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	<title>Dennis Knake &#124; Just my (2 Cent) &#187; Umwelt</title>
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		<title>Regenwasser gehört dem Staat</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 10:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Alles Gute kommt von oben. Soweit erstmal zur Redewendung. Ganz so falsch ist das ja auch nicht. Etwas besonders wertvolles, gerade in trockeneren Gebieten, ist Wasser. Und wer teures Leitungswasser zur Bewässerung seines Grundstückes sparen will oder sonst nicht weiß, wie er an das wertvolle Gut herankommen soll, der sammelt an günstigen Tagen den Regen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles Gute kommt von oben. Soweit erstmal zur Redewendung. Ganz so falsch ist das ja auch nicht. Etwas besonders wertvolles, gerade in trockeneren Gebieten, ist Wasser. Und wer teures Leitungswasser zur Bewässerung seines Grundstückes sparen will oder sonst nicht weiß, wie er an das wertvolle Gut herankommen soll, der sammelt an günstigen Tagen den Regen, der von oben herabfällt. Wasser gratis. Am einfachsten geht das per Regentonne, die das herabfallende Gut von den Hausdächern aufsammelt und speichert. In vielen Staaten der USA, the land of the free, ist das aber schon gar nicht mehr so free: Dort braucht man nämlich eine Genehmigung zum Regenwasser sammeln. Denn der Regen gehört dem Staat.<br />
<span id="more-1719"></span><br />
Diese schmerzhafte Erfahrung machte jetzt auch ein Autohändler aus Salt Late City, im US Bundesstaat Utah. Mark Miller hat sich ein Regenauffangsystem installiert, um mit dem gespeicherten Wasser seine Wagen zu waschen. Warum auch nicht, eine umweltfreundliche Idee: Leitungswasser ist teuer und ohnehin ist Wasser in dem Bundesstaat rar. Da macht es doch nur sinn, den Regen aufzusammeln, wenn er denn mal über seinem Gelände herunterkommt.</p>
<p>Doch Miller hat seine Rechnung ohne den Staat Utah gemacht. Regenwasser sammeln ist dort illegal. Und nicht nur dort. Auch in Colorado und Washington ist das Sammeln von Regenwasser ohne Lizenz nicht erlaubt:<br />
<center><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6jjxg8f3Gq0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/6jjxg8f3Gq0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></center></p>
<p>Das ganze geht auf Gesetze aus alten Zeiten zurück: Wenn jemand am oberen Teil des Flusses das Wasser abgreift, hat der Mensch am unteren Teil des Flusses nichts mehr. Aber so ganz zeitgemäß erscheinen diese Gesetze in der Tat nicht mehr.</p>
<p>Fragt sich nur, ob der Staat die Anwohner auch entschädigt, wenn &#8220;sein Regen&#8221; mal den ein oder anderen Fluss über die Ufer treten lässt und die Häuser zerstört.</p>
<p><strong>Ich habe da eine Idee&#8230;<br />
</strong></p>
<p>Vielleicht lässt sich das Konzept ja für Deutschland verwenden: Eine Regenwassersammelsteuer. Aber weil&#8217;s hier doch recht viel regnet, drehen wir den Spieß lieber um:</p>
<p>Wer&#8217;s nicht tut muss zahlen: Denn der verschwendet das Wasser aus den Stadtwerken. Man könnte also den Bau von Regenwassersammelanlagen subventionieren, eventell das gesammelte Wasser zu einem vorher festgelegten Preis den Stadtwerken zuführen, die das Wasser dann auch abkaufen müssen. Damit kann sich derjenige, der Wasser sammelt, eine goldene Nase verdienen. Das Wasser wird dann zusätzlich an der Leipziger Wasserbörse höchstbietend vertickt. Überall werden Regenwassersammelstellen boomen. Eine ganze Industrie stellt dann Bottiche, Regenrinnen und Zisternen her. Das schafft Arbeitsplätze und wir tun was für die Umwelt. Nein, besser noch: Das Klima, irgendwie.</p>
<p>Na gut, der Wasserpreise wird dann wahrscheinlich steigen, aber das zahlen wir doch gern. Klingt bekloppt? Stimmt. Gibts aber schon beim Strom. Heisst <a title="Wikipedia: Erneuerbare-Energien-Gesetz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare-Energien-Gesetz" target="_blank">EEG</a>.</p>
 <p><a href="http://www.dennis-knake.de/?flattrss_redirect&amp;id=1719&amp;md5=9b142ee4830d89c9591e4bd5aea1f2ae" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Klimawandel ist schon praktisch…</title>
