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	<title>Dennis Knake &#124; Just my (2 Cent) &#187; Persönliches</title>
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		<title>Weiter gehts auf nachrichtenpolizei.de</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 11:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichtenpolizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, ich höre hier nicht auf zu bloggen. Nur haben politische und mediale Themen auf meiner privaten Blogwiese einen so großen Teil eingenommen, dass es an der Zeit war, diesen Beiträgen eine eigene Heimat zu geben. Wieso Nachrichtenpolizei? Die Idee kam mir, nachdem mir ein Freund unter einen meiner Beitrage auf Facebook "Nachrichtenpolizei!" in die Kommentarspalte schrieb. Und da dieser Freund selbst Polizist ist, dachte ich mir, ach, wieso denn nicht? Fortan finden sich also die "kleinen &#038; großen Sünden auf Presse &#038; Politik" in meinem neuen Blog unter www.nachrichtenpolizei.de. Und Auf Twitter kann man dem natürlich auch folgen. Dort patroulliert der "@nachrichtencop". (Das andere Wort war für Twitter einfach zu lang). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, ich höre hier nicht auf zu bloggen. Nur haben politische und mediale Themen auf meiner privaten Blogwiese einen so großen Teil eingenommen, dass es an der Zeit war, diesen Beiträgen eine eigene Heimat zu geben. Wieso Nachrichtenpolizei? Die Idee kam mir, nachdem mir ein Freund unter einen meiner Beitrage auf Facebook &#8220;Nachrichtenpolizei!&#8221; in die Kommentarspalte schrieb. Und da dieser Freund selbst Polizist ist, dachte ich mir, ach, wieso denn nicht? Fortan finden sich also die <em>&#8220;kleinen &amp; großen Sünden auf Presse &amp; Politik&#8221;</em> in meinem neuen Blog unter <a title="nachrichtenpolizei.de" href="http://www.nachrichtenpolizei.de" target="_blank">www.nachrichtenpolizei.de</a>. Und Auf Twitter kann man dem natürlich auch folgen. Dort patroulliert der &#8220;<a title="nachrichtencop @ twitter" href="http://www.twitter.com/nachrichtencop" target="_blank">@nachrichtencop</a>&#8220;. (Das andere Wort war für Twitter einfach zu lang).</p>
 <p><a href="http://www.dennis-knake.de/?flattrss_redirect&amp;id=2403&amp;md5=c51fd1c966e52ebf911b0ef61721ad8b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nachher ist man immer etwas schlauer</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 13:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ja, ihr habt ja recht. Manchmal muss das Kind erst in den Brunnen fallen, bis man sich aufrafft, etwas zu verändern. Das habe auch ich feststellen müssen, als mein Beitrag zu Google Streetview vor einigen Tagen plötzlich zu unerwartetem Ruhm aufstieg und sich in den Lesetipps von Carta und Bildblog wiederfand. Vorausgegangen war dem ganzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/08/wordpress_cache.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g1807]"><img class="alignleft size-full wp-image-1809" title="Wordpress" src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/08/wordpress_cache.jpg" alt="" width="150" height="118" /></a>Ja, ihr habt ja recht. Manchmal muss das Kind erst in den Brunnen fallen, bis man sich aufrafft, etwas zu verändern. Das habe auch ich feststellen müssen, als mein Beitrag zu <a title="Google Streetview: Die Stunde der Hypokriten" href="http://www.dennis-knake.de/2010/08/11/google-streetview-die-stunde-der-hypokriten/" target="_blank">Google Streetview</a> vor einigen Tagen plötzlich zu unerwartetem Ruhm aufstieg und sich in den Lesetipps von <a title="Google StreetView-Lesetipps: Vom Kontroll-Mem, Hypokrisie und der Rettung