wurde/" target="_blank">Herrn von Gravenreuth</a>, Gott hab ihn selig, habe ich damals auch PGP-Verschlüsselt bekommen. Also, geht doch auch ohne E-Postbrief.</p>
<p><strong>Update (28.07.2010):</strong><br />
Die Deutsche Post AG hat sich bei Richard Gutjahr gemeldet und <a title="Richard Gutjahr: Post-Scriptum" href="http://gutjahr.biz/blog/2010/07/post-scriptum/" target="_blank">schildert ihre Sicht der Dinge</a>&#8230;</p>
<p>Ähnliche Beiträge<ol>
<li><a href='http://www.dennis-knake.de/2010/08/25/der-epost-brief-post-stellt-sich-fragen-aus-dem-netz/' rel='bookmark' title='Der ePost-Brief: Post stellt sich Fragen aus dem Netz'>Der ePost-Brief: Post stellt sich Fragen aus dem Netz</a></li>
</ol></p> <p><a href="http://www.dennis-knake.de/?flattrss_redirect&amp;id=1672&amp;md5=e29634cd29cf73448c65e6f34eebaa7e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Photoshop-Tutorial: Gruseliger mit der „Weichen Auswahlkante“</title>
		<link>http://www.dennis-knake.de/2010/07/07/gruseliger-mit-der-weichen-auswahlkante/</link>
		<comments>http://www.dennis-knake.de/2010/07/07/gruseliger-mit-der-weichen-auswahlkante/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 12:36:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Dr.Web]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Prag]]></category>
		<category><![CDATA[Referenzen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;"></p>
<p>Sie haben Fotos von alten Kirchengemäuern, Friedhöfen, knorrigen Bäumen oder alten Ruinen? Am besten noch im Dämmerlicht oder bei Nacht im Mondschein fotografiert? Wie wäre es, diesen Bildern noch ein bisschen mehr „Gruselfaktor“ zu verleihen: Mit der Auswahlmaske „Weiche Auswahlkante“ verleihen Sie ihren Bildern einen aschfahlen, gruseligen Anstrich. Willkommen zur Photoshop-Geisterstunde.</p>
<p>Dieser Beitrag erschien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/07/screen8_vergleich_dw.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g1622]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1623" title="Mehr Gruselfaktor über die &quot;weiche Auswahlkante&quot;" src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/07/screen8_vergleich_dw.jpg" alt="" width="550" height="400" /></a></p>
<p>Sie haben Fotos von alten Kirchengemäuern, Friedhöfen, knorrigen Bäumen oder alten Ruinen? Am besten noch im Dämmerlicht oder bei Nacht im Mondschein fotografiert? Wie wäre es, diesen Bildern noch ein bisschen mehr „Gruselfaktor“ zu verleihen: Mit der Auswahlmaske „Weiche Auswahlkante“ verleihen Sie ihren Bildern einen aschfahlen, gruseligen Anstrich. Willkommen zur Photoshop-Geisterstunde.</p>
<p><em>Dieser<a title="Dr.Web Magazin: Photoshop-Tutorial" href="http://www.drweb.de/magazin/photoshop-tutorial-gruselmaske-weiche-auswahlkante/" target="_blank"> Beitrag erschien kürzlich im Dr.Web Magazin</a>. Möchte ich auch meinen Bloglesern nicht vorenthalten. </em></p>
 <p><a href="http://www.dennis-knake.de/?flattrss_redirect&amp;id=1622&amp;md5=30c66b9051e55d7e1d3097e3511fddbd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Apple macht blind</title>
		<link>http://www.dennis-knake.de/2010/06/24/apple-macht-blind/</link>
		<comments>http://www.dennis-knake.de/2010/06/24/apple-macht-blind/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 08:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Auktion]]></category>
		<category><![CDATA[eBay]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ja ich weiß, die Beiträge über Apple und seine komischen Fans mögen für manche einen Bart haben, wie das Genörgel der Fußballfans über die Vuvuzela. Aber jetzt mal ehrlich: Das, was sich da in jüngster Zeit über Apple an kuriosen Geschichten* zusammentragen lässt, geht doch auf kein Kuh-Cover mehr. Mag ja sein, dass die iPhones [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/06/apple_blind.