		<link>http://www.dennis-knake.de/2010/07/16/klimawandel-ist-schon-praktisch/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 10:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>.. denn alle miseren der Welt kann man heutzutage dem Klimawandel in die Schuhe schieben. Wenn es regnet und die Flüsse über die Ufer treten, dann sind nicht etwa Begradigungen und der ungezügelte Zubau der Flussauen schuld, nein, dann war es der Klimawandel.</p>
<p>Und auch die Deutsche Bahn AG hat jetzt den Klimawandel als Schuldigen für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>.. denn alle miseren der Welt kann man heutzutage dem Klimawandel in die Schuhe schieben. Wenn es regnet und die Flüsse über die Ufer treten, dann sind nicht etwa Begradigungen und der ungezügelte Zubau der Flussauen schuld, nein, dann war es der Klimawandel.</p>
<p>Und auch die Deutsche Bahn AG hat jetzt den Klimawandel als Schuldigen für ihr Hitzeproblem in den einstigen Prestige-Schnellzügen ausgemacht. Weil die Klimaanlagen ab 32 Grad ihren Dienst quittieren<a title="Frankfurter Rundschau: Bahn gibt Klimawandel die Schuld" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=2852070" target="_blank"> ist wohl der Klimawandel schuld</a>. So heisst es, die ICE der 1. und 2. Generation seien in den 80er und 90er Jahren entwickelt worden. Man habe damals noch nicht mit so hohen sommerlichen Temperaturen rechnen können<em> (siehe auch <a title="FTD: Bahn gibt Klimawandel Schuld am ICE-Hitzechaos" href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:fehlerhafte-technik-bahn-gibt-klimawandel-schuld-am-ice-hitzechaos/50144531.html" target="_blank">FTD: Bahn gibt Klimawandel Schuld am ICE-Hitzechaos</a>)</em>.</p>
<p><span id="more-1626"></span></p>
<p>Ja nee, is klar. Wäre ja auch zu schön, wenn man das Versagen der Technik auf die rigorose Sparpolitik und die Personalreduzierung im Rahmen des ursprünglich mal geplanten Börsenganges zurückführen könnte.</p>
<p>In den siebziger Jahren, als alle Welt noch <a title="SPIEGEL ONLINE: Katastrophe auf Raten" href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41667249.html" target="_blank">vor einer neuen Eiszeit warnte</a>, da hatte die Bahn noch mit ganz anderen Problemen als Klimaanlagen zu kämpfen: Der damalige &#8220;Jahrhundertsommer&#8221; war so heiß, dass sich die Gleise verbogen und auf einigen Strecken nur noch maximal 50 km/h gefahren werden durfte. Und auch sonst war es damals schon <a title="Spiegel Online: Hitzewelle - Wie Plagen aus alter Zeit" href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41237656.html" target="_blank">ungemütlich heiß in Deutschland, wie der SPIEGEL am 5. Juli 1976 berichtete</a>.</p>
<p>Helfen wir der Bahn also nochmal auf die Sprünge, wie das damals mit den Sommern in Deutschland so war&#8230;</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><em>&#8230;und was wir da für Hitzewellen hatten<br />
Pulloverfabrikanten gingen ein.<br />
Da gab es bis zu 40 Grad im Schatten.<br />
Wir mussten mit dem Wasser sparsam sein&#8230;</em></p>
<p style="text-align: right;">Rudi Carell, 1975 in &#8220;<a title="YouTube: Wann wird's mal wieder richtig Sommer?" href="http://www.youtube.com/watch?v=KzEOvyDcVas" target="_blank">Wann wird&#8217;s mal wieder richtig Sommer</a>&#8220;</p>
</blockquote>
 <p><a href="http://www.dennis-knake.de/?flattrss_redirect&amp;id=1626&amp;md5=1820559875e224ae56ae8da79cd8a877" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kaffeekatastrophe</title>
		<link>http://www.dennis-knake.de/2010/06/14/kaffeekatastrophe/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 10:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Was macht man eigentlich bei BP, wenn mal der Kaffeebecher umfällt? Die UCB Comedy-Truppe aus den USA bringt es auf den Punkt:</p>