Deutschlands" href="http://carta.info/32133/google-streetview-lesetipps-vom-kontroll-mem-hypokrisie-und-der-rettung-deutschlands/" target="_blank">Carta</a> und <a title="Bildblog: Wallraff, Kachelmann, Streetview" href="http://www.bildblog.de/21274/wallraff-kachelmann-street-view/" target="_blank">Bildblog</a> wiederfand. Vorausgegangen war dem ganzen auch noch ein <a title="Retweet Mario Sixtus" href="http://twitter.com/sixtus/status/20895099263" target="_blank">Retweet auf Twitter</a> von <a title="Sixtus.Net" href="http://www.sixtus.net/" target="_blank">Mario Sixtus</a>, der mit seinen damals über 17.000 Followern <em>(heute schon über 18.000 &#8211; wie macht er das bloß?)</em> mein armes kleines Webhosting-Paket an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit brachte. Hey, versteht mich nicht falsch, ich habe mich riesig gefreut, aber was hilft es mir, wenn jeder den Beitrag lesen will, der Server aber wegen Überlast die Segel streicht. Es war also allerhöchste Eisenbahn, die Webseite serverfreundlicher zu gestalten: Ladezeit reduzieren, Datenbankaufrufe minimieren.</p>
<p><em>Herausgekommen ist neben der praktischen Umsetzung auch ein recht ausführliches<a title="Dr.Web Magazin: WP Super Cache: WordPress beschleunigen, Webserver entlasten" href="http://www.drweb.de/magazin/wp-super-cache-plug-in-wordpress-beschleunigen-webserver-entlasten/" target="_blank"> Tutorial für das beliebte WordPress Plug-In WP Super Cache</a> im Dr.Web Magazin von Smashingmedia. Also, für den Fall dass euer WordPress noch ein bisschen Tuning vertragen kann&#8230;</em></p>
 <p><a href="http://www.dennis-knake.de/?flattrss_redirect&amp;id=1807&amp;md5=c89e7441a8ebf17525114d72b93f486d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Es brennt &#8211; mal wieder</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 12:58:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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<p>Gegen 14:30 Uhr heute Nachmittag steigen hier in der Nähe des Büros wieder einmal schwarze Rauchwolken auf. Diesmal sieht es so aus, als hätte es den nahegelegenen IKEA Markt in Köln-Ossendorf oder ein angrenzendes Gelände erwischt. Offenbar brennen wie von hier jetzt erkennbar einige Gebäude direkt neben dem IKEA, nicht der Markt selbst. Erst im [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zhRaFhEpMU0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/zhRaFhEpMU0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Gegen 14:30 Uhr heute Nachmittag steigen hier in der Nähe des Büros wieder einmal schwarze Rauchwolken auf. Diesmal sieht es so aus, als hätte es den nahegelegenen IKEA Markt in Köln-Ossendorf oder ein angrenzendes Gelände erwischt. Offenbar brennen wie von hier jetzt erkennbar einige Gebäude direkt neben dem IKEA, nicht der Markt selbst. Erst im Juli 2008 brannte das Dach der Handwerkskammer Köln-Ossendorf in Sichtweite. Ein paar Monate vorher bei INEOS im Chemiepark in Worringen.</p>
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</ol></p> <p><a href="http://www.dennis-knake.de/?flattrss_redirect&amp;id=1615&amp;md5=ca0d4b4526c3bf334e7952158bc624ff" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ich gönn&#8217; mir eine Auszeit&#8230;</title>
		<link>http://www.dennis-knake.de/2009/08/06/ich-gonn-mir-eine-auszeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 12:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>So. Schluss. Aus. Vorbei. Sommerpause. Bis Anfang September passiert hier im Blog erstmal nichts Neues mehr. Ich hab ihn mir nämlich verdient, den Urlaub. Und damit kein spannendes Sommerthema verloren geht, etwa so Dinge wie &#8220;Ufos über der Lüneburger Heide&#8221;, &#8220;Kornkreise im Frühstücksmüsli&#8221; oder der &#8220;Dienstwagen von Ulla Schmidt und was ihr Chauffeur am