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g1595]"><img class="alignleft size-full wp-image-1600" title="Apple macht blind" src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/06/apple_blind.jpg" alt="" width="150" height="184" /></a>Ja ich weiß, die Beiträge über Apple und seine komischen Fans mögen für manche einen Bart haben, wie das Genörgel der Fußballfans über die Vuvuzela. Aber jetzt mal ehrlich: Das, was sich da in jüngster Zeit über Apple an kuriosen Geschichten* zusammentragen lässt, geht doch auf kein Kuh-Cover mehr. Mag ja sein, dass die iPhones und iPads designtechnisch nette Spielereien sind, hübsch anzusehen und unheimlich &#8220;hip&#8221;, aber im Ernst: Erstens hat nun fast jeder Hans und Franz so ein Ding &#8211; da ist es also mit dem Hauch des Exklusiven nicht mehr weit her &#8211; und zweitens: Kinners, was lasst ihr euch eigentlich ständig andrehen, sobald das Apple-Logo mit dabei ist? Jüngster Knaller: Auf eBay verticken einige Schlaumeier leere iPhone Verpackungen. Und weil bei einigen Freaks offenbar das Gehirn abschaltet, sobald sie &#8220;iPhone&#8221; lesen, geben sie für die Leerkartons <a title="Leere iPhone-Verpackung um 400 Euro verkauft" href="http://www.pressetext.de/news/100624004/ebay-falle-leere-iphone-verpackung-um-400-euro-verkauft/" target="_blank">bis zu 400 Euro</a> aus und fühlen sich anschließend verarscht.<br />
<span id="more-1595"></span></p>
<p><a href="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/06/appleauktion.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g1595]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1596" title="Eine Verpackung für über 250 Euro..." src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/06/appleauktion.jpg" alt="Eine Verpackung für über 250 Euro..." width="550" height="280" /></a></p>
<p>&#8220;Apple iPhone 3G 16 GB OVP original Verpackung Schwarz&#8221; war eine Auktion betitelt, die gerade erst heute Vormittag abgelaufen ist. Im weiteren Text heisst es da nochmal eindeutig:</p>
<blockquote><p>Ich <strong>verkaufe</strong> hier <strong>eine</strong> Apple iPhone 3G Schwarz 8GB<em> </em><strong>Originalverpackung</strong> keine Gebrauchsspuren wie neu!</p></blockquote>
<p>Klack, Gehirn aus. Der Käufer liest aus mir unerfindlichen Gründen aber:</p>
<blockquote><p>Ich <strong>verkaufe </strong>hier eine<strong> Apple iPhone 3G Schwarz 8GB</strong> Originalverpackung  keine Gebrauchsspuren wie neu!</p></blockquote>
<p>Das Codewort lautet hier &#8220;eine&#8221;.<em> </em>Es geht um <em>Eine Verpackung</em> und nicht <em>eine iPhone</em>. Aber zu solch neuronalen Kombinationen ist das Gehirn des angefixten Apple-Junkies in diesem Moment nicht mehr fähig. Die Hitwörter <em>Apple </em>und <em>iPhone </em>haben den restlichen Menschenverstand ad-hoc ins Nirvana geschossen.</p>
<p>Weiter unten gibt der Verkäufer &#8220;<a title="eBay Profil" href="http://myworld.ebay.de/ich-brings/" target="_blank">ich-brings</a>&#8221; einen weiteren Hinweis:</p>
<blockquote><p>Ich hafte nicht für Missverständenisse oder Fehlinterpretationen, die sich aus dem Nicht-lesen oder Nicht Abklären der von mir gemachten Angaben ergeben.Keine Rücknahme der Ware.</p></blockquote>
<p>Wer jetzt noch nicht geschnallt hat, dass man hier offenbar nur eine leere Verpackung und kein iPhone ersteigert, dem ist nicht zu helfen. 25 Gebote hatte das Angebot bis kurz vor Schluss und 251 Euro waren geboten. In anderen Meldungen ist bereits zu lesen, dass mancherorts die Leute noch tiefer in die Tasche gegriffen haben und satte 400 Euro für den kleinen Schuhkarton mit iPhone Abbildung hinblätterten. Selbst schuld? Arglistige Täuschung? Darüber lässt sich im Einzelfall sicherlich streiten. Bei dem hier beispielfhaft angeführten Angebot muss man sich als Käufer aber selbst fragen, ob man nicht in geistiger Umnachtung gehandelt hat. Steht da doch mehrfach im Text, dass man hier einen Karton ersteigert und als ob das noch nicht reicht, wird explizit darauf hingewiesen, das Angebot genau durchzulesen um etwaige Missverständnisse auszuräumen und gegebenenfalls den Verkäufer zu fragen.</p>