<p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was macht man eigentlich bei BP, wenn mal der Kaffeebecher umfällt? Die <a title="UCBComedy.com" href="http://www.ucbcomedy.com/" target="_blank">UCB Comedy</a>-Truppe aus den USA bringt es auf den Punkt:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="331" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2AAa0gd7ClM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="331" src="http://www.youtube.com/v/2AAa0gd7ClM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.dennis-knake.de/?flattrss_redirect&amp;id=1566&amp;md5=6781f96cf47c4b4ea632a7d532cffb53" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Haiti im Jahre Null</title>
		<link>http://www.dennis-knake.de/2010/01/17/haiti-im-jahre-null/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 17:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Für den, der es nicht miterlebt hat, ist es eine unvorstellbare Katastrophe. Wenige Sekunden haben am 12. Januar kurz vor 17 Uhr Ortszeit ausgereicht, um das Leben von Millionen von Menschen auf den Kopf zu stellen. Zehntausende sind gestorben, hunderttausende obdachlos, Millionen sehen einer ungewissen Zukunft entgegen. Es sind die vielen unzähligen Schicksale die jetzt [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für den, der es nicht miterlebt hat, ist es eine unvorstellbare Katastrophe. Wenige Sekunden haben am 12. Januar kurz vor 17 Uhr Ortszeit ausgereicht, um das Leben von Millionen von Menschen auf den Kopf zu stellen. Zehntausende sind gestorben, hunderttausende obdachlos, Millionen sehen einer ungewissen Zukunft entgegen. Es sind die vielen unzähligen Schicksale die jetzt erzählt werden um die Katastrophe wenigstens ansatzweise begreifbar zu machen. Doch fernab vom Ort des Geschehens reicht schon ein Fingerdruck auf der Fernbedienung des Fernsehers, um sich des Elends zu entledigen.</p>
<div id="attachment_1209" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/ifrc/4278689547/"><img class="size-full wp-image-1209 " title="Helfer in Haiti" src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2010/01/haiti1.jpg" alt="Jean Zacharie versorgt Deborah Fatima, 1 Monat. Ihre Mutter starb bei dem Beben in Haiti am 12. Januar 2010. Foto: (cc) American Red Cross/Talia Frenkel" width="500" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Jean Zacharie vom haitianischen Roten Kreuz versorgt die kleine Deborah Fatima. Ihre Mutter starb bei dem Beben in Haiti am 12. Januar 2010. Foto: (cc) American Red Cross/Talia Frenkel</p></div>
<p><span id="more-1200"></span></p>
<p>Das letzte Mal habe ich mit Farah kurz nach dem Beben sprechen können, seitdem ist der Kontakt abgerissen. Via Facebook versuche ich auf dem Laufenden zu bleiben und Neuigkeiten zu erfahren. Eigentlich muss ich schon froh sein, sie überhaupt erreicht zu haben, überhaupt erfahren zu haben, dass sie noch am Leben ist.</p>
<p>Farah lebt und arbeitet in <a title="Pétion-Ville / Google Maps" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=petionville+haiti&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=12.804258,43.286133&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=P%C3%A9tionville,+Ouest,+Haiti&amp;ll=18.51461,-72.285576&amp;spn=0.037764,0.084543&amp;t=h&amp;z=14" target="_blank">Pétion-Ville</a>, einem der betroffenen Stadtteile der haitianischen Hauptstadt <a title="Port-au-Prince / Google Maps" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=port+au+prince&amp;sll=18.51461,-72.285576&amp;sspn=0.037764,0.084543&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Port-au-Prince,+Ouest,+Haiti&amp;ll=18.577918,-72.336731&amp;spn=0.302001,0.676346&amp;t=h&amp;z=11" target="_blank">Port-au-Prince</a>. Ich kennen sie nun schon seit einigen Jahren. Zuletzt persönlich haben wir uns 2008 in der Dominikanischen Republik getroffen. Seitdem stehen wir in lockerem, aber regelmäßigen Kontakt per Mail oder über Instant Messenger. Wir unterhalten uns dann über ganz banale Dinge. Über Musik, Filme, Freunde oder sogar was wir heute zu Mittag gegessen haben.</p>