Wochenende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So. Schluss. Aus. Vorbei. Sommerpause. Bis Anfang September passiert hier im Blog erstmal nichts Neues mehr. Ich hab ihn mir nämlich verdient, den Urlaub. Und damit kein spannendes Sommerthema verloren geht, etwa so Dinge wie &#8220;Ufos über der Lüneburger Heide&#8221;, &#8220;Kornkreise im Frühstücksmüsli&#8221; oder der &#8220;Dienstwagen von Ulla Schmidt und was ihr Chauffeur am Wochenende noch so tut&#8221;&#8230; schauen Sie doch mal im Sommerloch vorbei. Ich hab da mal eins hingemalt. Viel Spaß beim reingucken und bis bald!</p>
<p><div id="attachment_932" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a title="Sommerloch" href="http://maps.google.de/maps?q=sommerloch&amp;oe=utf-8&amp;client=firefox-a&amp;ie=UTF8&amp;split=0&amp;gl=de&amp;ei=rsh6SsOtBZ6CnQP5mKz3AQ&amp;ll=49.875735,7.75712&amp;spn=0.009735,0.01929&amp;t=h&amp;z=16" target="_blank"><img class="size-full wp-image-932 " title="Hier gehts zum Sommerloch. Achtung, tief!" src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2009/08/sommerloch.jpg" alt="Hier gehts zum Sommerloch. Achtung, tief!" width="550" height="260" /></a><p class="wp-caption-text">Hier gehts zum Sommerloch. Achtung, tief!</p></div><br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachtsgrüße aus München</title>
		<link>http://www.dennis-knake.de/2008/04/16/weihnachtsgruse-aus-munchen-der-tag-an-dem-ich-%e2%80%9egeadelt%e2%80%9c-wurde/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 15:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Der Tag, an dem ich „geadelt“ wurde</p>
<p>Montag, 11. Februar 2008, Amtsgericht München. Drei Termine stehen an diesem Tag im Gerichtssaal Nummer B 106 an. Gegen die Deutsche Telekom AG, die Allianz AG und der erste, gleich um halb elf, gegen mich. Seit acht Stunden bin ich bereits auf den Beinen. Und die Fahrt von Düsseldorf [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Tag, an dem ich „geadelt“ wurde</strong></p>
<p>Montag, 11. Februar 2008, Amtsgericht München. Drei Termine stehen an diesem Tag im Gerichtssaal Nummer B 106 an. Gegen die Deutsche Telekom AG, die Allianz AG und der erste, gleich um halb elf, gegen mich. Seit acht Stunden bin ich bereits auf den Beinen. Und die Fahrt von Düsseldorf nach München mit der Bahn geht auch nicht ganz spurlos an einem vorbei. Dennoch, es ist ein wunderschöner Morgen mit blauem Himmel landauf landab. Aber eiskalt.<span id="more-206"></span></p>
<p class="MsoBodyText"><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2008/04/amtsgericht.jpg" alt="Amtsgericht München" /></p>
<p>Der Flur im ersten Stock des Amtsgerichts in der Pacellistraße 5 ist fast leer. Dann erklingen Schritte und ich erkenne ihn aus den Augenwinkeln: Langsam, ja fast zurückhaltend geht <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Freiherr_von_Gravenreuth" target="_blank">Günter Freiherr von Gravenreuth</a> mit leisen Schritten Richtung Sitzungssaal, bemerkt die noch verschlossene Tür und setzt sich schließlich in einiger Entfernung von mir auf die Wartebank. Mit wievielen Bloggern der streitbare und in der IT-Szene berühmt-berüchtigte Anwalt bereits im Clinch lag, vermag ich nicht zu zählen, doch nun zähle auch ich offiziell dazu.</p>
<p><strong>Alles begann im September </strong></p>
<p>Ich hatte meinen im September verfassten Blogbeitrag &#8220;<a title="Gravenreuth-Urteil: Jubel, Trubel, Heiterkeit" href="http://www.dennis-knake.de/?p=208" target="_blank">Gravenreuth-Urteil: Jubel, Trubel, Heiterkeit</a>&#8221;  zum Fall &#8220;<a title="taz gegen Gravenreuth" href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/freiheitsstrafe-fuer-abmahnanwalt/?src=MA&amp;cHash=2bbdfb381c" target="_blank">taz gegen Gravenreuth</a>&#8221; fast schon vergessen, als mich am 21. Dezember, das Wochenende vor Weihnachten, eine E-Mail aus München, PGP-Verschlüsselt und mit dem Betreff „Abmahnung“ im Header, erreichte.</p>