<p>Gratulation. Der Karton ist am <a title="eBay Auktion" href="http://cgi.ebay.de/Apple-iPhone-3G-16-GB-OVP-original-Verpackung-Schwarz-/260624456336?cmd=ViewItem&amp;pt=DE_Handys_ohne_Vertrag_KM&amp;hash=item3cae6d9a90&amp;autorefresh=true" target="_blank">Ende für 281 Euro</a> über den Tisch gegangen. Der Käufer gleich hinterher&#8230;</p>
<p><em>* Andere Kuriositäten rund um Apple und Co.:</em></p>
<p><em>eBooks bei Apple: <a title="Pay Full Price For an Ebook You Already Bought" href="http://www.baekdal.com/publishing/apple-pay-full-price-for-an-ebook-you-already-bought/" target="_blank">Nochmal downloaden? Nochmal bezahlen!</a><br />
iPad-Keynote: <a title="Warum man ein iPad wirklich braucht" href="http://live.benm.at/liveblog/uploads/3232260c33215a4b0bd3f20ece12c29d.JPG" target="_blank">Warum man ein iPad wirklich braucht</a><br />
Nipplegate: <a title="pple's no-nipples policy means fashion mags are censoring their iPad editions" href="http://www.shinyshiny.tv/2010/05/apples_itunes_censors_fashion_magazines.html" target="_blank">Modemagazine müssen iPad-Edition zensieren</a><br />
Cupidtino: <a title="Cupidtino" href="http://cupidtino.com/" target="_blank">Die Dating-Site für Apple Fanboys (und -girls)</a><br />
Ein iPad zuviel gekauft: <a title="iPad Buyer 'Banned for Life' from More Purchases" href="http://www.pcworld.com/article/194934/ipad_buyer_banned_for_life_from_more_purchases.html" target="_blank">Apple &#8220;Kaufverbot&#8221; für den Rest des Lebens</a></em></p>
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</ol></p> <p><a href="http://www.dennis-knake.de/?flattrss_redirect&amp;id=1595&amp;md5=bfc171b3f50d50fd6d0f2c8d4010986b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WWDC&#8230;</title>
		<link>http://www.dennis-knake.de/2010/06/07/wwdc/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 19:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Jobs]]></category>
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		<category><![CDATA[WWDC]]></category>

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		<description><![CDATA[<p></p>
<p>&#8230; dem Größenwahn nahe.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1533" title="WWDC" src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/06/wwdc.jpg" alt="" width="362" height="155" /></p>
<p>&#8230; dem Größenwahn nahe.</p>
 <p><a href="http://www.dennis-knake.de/?flattrss_redirect&amp;id=1532&amp;md5=75550e6330dd93e8bc4a1f88ab82ccc2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Irgendwie schizophren</title>
		<link>http://www.dennis-knake.de/2010/04/29/irgendwie-schizophren/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 14:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[bgh]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Geld hätte sie sich auch sparen können: Der Bundesgerichtshof hat die Klage einer Künstlerin abgewiesen, deren Bilder als Thumbnails  in der Bildersuche bei google aufgetaucht sind. Die Dame war der Ansicht, der Suchmaschinengigant würde ihr Urheberrecht verletzten, indem er die verkleinerten Vorschaubilder von ihrer Homepage abbilden würde. Obwohl bereits die Vorinstanzen die Klage abgewiesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Geld hätte sie sich auch sparen können: Der Bundesgerichtshof hat die Klage einer Künstlerin abgewiesen, deren Bilder als Thumbnails  in der Bildersuche bei google aufgetaucht sind. Die Dame war der Ansicht, der Suchmaschinengigant würde ihr Urheberrecht verletzten, indem er die verkleinerten Vorschaubilder von ihrer Homepage abbilden würde. Obwohl bereits die Vorinstanzen die Klage abgewiesen hatte, machte die Frau weiter und bekam nun von letzten Instanz das gleiche Resultat serviert: Die Klage mit dem Aktenzeichen I ZR 69/08 wurde zurückgewiesen.</p>