<p>Ich erinnere mich, wie wir vor über einem Jahr über das Unglück einer<a title="Mehr als 90 Tote nach Schuleinsturz auf Haiti" href="http://www.welt.de/vermischtes/article2698964/Mehr-als-90-Tote-nach-Schuleinsturz-auf-Haiti.html" target="_blank"> eingestürzten Schule in Port-au-Prince</a> gesprochen haben. Sie war erschüttert. 90 Kinder starben damals in den Trümmern. Ein paar Monate später brach bei uns das <a title="Stadtarchiv eingestürzt" href="http://www.wdr.de/themen/panorama/26/koeln_hauseinsturz/index.jhtml" target="_blank">Kölner Stadtarchiv zusammen</a> und sie zeigte sich erstaunt, dass so etwas selbst in einem Land wie Deutschland passiert.</p>
<p>Am 12. Januar war sie nicht online. Von dem Erdbeben habe ich erst ab späten Abend erfahren. Seitdem ist alles anders. Mehrfach versuche ich, ihr Handy über Skype zu erreichen. Irgendwann in der Nacht habe ich Glück. Die Verbindung ist schlecht.<em> „Hallo? Hallo?“</em> Mehrfach rufen wir uns einfach nur ein „Hallo“ entgegen. Bis ich ihre Stimme erkenne und sie die meine. <em>„Ich bin ok, ich bin bei einer Freundin, danke, dass Du anrufst.“</em> Das war es dann auch schon. Mehr muss ich erstmal nicht wissen. Die schlechte Verbindung lässt eh&#8217; kein richtiges Gespräch zu.</p>
<p>Aber angesichts <a title="Flickr: Random Haiti Earthquake Pictures" href="http://www.flickr.com/photos/carelp/sets/72157623094332603/">der Bilder</a> weicht die erste Erleichterung neuerlicher Sorge. Wie geht es ihrer Familie? Haben Sie genügend Nahrungsmittel bis Hilfe eintrifft? Mehr Informationen habe ich nicht. Über Facebook mache ich Freunde von ihr ausfindig. Einer lebt in New York und hat selbst Familie in Haiti. Einige haben es nicht geschafft teilt er mir mit. Von Hörensagen könne er mir aber mitteilen, Farah und ihrer Familie gehe es „ok“. Was immer das heißt. Aber das ist wohl die beste Nachricht die man in dieser Situation erwarten kann.</p>
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<p>Mittlerweile berichten die Medien über die schwierige Situation in Haiti. Die schleppend anlaufenden Rettungsmaßnahmen und die unzähligen Einzelschicksale mit oftmals tragischem Ende. Da ist die Geschichte der kleinen <a title="Family buries girl pulled from rubble alive" href="http://www.cnn.com/2010/WORLD/americas/01/17/haiti.earthquake.girl.funeral/index.html?hpt=C2" target="_blank">Anaika, über die CNN berichtete</a>. Das 11-jährige Mädchen, das nach zwei Tagen aus dem Trümmern gerettet wird und dann doch aufgrund der mangelnden medizinischen Versorgung an ihren Verletzungen stirbt. „Stupid deaths“, dumme Tode, nennen es die Ärzte. Denn es sind Verletzungen, an denen heutzutage niemand mehr sterben muss, wenn nur die richtigen Medikamente vorhanden sind. Offenen Wunden, die, wenn sie unbehandelt bleiben, zu Entzündungen führen und dann den ganzen Körper vergiften.</p>
<p>Und auch von anderen Schicksalen erfahre ich. Gerlinde, eine langjährige UN-Entwicklungshelferin, mit der ich seit den Bombenanschlägen auf die US-Botschaft in Kenias Hauptstadt Nairobi 1998 ab und an in E-Mail Kontakt stehe, berichtet mir per Mail aus dem Kongo: <em>„Hier bei uns läuft alles auf Hochtouren. Zuerst muss rausgefunden werden wer von unseren Kollegen aus Haiti dort auf Heimaturlaub war und ob sie in Ordnung sind. Dann wurde eine Liste von 100 Freiwilligen nach New York geschickt (auch ich habe mich gemeldet), um die Mission in Haiti zu unterstützen mit unserer „men &amp; women power“ zum Wiederaufbau der Mission. New York wird die Auswahl treffen, wer für eine gewisse Zeit nach Port-au-Prince geschickt wird. In <a title="MONUC" href="http://monuc.unmissions.org/" target="_blank">MONUC</a> schleichen alle auf Samtpfoten herum. Nur betretene traurige Gesichter &#8230; jeder hat irgendjemand in Haiti.“ </em></p>
<p>Und dann schickt Sie noch einen Erlebnisbericht einer Kollegin der <a title="MINUSTAH" href="http://www.un.org/en/peacekeeping/missions/minustah/" target="_blank">MINUSTAH Mission</a> aus Port-au-Prince: <em>„Wir waren gerade alle in unserem wöchentlichen Meeting im Konferenzraum im Erdgeschoss, als wir gegen 16.50 Uhr ein starkes donnerndes Geräusch, als ob tausend MAC-Trucks den Hügel heraufkämen, hörten. […] Wir rannten alle zur Tür zum Garten, aber fielen immer wieder hin, als der Boden bebte und wir dieses fürchterliche knackende Geräusch hörten, als Wände und die Decke in einer riesigen Staubwolke über uns zusammenbrachen. Ich kam nicht mehr hoch, aber meine Kollegen Oumar und Arnaud halfen mir wieder auf die Beine und ich kletterte über die Steine zu der Öffnung wo die Tür sein sollte. Jemand schrie, dass da jemand unter dem Schutt begraben lag. Es stellte sich heraus, dass es Lisa* war. Sie war sofort tot.“ </em></p>