<p>„Schon wieder einer dieser Spammer mit virenverseuchtem Anhang“, dachte ich zunächst. Nur die PGP-Signierung ließ mich aufhorchen und verhinderte, dass ich die Mail umgehend in den Papierkorb beförderte. Tatsächlich, die Mail war echt &#8211; auch die beigefügte .PDF-Datei. Absender: von Gravenreuth. &#8220;Oh Oh&#8230;&#8221;</p>
<p>Zwei Sätze meines Artikels stießen dem Freiherrn dabei offensichtlich sauer auf. Falsche Tatsachenbehauptungen sollten es sein. Die Erste enthalte gar zwei Fehler. Reaktion bis 2. Januar, sonst drohe die Einstweilige Verfügung.</p>
<p>Mmm, wir haben Freitag, Montag ist Heilig Abend und bis zum Zweiten liegen nur noch vier Werktage, Sylvester eingeschlossen. Arbeiten Rechtsanwälte da überhaupt? Die Frist war mir zu kurz. Ich entfernte den Text aus dem Netz und teilte Herrn v. Gravenreuth mit, mich bis zum 10. Januar zu äußern.</p>
<p>Nur wenige Minuten später erreichten mich zwei weitere Mails. Diesmal unverschlüsselt. Darin ein Haufen Paragraphen, warum die Frist gerechtfertig sei und eine neue Frist zum 7. Januar &#8211; Na also, geht doch! Während die meisten Menschen um diese Zeit wohl eifrig die letzten Weihnachstkarten schreiben, schreiben andere wohl lieber Abmahnungen. Jeder wie er mag. Die Briefversion der ersten Mail folgte der Ordnung halber am nächsten Tag.</p>
<p>Die Tage verstrichen. Ich legte meinen Fall verschiedenen Anwälten vor, per Mail auch Johnny Eisenberg, der Anwalt, der die taz im September gegen Gravenreuth erfolgreich vertrat. Gleichzeitig recherchierte ich meinen Beitrag erneut auf Fehler.</p>
<p>Während ein Anwalt des Deutschen Journalistenverbands mich mit dem Hinweis „unterschreiben sie einfach“ am Telefon abzuwimmeln versuchte und auf den Stapel arbeitsrechtlicher Fälle auf seinem Tisch hinwies, hielt Eisenberg meine Argumente in seiner Antwortmail durchaus für stichhaltig. Das machte mir Mut. Wer wird sich schon gleich ins Bockshorn jagen lassen?</p>
<p>BarCamp-Organisator <a title="Franztoo" href="http://www.franztoo.de">Franz Patzig</a> empfahl mir den Düsseldorfer Strafverteidiger Udo Vetter, Vetter bloggt selbst aktiv unter <a title="lawblog" href="http://www.lawblog.de" target="_blank">lawblog.de</a> und <a title="knastblog" href="http://www.knastblog.de">knastblog.de</a> und berichtet fast täglich aus seinem Alltag als Strafverteidiger.</p>
<p>Er nahm sich meines Falles an und teilte Gravenreuth fristgemäß mit, dass wir seine Ansprüche für nicht gerechtfertigt hielten, aber den Text gerne in seinem Sinne abändern würden &#8211; natürlich ohne eine Rechtspflicht anzuerkennen. Als Nicht-Jurist kann man das am ehesten wohl mit einem nicht erteilten Schuldeingeständnis übersetzen. Für mich war die Sache damit erledigt.</p>
<p>Die nächsten Tage verbrachte ich fernab der Blogosphäre in den USA. Las Vegas, Death Valley, Los Angeles. Herrliche Landschaften, tolle Shows und viel Unterhaltung. Bleibender Eindruck: Will Smith in „I am Legend“ nachmittags um zwei im absolut menschenleeren „Chinese Theater“ in Hollywood. Wow&#8230;</p>
<p>Bei meiner Rückkehr finde ich jedoch einen großen gelben Umschlag in meinem Briefkasten. Gelbe Umschläge sind so eine Sache. Das ist Post von der Sorte, die man besser nicht unbeachtet in der Ecke liegen läßt. Und tatsächlich: ein dicker Brief vom Amtsgericht München. Von Gravenreuth hatte in meiner Abwesenheit Antrag auf einstweilige Verfügung gestellt. Auch wenn der Artikel aus dem Netz entfernt sei, bestünde Wiederholungsgefahr. Das Gericht folgte dem Antrag zwar nicht sofort, lud aber zum Gütetermin: 11. Februar, halb elf.</p>