<p><span id="more-1380"></span>Das Witzige an der ganzen Geschichte: Die Künstlerin hatte ihre Webseite suchmaschinenoptimiert gestaltet. Also mit speziellen Schlagwörtern und anderen Inhalten im Quellcode gespickt, um eben von Suchmaschinen besser gefunden zu werden. Sie hat also nicht nur keine technischen Vorkehrungen getroffen, von den Suchmaschinen ingoriert zu werden wie es beispielsweise mit dem Befehl <code>noindex, nofollow</code> in einer speziellen <em>robots.txt</em> genannten Datei auf dem Webserver möglich wäre. Sie hat im Gegenteil die Suchmaschinen durch den optimierten Quellcode auch noch eingeladen, ihre Webseite zu indizieren. Und genau das warfen ihr die Richter in der Urteilsbegründung dann auch vor. Sie habe keine ausreichenden Maßnahmen getroffen, die Indizierung ihrer Webseite zu unterbinden. Im Juristendeutsch liest sich das so:</p>
<blockquote><p>In Übereinstimmung mit den Feststellungen des Berufungsgerichts ist der  Bundesgerichtshof davon ausgegangen, dass die Klägerin zwar nicht durch  eine ausdrückliche oder stillschweigende rechtsgeschäftliche Erklärung  Google ein Recht zur Nutzung ihrer Werke als Vorschaubilder im Rahmen  der Bildersuche eingeräumt hat. Der in der Wiedergabe in Vorschaubildern  liegende Eingriff in das Recht der Klägerin, ihre Werke öffentlich  zugänglich zu machen (§ 19a UrhG), ist jedoch gleichwohl nicht  rechtswidrig, weil die Beklagte dem Verhalten der Klägerin (auch ohne  rechtsgeschäftliche Erklärung) entnehmen durfte, diese sei mit der  Anzeige ihrer Werke im Rahmen der Bildersuche der Suchmaschine  einverstanden. Denn die Klägerin hat den Inhalt ihrer Internetseite für  den Zugriff durch Suchmaschinen zugänglich gemacht, ohne von technischen  Möglichkeiten Gebrauch zu machen, um die Abbildungen ihrer Werke von  der Suche und der Anzeige durch Bildersuchmaschinen in Form von  Vorschaubildern auszunehmen. Quelle:<em> <a title="Pressemitteilung BGH 93/10" href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;Datum=2010&amp;Sort=3&amp;nr=51777&amp;pos=1&amp;anz=94" target="_blank">Pressemitteilung 93/10 BGH</a></em></p></blockquote>
<p>Damit stellten die Richter auch klar, dass es durchaus ein Urheberrecht auf verkleinerte Vorschaubilder, also Thumbnails, gibt. Nur wertete man das Verhalten der Frau im Vorfeld als Zustimmung,  die Webseite indizieren zu dürfen. Manchmal ist solches Lehrgeld durchaus gerechtfertigt.</p>
<p><strong>Folge für die Verlage?</strong></p>
<p>Ähnlich ist es auch bei dem Gejammer vieler Verlage, Google würde mit ihren Inhalten Geld verdienen und sie daran nicht partizipieren lassen. Dabei würde so mancher Internetnutzer niemals die Webseite des Hintertupfinger Waldboten finden, würde seine Schlagzeile nicht bei<a title="Google News" href="http://news.google.de" target="_blank"> news.google.de</a> auftauchen. Und auch viele Verlage bieten ihre Webseiten lieber suchmaschinenoptimiert an, als diese explizit auszuschließen. Schizophren ist das schon irgendwie.</p>
<p><strong>Update (30.04.10)</strong><br />
Auch <a title=" Google-Urteil des BGH watscht indirekt Verlage ab" href="http://off-the-record.de/2010/04/30/google-urteil-des-bgh-watscht-indirekt-verlage-ab/" target="_blank">Olaf Kolbrück vom Blog &#8220;off-the-record&#8221;</a> hat erkannt, dass das BGH Urteil durchaus auch eine &#8220;Watsche&#8221; für die Verlage sein kann und sich damit ihr gern beanspruchtes &#8220;Leistungsschutzrecht&#8221; gegenüber Suchmaschinen von der Backe putzen können.</p>
<blockquote><p>
Für Verlage, die ihre Seiten auch noch Suchmaschinenoptimieren um besser  gefunden zu werden, dürfte die Begründung des BGH also noch umso mehr  gelten. (Quelle: <a title="Off-The-Record | Horizont.net" href="http://off-the-record.de/2010/04/30/google-urteil-des-bgh-watscht-indirekt-verlage-ab/" target="_blank">off-the-record</a>)</p></blockquote>
<p>Es gilt also entweder oder. Sei dabei oder sieh zu wie du gefunden wirst. Aber erst dabei sein wollen und dann noch kassieren, ist nicht&#8230;</p>
 <p><a href="http://www.dennis-knake.de/?flattrss_redirect&amp;id=1380&amp;md5=8d0a8ecda53ece0c4560dc48b3506a24" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein allererstes &#8220;iPad&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 19:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Apple MessagePad (OMP) </p>