<p>Von Farah habe ich seit unserem kurzen Telefonat am Dienstagmorgen nichts mehr gehört. So bleibt mir nichts anderes als zu warten und zu hoffen, dass die Hilfsmaßnahmen langsam Wirkung zeigen und die Menschen die Hilfe bekommen, die sie jetzt benötigen. Aber auch nach dieser Erstversorgung muss sichergestellt werden, dass Haiti nicht wieder in Vergessenheit gerät und im Elend versinkt. Die Chance zum Wiederaufbau ist jetzt. Doch es wird ein langwieriger Prozess und man kann nur hoffen, dass Haiti nicht wieder zu einer Randnotiz in den Nachrichten wird, wenn keine Leichenberge mehr zu zeigen sind.</p>
<p><strong>Surftipps &amp; Spenden:</strong><br />
<a title="Ärzte ohne Grenzen" href="http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/" target="_blank">Ärzte ohne Grenzen</a></p>
<p><a title="Google crisis response" href="http://www.google.com/intl/de/relief/haitiearthquake/index.html" target="_blank">Google crisis response</a><br />
<em>(mit weiteren Links zu Hilfsorganisationen)</em></p>
<p><em>* Alle Namen bis auf die Vornamen gekürzt<br />
</em></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Klimawandeln&#8221; im Schnee</title>
		<link>http://www.dennis-knake.de/2009/12/20/klimawandeln-im-schnee/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 12:22:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>
Wer Satire findet, darf sie behalten ;-)</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lgWXTjEPRUE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/lgWXTjEPRUE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>Wer Satire findet, darf sie behalten ;-)</em></p>
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		<title>Klimaforscher unter Druck: &#8220;Einschüchterung&#8221; und &#8220;subtile Erpressung&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 12:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die im November an die Öffentlichkeit gelangten Daten und privaten E-Mails führender Klimawissenschaftler haben &#8211; wie nicht anders zu erwarten &#8211; zu erneut heftigem Streit um das wahre Ausmaß des menschgemachten Klimawandels geführt. Auf seiner Homepage meldet sich nun Eduardo Zorita, Klimaforscher am Institut für Küstenforschung in Geesthacht, zu Wort. Er war am vierten IPCC-Bericht [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1175" title="Why I think that Michael Mann, Phil Jones and Stefan Rahmstorf should be barred from the IPCC process" src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2009/12/statement.jpg" alt="Why I think that Michael Mann, Phil Jones and Stefan Rahmstorf should be barred from the IPCC process" width="250" height="122" />Die im November an die <a title="Klimagate: Der Stoff aus dem die Krimis sind" href="http://www.dennis-knake.de/2009/11/21/klimagate-der-stoff-aus-dem-die-krimis-sind/" target="_blank">Öffentlichkeit gelangten Daten und privaten E-Mails</a> führender Klimawissenschaftler haben &#8211; wie nicht anders zu erwarten &#8211; zu erneut heftigem Streit um das wahre Ausmaß des menschgemachten Klimawandels geführt. Auf seiner Homepage meldet sich nun <a title="Eduardo Zorita" href="http://coast.gkss.de/staff/zorita/" target="_blank">Eduardo Zorita</a>, Klimaforscher am<a title="Institut für Küstenforschung" href="http://www.gkss.de/index.html.de" target="_blank"> Institut für Küstenforschung</a> in Geesthacht, zu Wort. Er war am <a title="IPCC: Fourth Assessment Report (AR4)" href="http://www.ipcc.ch/publications_and_data/publications_ipcc_fourth_assessment_report_synthesis_report.htm" target="_blank">vierten IPCC-Bericht</a> beteiligt und auch <a title="Easts Anglia Confirmed E-Mails - Suchwort: Zorita" href="http://www.eastangliaemails.com/emails.php?page=1&amp;pp=25&amp;kw=zorita" target="_blank">seine eigenen Mails sowie Diskussionen über ihn</a> sind Teil des CRU-Hacks. In seinem Statement sieht er die Klimaforschung noch vor vielen offenen Fragen. Aber vor allem bemängelt er das verstörende Klima im Umgang untereinander. Von Einschüchterung und subtiler Erpressung ist die Rede. Er warnt Entscheidungsträger davor, die bestehenden Unklarheiten zu verbergen. Zudem stellt er fest, dass es in der Forschung viele gibt, die ihre Ergebnisse unter dem Druck einer &#8220;political correctness&#8221; anpassen würden um überhaupt gehört zu werden. Zorita fordert, dass Phil Jones, Michael Mann und Stefan Ramstorf von zukünftigen IPCC-Berichten ausgeschlossen werden sollten. Zum besseren Verständnis hier der von mir übersetzte Text aus dem <a title="EDUARDO ZORITA: CRU files: Why I think that Michael Mann, Phil Jones and Stefan Rahmstorf should be barred from the IPCC process (GOOGLE CACHE)" href="http://209.85.129.132/search?q=cache:ww6XwH5p28wJ:coast.gkss.de/staff/zorita/myview.html" target="_blank">englischen Original</a>:</p>
<p><span id="more-1170"></span><strong>Warum ich denke, dass Michael Mann, Phil Jones und Stefan Ramstorf vom IPCC-Prozess ausgeschlossen werden sollten.</strong></p>
<p><strong>Eduardo Zorita, November 2009</strong></p>
<p>Kurze Antwort: Weil die wissenschaftlichen Einschätzungen, an denen sie teilnehmen mögen, nicht mehr glaubwürdig sind.</p>
<p>Eine lange Antwort: Meine Stimme ist nicht sehr wichtig. Ich gehöre zur Klimaforschungs-Infanterie, veröffentliche ein paar Papiere pro Jahr, überprüfe ein paar Manuskripte pro Jahr und nehme an ein paar Forschungsprojekten teil. Ich bin weder  Teil eines wichtigen Komitees noch betreibe ich meine Aktivitäten in der Öffentlichkeit. Mein sehr kleiner Anteil in der öffentlichen Arena war, dass ich als Autor meinen Beitrag zum vierten IPCC-Report geleistet habe.</p>
<p>Mit dem Schreiben dieser Zeilen werde ich wahrscheinlich nur erreichen, dass einige meiner zukünftigen Studien, mal wieder, nicht das Licht der Öffentlichkeit erblicken werden. Mein Forschungsbereich ist das Klima der letzten Jahrtausende, in dem ich &#8211; so glaube ich &#8211; bei anderen Klimaforschungs-„Soldaten“, anerkannt bin. Und so kam es, dass auch ein wenig meines Mailaustausches mit Keith Briffa und Timothy Osborn in den CRU-Daten gefunden werden kann, die kürzlich im Internet veröffentlicht wurden.</p>
<p>Zu der Frage der Legalität oder Ethik, diese Dateien zu lesen, werde ich später noch einige Worte schreiben.</p>
<p>Diese Worte sollen nicht bedeuten, dass ich glaube, der anthropogene* Klimawandel sei ein Schwindel. Im Gegenteil, es ist eine Frage, der wir uns sehr bewusst sein müssen. Aber ich bin mir ebenso bewusst, dass in dieser dicken Atmosphäre – und ich spreche jetzt nicht von Treibhausgasen – Redakteure, Gutachter und Autoren von alternativen Studien, Analysen, Interpretationen – sogar wenn sie auf den gleichen Daten basieren die uns zur Verfügung stehen &#8211; eingeschüchtert und subtil erpresst wurden. In einer solchen Atmosphäre geraten Doktoranden häufig in die Versuchung ihre Daten so zu optimieren, dass sie in das „politisch korrekte Bild“ passen.</p>
<p>Einige, oder viele Dinge über den Klimawandel sind immer noch nicht wirklich verstanden.</p>
<p>Die Entscheidungsträger sollten sich davor hüten, diese Unklarheiten unter einem vereinheitlichen Bild zu verbergen. Ich hatte das „Vergnügen“ dies in allen Bereichen meiner Forschung zu erleben.</p>
<p>Ich bedanke mich ausdrücklich bei Keith Briffa und Tim Osborn für ihre Arbeit an der Formulierung eines Kapitels im IPCC-Report. Wie man aus diesen E-Mails ersehen kann, haben sie dem offensichtlichen Druck anderer IPCC-Autoren, die keine Experten in diesem Forschungsbereich sind, widerstanden, ein verzerrtes Bild über unsere Kenntnis des Hockey-Stick-Graphen** zu übermitteln.</p>