<p><strong>Der Tag der Entscheidung</strong></p>
<p>Da stehe ich also. Es ist zehn Uhr dreißig. Die Tür wird geöffnet, Gravenreuth tritt wortlos ein. Sein Gang kommt mir langsam und mühsam vor. Schließlich nehmen auch mein Anwalt und ich Platz. Auf dem Tisch steht das Schildchen &#8220;Beklagter&#8221; und ich fühle mich schon richtig schuldig.</p>
<p>Gravenreuth schweigt. Ich schaue ihn an. Er kommt mir viel älter vor, als auf dem Foto seiner Homepage. So habe ich ihn mir gar nicht vorgestellt. Ist das wirklich der Mann, der sich auf seiner Webseite so elegant lässig auf einen Computer lehnt, einen großen weißen Telefonhörer in der Hand hält und dabei irgendwie ein beruhigendes „ich erledige das schon für Sie“ ausstrahlt? Heute wirkt er müde, fast angestrengt. Er scheint ganz und gar nicht der zu sein, den ich mittlerweile aus seinen zahllosen Beiträgen aus dem „<a title="gulli board" href="http://board.gulli.com/">gulli-Board</a>“ kenne: Der knallharte Jurist, der immer einen lockeren Spruch auf den Lippen &#8211; verzeihung &#8211; der Tastatur, hat. Ist er es wirklich?</p>
<p>Richterin Gröncke-Müller betritt den Saal. Aufstehen, grüßen, setzen. Sie beginnt die Verhandlung. Jetzt geht es um Paragraphen. Jetzt sprechen die Juristen. In mein Gegenüber kehrt das Leben zurück. Hier ist er in seinem Element, denke ich mir. Hier, in einem Sitzungsaal eines Gerichts.</p>
<p>Die Richterin beginnt mit dem zweiten Teil des Antrags und erklärt, dass sie hier keine Unterlassungsansprüche zu erkennen vermag. Es folgt eine kurze Diskussion, doch Gröncke-Müller bleibt bei ihrer Auffassung. In der Sache stimme meine Behauptung. Die Art der Formulierung lasse Spielräume zu. Soweit so gut.</p>
<p><strong>Der feine Unterschied </strong></p>
<p>Doch beim ersten Teil sieht sie die Sache anders: Ein Unterlassungsanspruch sei durchaus vorstellbar, der beanstandete Satz, hier ging es um eine Erläuterung zu den mittlerweile legendären „Tanja-Briefen“, enthalte einen inhaltlichen Fehler und damit eine unterlassungsfähige falsche Tatsachenbehauptung. Ich hatte in meinem Bericht die &#8220;Tanja-Briefe&#8221; zusammengefasst fälschlicherweise als Zeitungsanzeigen statt als  Antwortbriefe auf Zeitungsanzeigen dargestellt. Ein kleiner Fehler mit großen Folgen, den ich aus einem Artikel der &#8220;taz&#8221; übernommen hatte. Das kommt davon, wenn man sich auf nur eine Quelle verlässt. Aber wem sage ich das. Mittlerweile hat auch die taz im Internet <a title="taz" href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/internetszene-jubelt/?src=MA&amp;cHash=957d2d9194" target="_blank">den fraglichen Abschnitt korrigiert</a>.</p>
<p>Gröncke-Müller läßt keinen Zweifel, wie sie aus moralischer Sicht zu der damaligen „Tanja-Aktion“ steht. Aber wir seien heute nunmal nicht hier, um moralische Fragen zu klären, sondern juristische. Wie wäre es, wenn wir uns alle gütlich einigen? Ihr Vorschlag: Vergleich und Aufhebung der gegenseitigen Kosten. Ein wichtiger Hinweis vom Gericht, wenn es darum geht, es auf ein Urteil ankommen zu lassen.</p>
<p>Daraufhin zieht von Gravenreuth den zweiten, nicht erfolgversprechenden Part seines Antrags zurück und spielt den Ball an uns zurück: Sind wir bereit, den ersten Teil anzuerkennen?</p>
<p>Da ich nicht vor hatte, mich die nächsten Wochen und Monate weiter mit dem Fall zu beschäftigen, entschloss ich mich für den Vergleich. Die Richterin formuliert eine entsprechende Unterlassungserklärung. Ausdrücklicher Hinweis: Die alleinige Behauptung &#8220;Bekannt wurde der Abmahnanwalt Anfang der 90er Jahre durch die so genannten &#8216;Tanja&#8217;-Briefe&#8217;&#8221; bleibt in Ordnung. Na also, geht doch!</p>