<p>Kaum ist Apples neues Wunderwerk im Handel, da geht&#8217;s los: Allenorts wird getestet, geschrieben, gebloggt, gekritelt, belächelt, beneidet, bewundert und verdammt. Kann das neue &#8220;iPad&#8221; die Erfolgsgeschichte von Apple fortsetzen? Kaum auf dem Markt kommen schon die ersten Negativmeldungen herein. Das iPad würde zu schnell überhitzen, sich automatisch abschalten und jedem [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1237" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-1237" title="Apple MessagePad (OMP)" src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/04/messagepad150px.jpg" alt="Apple MessagePad (OMP) " width="150" height="99" /><p class="wp-caption-text">Apple MessagePad (OMP) </p></div>
<p>Kaum ist Apples neues Wunderwerk im Handel, da geht&#8217;s los: Allenorts wird <a title="SPON: Das iPad ist eine Couch-Kartoffel" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,687283,00.html" target="_blank">getestet</a>, geschrieben, gebloggt, <a title="CNN: iPad has WiFi problems, some users say" href="http://www.cnn.com/2010/TECH/ptech/04/06/ipad.wifi.problems/index.html?hpt=T2" target="_blank">gekritelt</a>, belächelt, beneidet, bewundert und verdammt. Kann das neue &#8220;iPad&#8221; die Erfolgsgeschichte von Apple fortsetzen? Kaum auf dem Markt kommen schon die ersten Negativmeldungen herein. Das iPad würde <a title="SPON: iPad - Nutzer klagen über Hitzschläge" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,687495,00.html" target="_blank">zu schnell überhitzen</a>, sich automatisch abschalten und jedem hippen &#8220;Ich-wollte-mein-iPad-aber-ausschließlich-am Strand-zum-Filmegucken-haben&#8221;-Nutzer  die Laune vermiesen. Naja, es ist halt immer so, die &#8220;Early Adopters&#8221;, also die <a title="Apple-Camper" href="http://www.mac-essentials.de/index.php/mac/category/C91/P180/" target="_blank">Vollpfosten</a> die vor einem Apple Store drei Wochen vor Verkaufsstart campen gehen, zahlen meist nicht nur mehr Geld, sondern erhalten in der Regel auch ein technisch noch nicht zu 100 Prozent ausgereiftes Gerät.</p>
<p><span id="more-1234"></span></p>
<p>Ich persönlich warte daher lieber noch mit einer Kaufentscheidung. Statt dessen habe ich in alten Schubladen gekramt und mein eigenes allererstes &#8220;iPad&#8221; entstaubt. Mein gutes altes Apple &#8220;Message Pad&#8221; oder auch &#8220;Apple Newton&#8221; von 1993. Schon damals mit Touchscreen, Schrifterkennung und alles was man so zum notieren, mailen, schreiben und lesen so braucht. Ok, nicht ganz so bunt und etwas lahm, aber das Ding war damals echt der Hit! Zugegeben, das war der erste und bislang letzte Apple, den ich gekauft habe&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><code><br />
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<p>Ein wenig Nostalgie kommt schon auf, als ich den kleinen PDA, <a title="Apple Message Pad" href="http://en.wikipedia.org/wiki/MessagePad" target="_blank">erstes Modell H1000</a>,  nach langer Zeit mal wieder in den Händen halte. Die 2 MB Flash-Speicherkarte ist gigantisch, heute würde darauf nichtmal mehr ein Foto meiner Digitalkamera passen. Zum Vergleich habe ich mal meine 4 GB Speicherkarte aus meinem Handy daneben gelegt.</p>
<p>Der Originalakku hat die ganzen Jahre natürlich nicht überlebt. Aber Apple war damals so schlau und hat dem Newton einen Adapter spendiert, den man mit handelsüblichen Micro-Akkus füttern konnte. Ein Netzteil gab es natürlich auch dazu.</p>
<p>Einschalten ging wie am ersten Tag. &#8220;Pling&#8221;. Der Newton meldete sich zur Stelle. Da die Pufferbatterie nach 17 Jahren leider auch das zeitliche gesegnet hatte, war erstmal Stiftkalibierung angesagt. Aber danach konnte es auch gleich losgehen. Adressbuch, Terminkalender, alles da. Damit dürfte das heute wohl die älteste Adressdatensammlung sein, die ich noch irgendwo rumfliegen hatte.</p>