<p>Ist es legal oder ethisch, die CRU-Daten zu lesen? Ich bin kein Anwalt. Es sieht wohl so aus, wenn diese Daten gehackt wurden, dass es sich hier um einen illegalen Akt handelte. Wenn sie durchgesickert sind, könnte es sich um eine vom Gesetz geschützte Whistleblower-Aktion gehandelt haben. Ich denke, es ist nicht unethisch sie zu lesen. Einmal veröffentlicht, fühle ich mich selbst berechtigt zu lesen, wie einige Forscher versucht haben,  Gutachter dahingehend zu beeinflussen, die Veröffentlichung unserer Arbeit am „Hockey Stick Graphen“ zum Scheitern zu bringen oder zu lesen, wie einige IPCC-Autoren versucht haben, diese Arbeit vom IPCC-Bericht unter dubiosen Gründen auszuschließen. Außerdem beinhalten diese Mails keinerlei persönliche Informationen. Sie sind ein Beleg von vielen stumpfsinniger Aktivitäten typischer Klimatologen zusammen mit einem realistischen Einblick von sehr verstörendem professionellem Verhalten.</p>
<p><em>* anthropogener Klimawandel = von Menschen verursachter Klimawandel (anm. d. Red.)</em></p>
<p><em>** Hockey-Stick Graph: Ein 1999 veröffentlichtes Diagramm als Teil einer wissenschaftlichen Untersuchung von Michael E. Mann, Raymond S. Bradley und Malcolm K. Hughes zur globalen Erwärmung. Es stellt den Temperaturverlauf der Erde während der vergangenen tausend Jahre dar und ähnelt im Verlauf einem Hockeyschläger. Das Diagramm ist jedoch wegen Fehlern in der computerbasierten Auswertung der Basisdaten <a title="Wikipedia: Hockeyschläger-Kontroverse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hockeyschl%C3%A4ger-Kontroverse" target="_blank">heftig umstritten</a>. (anm. d Red.)</em></p>
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		<title>Klimagate: Der Stoff aus dem die Krimis sind</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 06:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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<p><span id="more-1096"></span></p>
<p>Angefangen hatte alles am 19. November im  Blog &#8220;<a title="http://noconsensus.wordpress.com/" href="http://noconsensus.wordpress.com/" target="_blank">Air Vent</a>&#8220;, dass sich offen mit dem Thema Klimawandel auseinander setzt und nach eigenen Angaben alle Ansichten akzeptieren will um eine faire Diskussion zu ermöglichen. Der Autor berichtete von einem zugespielten Link mit den gestohlenen Serverdaten der Climate Research Unit (CRU). Nach und nach tröpfelten dann die ersten Inhalte durch und es dauerte nicht lange, bis auch das &#8220;Whistleblower-Portal&#8221; Wikileaks.org den kompletten Datensatz mit E-Mails, Klimagrafiken und Tabellen über die Höhe und Empfänger der Forschungsgelder jedermann zum Download zur Verfügung stellte. Mittlerweile haben die ersten großen Medienhäuser das Thema aufgegriffen. Darunter die <a title="NYT: Hacked E-Mails Fuel Climate Change Skeptics" href="http://www.nytimes.com/2009/11/21/science/earth/21climate.html" target="_blank">New York Times</a>, <a title="Washington Post: Data breach at climate research center in U.K" href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/11/20/AR2009112004093.html" target="_blank">Washington Post</a>, <a title="Telegraph: Climategate: the final nail in the coffin of 'Anthropogenic Global Warming'?" href="http://blogs.telegraph.co.uk/news/jamesdelingpole/100017393/climategate-the-final-nail-in-the-coffin-of-anthropogenic-global-warming/" target="_blank">Telegraph</a>, <a title="Times Online: Sceptics publish climate e-mails 'stolen from East Anglia University" href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article6926325.ece" target="_blank">Times Online</a>, und die <a title="BBC News: Harrabin's Notes - EMail Arguments " href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/8371597.stm">BBC</a>.</p>
<p>In einer der ersten veröffentlichten Mails schreibt Phil Jones, Direktor der Climate Research Unit am 16. November 1999 unter anderem an Michael E. Mann, Direktor des Earth System Science Center an der Pennsylvania State University mit Bezug auf dessen Veröffentlichung im Magazin &#8220;Nature&#8221;:</p>
<blockquote><p>Once Tim&#8217;s got a diagram here we&#8217;ll send that either later today or first thing tomorrow. I&#8217;ve just completed <strong>Mike&#8217;s Nature trick</strong> of adding in the real temps to each series for the last 20 years (ie from 1981 onwards) amd from 1961 for Keith&#8217;s <strong>to hide the decline</strong>.</p>