<p>Die Sitzung ist beendet, versammelt verlassen wir den Saal. Vor der Tür kommt es zum Händedruck: „Herr von Gravenreuth“, sage ich und schaue ihm zum Abschied in die Augen. Kurz blickt er mich an, schweigt und geht.</p>
<p>***</p>
<p><em>Am 22.02.2010 berichtet der IT Dienst heise.de vom <a title="Rechtsanwalt von Gravenreuth ist tot" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Rechtsanwalt-von-Gravenreuth-ist-tot-936776.html" target="_blank">Suizid von Günter Werner Freiherr von Gravenreuth</a>. Nach einer Verurteilung wegen Betruges zu 14 Monaten Haft im September 2008 und seiner gescheiterten Revision im Februar 2009 hat sich der Rechtsanwalt in der Nacht zum 22. Februar 2010 in seiner Wohnung erschossen.</em></p>
<p><em>Siehe dazu auch <a title="golem.de: Rechtsanwalt von Gravenreuth nimmt sich das Leben" href="http://www.golem.de/1002/73296.html" target="_blank">golem.de: Rechtsanwalt von Gravenreuth nimmt sich das Leben</a><br />
</em></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Meuchelmord: Die Mumie unterm Sofa</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 15:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Überraschung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Redewendung sagt, jeder Mensch habe irgendwo eine Leiche im Keller versteckt. Ganz besonders eignen sich diese Leichen, sofern man ihrer fündig wird, zum Entfernen einer missliebigen Person aus einem hohen Amt. Glücklicherweise bekleide ich weder ein hohes Amt noch besitze ich einen Keller. Leichenfunde sind, wie ich heute erfahren musste, jedoch nicht nur auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Redewendung sagt, jeder Mensch habe irgendwo eine Leiche im Keller versteckt. Ganz besonders eignen sich diese Leichen, sofern man ihrer fündig wird, zum Entfernen einer missliebigen Person aus einem hohen Amt. Glücklicherweise bekleide ich weder ein hohes Amt noch besitze ich einen Keller. Leichenfunde sind, wie ich heute erfahren musste, jedoch nicht nur auf die unteren Etagen eines Gebäudes beschränkt. Dunkle Orte scheinen sie dennoch zu bevorzugen: Genau wie diese mumifizierte Maus, die ich jetzt beim Entrümpeln &#8220;ausgraben&#8221; konnte. Dieses kleine Geschöpf musste vor langer Zeit Opfer eines heimtückischen Meuchelmordes geworden sein und wurde von meiner Stubentigerin aus der Nachbarschaft offensichtlich an diesen geheimen Ort unter das alte Klappsofa verschleppt um sodann achtlos liegen gelassen zu werden.</p>
<p><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2007/10/img_2690a.jpg" alt="Mäusemumie" /></p>
<p><span id="more-149"></span></p>
<p>Ähnlich antiker Mumien aus den peruanischen Anden hat die trockene Bergluft des Sauerlandes das arme Nagetier perfekt mumifiziert. Ein Gefühl zwischen Abschreckung und Faszination macht sich breit. Am Ende überwog dann doch die Faszination über diesen archäologischen Heimfund. So habe ich sie mit der Kamera für die Nachwelt festgehalten. &#8220;Die Mausemumie aus dem Angelnweg&#8221;. Nun heißt es auch für sie, Abschied zu nehmen. Mit dem Sofa geht sie morgen den Weg alles irdischen &#8211; zum Sperrmüll.</p>
<p><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2007/10/img_2698a.jpg" alt="Mausemumie mit Nackenverletzung" /></p>
<p>Eindeutige Hinweise eines Meuchelmordes. Stubentiger killt Maus mit kräftigem Biss in den Nacken. Die Spuren sind heute noch gut erkennbar.</p>
<p><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2007/10/img_2690b.jpg" alt="Meuchelmord" /></p>