<p>Richtig lustig schon damals: Wenn man einen Text vom Notizzettel löschen wollte, genügte es, diesen mit ein paar schnellen Strichen durchzustreichen. &#8220;Fuffff&#8230;&#8221; machte es sogleich, und der zu löschende Inhalt verschwand in einer digitalen Staubwolke. Ganz Apple eben. Innovatives Design und leicht verspielt.</p>
<p>Leider hat sich der Newton nicht durchgesetzt, obwohl Apple schon damals sicherlich seiner Zeit voraus war. Was dem ersten Modell fehlte, und hier sind wir wieder beim Thema &#8220;Die Erstkäufer sind immer die Doofen&#8221;, war eine Hintergrundbeleuchtung.</p>
<p>Ein Trost bleibt mir dann doch: Vor dem Newton hatte man noch Respekt. Nie wurde er in einem Mixer püriert&#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lAl28d6tbko&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/lAl28d6tbko&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Ignoranz wider besseres Wissen</title>
		<link>http://www.dennis-knake.de/2010/03/30/ignoranz-wider-besseres-wissen/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 18:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Internetsperre]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Stellen Sie sich mal folgendes vor: Es gäbe Menschen, die über das Telefon kostenlos Kinderpornos anbieten würden. Sie müssten nur im Telefonbuch nachschlagen und den richtigen Anbieter heraussuchen. Ein Anruf genügt um das Material zu erhalten. Und jetzt stellen Sie sich mal vor, jemand würde Ihnen sagen, das beste Mittel gegen solche Verbrecher wären neue [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellen Sie sich mal folgendes vor: Es gäbe Menschen, die über das Telefon kostenlos Kinderpornos anbieten würden. Sie müssten nur im Telefonbuch nachschlagen und den richtigen Anbieter heraussuchen. Ein Anruf genügt um das Material zu erhalten. Und jetzt stellen Sie sich mal vor, jemand würde Ihnen sagen, das beste Mittel gegen solche Verbrecher wären neue Telefonbücher, in denen die Rufnummern dieser Anbieter geändert wurden und auf eine automatische Ansage leiten. Dort würde dann jedem Anrufer gesagt, dass hier früher verbotene Kinderpornos erhältlich waren und das so etwas verboten sei. Sie würden dieser Person wahrscheinlich für verrückt erklären.</p>
<p>Aber genau <a title="Schnapsidee Websperre" href="http://www.dennis-knake.de/2009/04/21/verschmaehst-du-meine-dienste-so-machst-du-dich-verdachtig/" target="_blank">so funktionieren die Zugangssperren</a>, die unsere Politiker in Deutschland 2009 noch als die geeignete Maßnahme im Kampf gegen Kinderpornografie im Internet angepriesen haben. Mittlerweile sind sie schlauer geworden und haben <a title="Das große Blendwerk" href="http://www.dennis-knake.de/2009/03/25/das-grose-blendwerk/" target="_blank">ihren Irrtum</a> eingesehen (oder der Wahlkampf ist vorbei). Bei der EU in Brüssel scheint man von der Debatte leider nicht viel mitbekommen zu haben und so werden die Alten, längst überholten Ideen, wieder hervorgekramt und als geeignete Maßnahme im Kampf gegen Kinderpornografie angeführt. Aber auch einige Journalisten haben nichts gelernt:</p>
<p><span id="more-1221"></span>Ungeachtet<a title="AK-Zensur: Viele gute Gründe gegen Internetsperren" href="http://ak-zensur.de/gruende/" target="_blank"> aller Argumente</a>, die  im vergangenen Jahr von unzähligen Fachleuten, Internetnutzern und nicht zuletzt 130.000 Unterzeichnern einer Online-Petition gegen die Sinnhaftigkeit von Zuganssperren vorgebracht wurden, berichtet Patricia Wiedemeyer vom ZDF,  als hätte es diese Diskussionen nie gegeben. Sie beginnt wieder bei Null und man fragt sich, wo sie das letzte Jahr verbracht hat.  Alles wieder von vorne erklären? Bei soviel Ignoranz fühlt man sich zwangsläufig an Don Quichotte erinnert.</p>
<p>Patricia Wiedemeyer ist Korrenspondentin in Brüssel. Neben ihrem Beitrag in diversen ZDF Nachrichtensendungen schrieb sie auch im ZDF Blog &#8220;Kennzeichen Digital&#8221; unter der Überschrift &#8220;<a title="Höchste Zeit für Netzsperren gegen Kinderpornos" href="http://blog.zdf.de/zdfdasblog/2010/03/hochste-zeit-fur-netzsperren-g.html" target="_blank">Höchste Zeit für Netzsperren gegen Kinderpornos</a>&#8221; so unsinniges wie überflüssiges Zeug wie:</p>
