Kategorie-Archiv: Umwelt

Regenwasser gehört dem Staat

Alles Gute kommt von oben. Soweit erstmal zur Redewendung. Ganz so falsch ist das ja auch nicht. Etwas besonders wertvolles, gerade in trockeneren Gebieten, ist Wasser. Und wer teures Leitungswasser zur Bewässerung seines Grundstückes sparen will oder sonst nicht weiß, wie er an das wertvolle Gut herankommen soll, der sammelt an günstigen Tagen den Regen, der von oben herabfällt. Wasser gratis. Am einfachsten geht das per Regentonne, die das herabfallende Gut von den Hausdächern aufsammelt und speichert. In vielen Staaten der USA, the land of the free, ist das aber schon gar nicht mehr so free: Dort braucht man nämlich eine Genehmigung zum Regenwasser sammeln. Denn der Regen gehört dem Staat.
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Klimawandel ist schon praktisch…

.. denn alle miseren der Welt kann man heutzutage dem Klimawandel in die Schuhe schieben. Wenn es regnet und die Flüsse über die Ufer treten, dann sind nicht etwa Begradigungen und der ungezügelte Zubau der Flussauen schuld, nein, dann war es der Klimawandel.

Und auch die Deutsche Bahn AG hat jetzt den Klimawandel als Schuldigen für ihr Hitzeproblem in den einstigen Prestige-Schnellzügen ausgemacht. Weil die Klimaanlagen ab 32 Grad ihren Dienst quittieren ist wohl der Klimawandel schuld. So heisst es, die ICE der 1. und 2. Generation seien in den 80er und 90er Jahren entwickelt worden. Man habe damals noch nicht mit so hohen sommerlichen Temperaturen rechnen können (siehe auch FTD: Bahn gibt Klimawandel Schuld am ICE-Hitzechaos).

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Haiti im Jahre Null

Für den, der es nicht miterlebt hat, ist es eine unvorstellbare Katastrophe. Wenige Sekunden haben am 12. Januar kurz vor 17 Uhr Ortszeit ausgereicht, um das Leben von Millionen von Menschen auf den Kopf zu stellen. Zehntausende sind gestorben, hunderttausende obdachlos, Millionen sehen einer ungewissen Zukunft entgegen. Es sind die vielen unzähligen Schicksale die jetzt erzählt werden um die Katastrophe wenigstens ansatzweise begreifbar zu machen. Doch fernab vom Ort des Geschehens reicht schon ein Fingerdruck auf der Fernbedienung des Fernsehers, um sich des Elends zu entledigen.

Jean Zacharie versorgt Deborah Fatima, 1 Monat. Ihre Mutter starb bei dem Beben in Haiti am 12. Januar 2010. Foto: (cc) American Red Cross/Talia Frenkel

Jean Zacharie vom haitianischen Roten Kreuz versorgt die kleine Deborah Fatima. Ihre Mutter starb bei dem Beben in Haiti am 12. Januar 2010. Foto: (cc) American Red Cross/Talia Frenkel

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Klimaforscher unter Druck: “Einschüchterung” und “subtile Erpressung”

Why I think that Michael Mann, Phil Jones and Stefan Rahmstorf should be barred from the IPCC processDie im November an die Öffentlichkeit gelangten Daten und privaten E-Mails führender Klimawissenschaftler haben – wie nicht anders zu erwarten – zu erneut heftigem Streit um das wahre Ausmaß des menschgemachten Klimawandels geführt. Auf seiner Homepage meldet sich nun Eduardo Zorita, Klimaforscher am Institut für Küstenforschung in Geesthacht, zu Wort. Er war am vierten IPCC-Bericht beteiligt und auch seine eigenen Mails sowie Diskussionen über ihn sind Teil des CRU-Hacks. In seinem Statement sieht er die Klimaforschung noch vor vielen offenen Fragen. Aber vor allem bemängelt er das verstörende Klima im Umgang untereinander. Von Einschüchterung und subtiler Erpressung ist die Rede. Er warnt Entscheidungsträger davor, die bestehenden Unklarheiten zu verbergen. Zudem stellt er fest, dass es in der Forschung viele gibt, die ihre Ergebnisse unter dem Druck einer “political correctness” anpassen würden um überhaupt gehört zu werden. Zorita fordert, dass Phil Jones, Michael Mann und Stefan Ramstorf von zukünftigen IPCC-Berichten ausgeschlossen werden sollten. Zum besseren Verständnis hier der von mir übersetzte Text aus dem englischen Original:

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Klimagate: Der Stoff aus dem die Krimis sind

KlimagateDer Zeitpunkt hätte kaum besser sein können: Kurz vor dem Kopenhagener Klimagipfel, die Medien berichten nun fast täglich vom drohenden Weltuntergang, brechen Hacker in die Computer der “Climate Research Unit” der britischen East Anglia Universität ein und stehlen über 120 Megabyte mit teilweise brisantem Datenmaterial. Darunter auch über 1000 E-Mails mit der privaten Korrespondenz der Klimaforscher. Das Pikante: In den teilweise über zehn Jahre alten Mails ist von Tricksereien und Datenmanipulation die Rede, werden Taktiken erörtert, kritische Stimmen zum menschgemachten Klimawandel unglaubwürdig zu machen oder unliebsame Magazine nicht mehr mit Artikeln zu versorgen und in Misskredit zu bringen. Der Datenklau wurde von offizieller Seite bereits bestätigt. Die bloßgestellten Wissenschaftler sehen ihre E-Mails aus dem Kontext gezogen und fühlen sich mißverstanden.

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GPS-Totalüberwachung im Namen des Klimaschutzes

Die Niederlande machen es vor, wann folgt Deutschland? Um etwas gegen den CO2-Ausstoß zu tun, sollen in den Niederlanden künftig alle Autos mit einem GPS-Sender ausgestattet werden. Dieser sendet dann an eine “zentrale Staatskasse” die gefahrenen Kilometerdaten. Der Autofahrer zahlt dann für jeden Gefahrenen Kilometer eine Sondersteuer im Namen des Klimaschutzes, die Kfz-Steuer soll dafür abgeschafft werden. Warum aber so kompliziert? Warum GPS-Geräte in jedes Auto? Warum die umständliche Datenerfassung eines jeden einzelnen PKW? Warum der Aufwand, verschiedene PKW-Typen unterschiedlich zu besteuern?

Warum wird nicht einfach der Sprit höher besteuert und im Gegenzug die Kfz-Steuer abgeschafft? Das wäre die einfachste und sehr transparente Methode, Verbrauchsabhängig zu besteuern. Wer viel fährt, zahlt mehr, wer einen Spritfresser fährt, zahlt auch mehr. Oder geht es am Ende gar nicht wirklich um den Klimaschutz? Ist doch schön, wenn bald jeder Bürger einen GPS-Sender im Auto hat. Dann weiss man auch, wo er ist.

Mich wundert nur, dass man dies in den hiesigen Medien kaum kritisch hinterfragt. Achso, ist ja für den Klimaschutz. Da wird nicht kritisch hinterfragt.