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		<title>Beutel voller Euros und alte Markscheine</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 19:58:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mein Umzug ist derzeit in vollem Gange. Die Kartons werden gepackt und dabei kommt so allerei Kram ans Tageslicht, von dessen Existenz ich zwar wusste, aber wie und wo &#8211; das war die Frage. Und so kamen auch drei Beutel voller Euromünzen aus der Serie G und J zu Tage. Leider kein unverhoffter Reichtum, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Umzug ist derzeit in vollem Gange. Die Kartons werden gepackt und dabei kommt so allerei Kram ans Tageslicht, von dessen Existenz ich zwar wusste, aber wie und wo &#8211; das war die Frage. Und so kamen auch drei Beutel voller Euromünzen aus der Serie G und J zu Tage. Leider kein unverhoffter Reichtum, sondern exakt drei mal 10,23 Euro in Form der &#8220;Euro-Starterkits&#8221;, die es damals zur Euro Einführung für den Gegenwert von je 20 DM gegeben hat. Hach ja, die gute alte D-Mark&#8230;<span id="more-146"></span></p>
<p><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2007/10/eurostarterkit.jpg" alt="Euro-Starterkit" /><br />
Die D-Mark fand sich so dann auch gleich ein. Und zwar in Form zweier alter Fünf-DM-Scheine. Einer aus der dritten und einer aus der vierten DM-Schein Serie. Die so genannte Serien BBK I von 1963 mit einem Gemälde Albrecht Dürers auf der Vorderseite (&#8220;Junge Venezianerin&#8221;) und BBK III, die neue DM-Schein Serie nach der Wende von 1992 mit dem Bildnis der deutschen Schriftstellerin Bettina von Arnim.</p>
<p><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2007/10/5dm_scheine.jpg" alt="5-DM Scheine Serie BBK I und BBK III" /><br />
Das waren noch Zeiten. Wird alles schön aufbewahrt. Vielleicht ist es ja irgendwann mal was Wert&#8230;</p>
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		<title>Serverumzug</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 13:41:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Dennis&#8217; Internet World 2007 zieht in Kürze auf einen neuen Webserver um und ist während des Umzugs dann vorrausichtlich kurzfristig nicht zu erreichen Der Serverumzug ist vollzogen. Es kann weitergehen!</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strike>Dennis&#8217; Internet World 2007 zieht in Kürze auf einen neuen Webserver um und ist während des Umzugs dann vorrausichtlich kurzfristig nicht zu erreichen</strike> Der Serverumzug ist vollzogen. Es kann weitergehen!</p>
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		<title>Wieder da!</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2005 19:36:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Über ein Jahr lang war hier nicht mehr zu sehen, als dieses Foto aus besseren Tagen ;)</p>
<p></p>
<p>Nach den glorreichen Zeiten dieser Homepage ab ca. 1997 war Anfang 2004 schluss. Ich hatte einfach keine Zeit mehr, sie aktuell zu halten. Immer auf der Suche nach einem guten Content Management System bin ich jetzt fündig geworden. WordPress [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über ein Jahr lang war hier nicht mehr zu sehen, als dieses Foto aus besseren Tagen ;)</p>
<p><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/bilder/divers/_filmplakat.jpg" alt="Knocking On Heaven's Door" align="left" hspace="5" vspace="5" /></p>
<p>Nach den glorreichen Zeiten dieser Homepage ab ca. 1997 war Anfang 2004 schluss. Ich hatte einfach keine Zeit mehr, sie aktuell zu halten. Immer auf der Suche nach einem guten Content Management System bin ich jetzt fündig geworden. WordPress (<a href="http://www.wordpress.org">www.wordpress.org</a>) scheint eine ideale Plattform für meine Zwecke zu sein.</p>
<p>Noch befindet sich diese Seite jedoch im Aufbau. Ich muss mich erstmal durch die Funktionen kämpfen und ein wenig vertraut damit werden. Aber es sieht doch schon alles recht vielversprechend aus!</p>
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