<blockquote><p>&#8220;<span>Nach bereits zwei Klicks kann man im Internet Kinderpornos  anschauen&#8221;</span></p></blockquote>
<p><span>Wieso gerade nach zwei Klicks? Wer genau weiß, wo er sich Kinderpornos besorgen kann, wird dafür wohl gerade mal einen Klick in seine Favoritenleiste benötigen. Aber mal grundsätzlich gefragt: Stolpert man wirklich so leicht über Kinderpornos im Web, wie die Autorin suggerieren will? Selbst wer mit google aktiv danach sucht, wird, wenn er nicht gerade als Insider der Szene über das entsprechende Vokabular verfügt, kaum erfolgreich sein. </span></p>
<p><span>Aber es geht weiter: Wiedemeyer findet den Vorstoß der EU Innenkommissarin Cecilia Malström auch deswegen gut, da ihr Gesetzentwurf vorsieht, auch den zu bestrafen der <em>&#8220;Kinder zu sexuellen Darbietungen  etwa vor einer Webcam zwingt oder überredet.</em>&#8221; Jede Wette: Ein Kind, egal ob vor einer Web-, Video- oder Fotokamera zu sexuellen Darbietungen zu zwingen, ist bereits heute strafbar. Oder habe ich da etwas verpaßt? War sexuelle Nötigung von Kindern vor einer Webcam etwa bislang legal? Gab es da einen Ausnahmeparagrafen?<br />
</span></p>
<p><span>Doch damit nicht genug. Wiedemeyer wiederholt gebetsmühlenartig das, was längst widerlegt ist:</span></p>
<blockquote><p><span>&#8220;</span><span>Internetsperren können von Profis zwar  umgangen werden, halten aber einfache User vom Zugang ab.&#8221;</span></p></blockquote>
<p><span>Jaja &#8220;Saddam hat Massenvernichtungswaffen, Saddam hat Massenvernichtungswaffen&#8221;. Nur weil man etwas entgegen besseren Wissen gebetsmühlenartig wiederholt, wird es nicht richtiger. Eine Zugangssperre lässt sich mit ebenso wenigen Mausklicks wie Frau Wiedemeyer für das Ausfindigmachen von Kinderpornos anführt, umgehen. Profi muss man dazu ebenfalls nicht sein. Und wer wirklich an das Material herankommen will und noch nicht weiß, wie er die Zugangssperre umgeht, wird dies in kürzester Zeit herausfinden. Das ist dann ungefähr genauso schwer, wie einen Videorekorder zu programmieren, wenn man erst die richtige Seite im Handbuch aufgeschlagen hat.</span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1NNG5I6DBm0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/1NNG5I6DBm0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span><span style="color: #000000;">Auch die Kritiker, die in den Zuganssperren ein Instrument der Zensur sehen, will Wiedermeyer nicht verstehen. </span></span></p>
<blockquote><p><span><span style="color: #000000;">&#8220;</span></span><span><span style="color: #000000;">Deutschland kann sich nicht weiter auf dem  Recht auf freie Meinungsäußerung ausruhen.&#8221;</span></span></p></blockquote>
<p><span><span style="color: #000000;">Kein Kritiker sieht in der Darstellung von Kinderpornografie eine Meinungsäußerung, die es zu schützen gilt. Nie hat dies jemand behauptet. Die Kritik zielt eher darauf ab, dass mit einer Sperrung kein kinderpornografisches Material gelöscht wird und es statt dessen weiter erreichbar bleibt für den, der es wirklich haben will. Gleichzeitig lassen sich aber mit einer bestehenden Sperrinfrastruktur in Zukunft willkürlich und sehr einfach, andere mißliebige Webseiten sperren und damit deren Verbreitung behindern. Das macht doch keiner? Schon im letzten Jahr tauchten nach dem Thema Kinderpornografie weitere Forderungen verschiedener Lobbygruppen nach Sperrung unliebsamer Inhalte auf. Von Tauschbörsen über Computerspiele bis hin zu Pornos generell.</span></span></p>
<p><span><span style="color: #000000;"><strong>Löschen statt sperren</strong><br />
</span></span></p>
<p><span><span style="color: #000000;">Kritiker fordern generell &#8220;löschen statt sperren&#8221;, denn nur wenn die Inhalte aus dem Netz entfernt wurden, kann sichergestellt sein, dass niemand mehr darauf zugreifen kann. Diese Forderung wischt Wiedemeyer mit einem fadenscheinigen Argument vom Tisch:</span></span></p>
<blockquote><p><span><span style="color: #000000;">&#8220;</span></span><span><span style="color: #000000;">Die deutsche Lösung, das Löschen von  Internetseiten, ist weltweit nicht durchsetzbar, weil  die <span>USA </span>oder Russland da nicht mitmachen würden. Gerade  von russischen Providern kommen aber viele kinderpornografische Seiten.&#8221;</span></span></p></blockquote>
<p><span><span style="color: #000000;">Warum würde das Löschen von Kinderpornografie in den USA oder Russland nicht durchsetzbar sein? Ist es dort etwa nicht auch strafbar? Warum sollten die Länder ein Interesse daran haben, Kinderpornos zu dulden? Man fühlt sich fast an die hilflosen Argumente von Ex-Familienministerin Ursula von der Leyen erinnert, die damals behauptete, in Indien oder Kasachstan würde Kinderpornografie nicht weiter verfolgt. Die jeweiligen Regierungen protestierten über ihre Botschaften heftig, als Ihnen diese Äußerung bekannt wurde.</span></span></p>
<p><span><span style="color: #000000;"><a title="Takedown Studie" href="http://www.cl.cam.ac.uk/~rnc1/takedown.pdf" target="_blank">Eine Studie</a> von Tyler Moore und Richard Clayton von der Universität Cambridge kam zu dem Ergebnis, dass Phising Webseiten, die Nutzern Bankdaten abluchsen wollen, viel schneller aus dem Netz entfernt werden, als Seiten mit kinderpornografischen Inhalten. </span></span></p>
<blockquote><p>&#8230;the bulk of child sexual abuse images are illegal to distribute in all relevant jurisdictions, and hence it should be expected that any such material is promptly removed. [...] It is apparent that the presence of incentives to remove offending material has the greatest impact on website lifetimes. By far, phishing websites are removed fastest. [...] The long lifetimes of websites hosting child sexual abuse images is particularly striking. In spite of a robust legal framework and a global consensus on the content’s repulsion, these websites are removed much slower than any other type of<br />
content being actively taken down&#8230;</p></blockquote>
<p><span><span style="color: #000000;">Es scheint also doch zu gehen &#8211; wenn man nur will.</span></span></p>
<p><span><span style="color: #000000;">Im ZDF Blog hagelte es den ganzen Tag <a title="Leserkommentare" href="http://blog.zdf.de/zdfdasblog/2010/03/hochste-zeit-fur-netzsperren-g.html#comment-22195">wütende Leserproteste</a>. Obwohl man auf der Webseite dazu aufruft, in Dialog mit den Medienmachern des ZDF zu treten &#8211; <em>&#8220;</em></span></span><em>Diskutieren Sie mit uns und untereinander! Wir freuen uns darauf&#8221;</em> &#8211; war man von dem Ansturm wohl überwältigt. Die Leser waren ohnehin einer Meinng, einen echten Dialog hat es auch nicht gegeben. Nur einmal meldete sich Wiedemeyer in den Kommentarspalten zu Wort und bekräftigte ihre Behauptung, sie habe nur zwei Klicks für die Kinderpornos gebraucht.</p>
<p>Um dem wütenden &#8220;Netzmob&#8221; den Wind aus den Segeln zu nehmen, bemühte das ZDF dann den Onlinejournalisten Mario Sixtus mit <a title="Gegen Placebo-Gesetze: Warum Netzsperren sinnlos und gefährlich sind" href="http://blog.zdf.de/zdfdasblog/2010/03/gegen-placebo-gesetze-warum-ne.html" target="_blank">einem Gegenbeitrag</a>. Leider wird man auf eine ausgleichende Ausstrahlung dieses weitaus sachlicheren Artikels in den einschlägigen Nachrichtensendungen des ZDF vermutlich vergeblich warten.</p>
<p><span><span style="color: #000000;"><br />
</span></span></p>
<p><span><span style="color: #000000;"><br />
</span></span></p>
<p><span><br />
</span></p>
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</ol></p> <p><a href="http://www.dennis-knake.de/?flattrss_redirect&amp;id=1221&amp;md5=ff155b6e47e3568e4bd9e07dc8b57a98" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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