<p><em>Sobald Tim hier ein Diagramm hat, werden wir es entweder noch im Laufe des Tages oder gleich morgen früh senden. Ich habe gerade Mikes Trick aus der Nature fertiggestellt und die realen Temperaturen zu jeder Serie der letzten 20 Jahre (z.B. von 1981 an) addiert, und von 1961 für Keith&#8217;s, um das Sinken zu verstecken.</em></p></blockquote>
<p>Das war Wasser auf die Mühlen derjeniger, die der täglichen Portion Klimapanik skeptisch gegenüber stehen. Ein paar Jahre früher, am 19. September 1996 schrieb Gary Funkhouser, damals im Lab. Ring-Tree Research (Labor zur Untersuchung der Baumringe) der University of Arizona an Keith Briffa, Professor am CRU:</p>
<blockquote><p>Once I get a draft of the central and southern siberian data and talk to Stepan and Eugene I&#8217;ll send it to you. I really wish I could be more positive about the Kyrgyzstan material, but I swear <strong>I pulled every trick out of my sleeve trying to milk something out of that</strong>. [...] The data&#8217;s tempting but there&#8217;s too much variation even within stands. I don&#8217;t think it&#8217;d be productive to try and<strong> juggle the chronology statistics any more than I already have</strong> &#8211; they just are what they are.</p>
<p><em>Sobald ich einen Entwurf über die zentral- und südsibirischen Daten habe und mit Stephan und Eugene gesprochen habe, schicke ich sie Dir. Ich wünschte wirklich, ich könnte noch positiveres über das kirgiesische Material sagen, aber ich schwöre, ich habe mir nun wirklich jeden Trick aus dem Ärmel geschüttelt und versucht da noch etwas herauszuquetschen. [...] Die Daten sind verlockend, aber da gibt es zu viele Variationen, selbst innerhalb des Bestandes. Ich glaube nicht, dass ich produktiver wäre wenn ich versuchen würde mit der Abfolge der Statistiken noch mehr zu jonglieren, als ich es bereits getan habe &#8211; sie sind einfach wie sie sind.</em></p></blockquote>
<p>Wie jetzt? Tricks aus dem Ärmel schütteln? Das Sinken der Temperaturen &#8220;verstecken&#8221;? Mit der Statistik jonglieren? Zugegeben, diese Inhalte scheinen Sprengstoff zu bergen. Was machen die Wissenschaftler da eigentlich den lieben langen Tag mit den Daten? Man fühlt sich unweigerlich an den alten Spruch erinnert &#8220;Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast&#8230;&#8221; Sollten wir alle etwa einer großen Lüge aufgesessen sein, damit sich Wissenschaftler an Forschungsgeldern laben und Politiker uns mit so schönen Dingen wie CO2-Zertifikathandel, <a title="GPS-Totalüberwachung im Namen des Klimaschutzes " href="http://www.dennis-knake.de/2009/11/15/gps-totaluberwachung-im-namen-des-klimaschutzes/" target="_blank">GPS-Überwachung</a> für Fahrzeuge, Energiepässe für Wohnhäuser und allerlei andere klimabegründete Abgaben und Kontrollen beglücken können?</p>
<p>In einer E-Mail vom 19. April 1999 beklagt sich dann auch Raymond S. Bradley, Professor für Geowissenschaften an der Universität Massachusetts und Leiter des <a title="Climate System Research Center" href="http://www.paleoclimate.org/" target="_blank">Climate System Research Centers</a> auch über die &#8220;arrogante&#8221; Sichtweise seines Kollegen Mann. In einer nur zensiert vorliegenden Mail heisst es:</p>
<blockquote><p>I would like to<strong> diasassociate myself from Mike Mann&#8217;s view</strong> that &#8220;xxxxxxxxxxx&#8221; and that they &#8220;xxxxxxxxxxxxx&#8221;.  I find this notion quite absurd. [...] <strong>As for thinking that it is &#8220;Better that nothing appear, than something unnacceptable to us&#8221;</strong> &#8230;..as though we are the gatekeepers of all that is acceptable in the world of paleoclimatology <strong>seems amazingly arrogant.</strong> Science moves forward whether we agree with individiual articles or not&#8230;.</p>
<p><em>Ich möchte mich von Mike Manns&#8217; Ansicht, dass &#8220;xxxxxxxxxxx&#8221; und das sie &#8220;xxxxxxxxxxx&#8221;, distanzieren. Ich finde diese Auffassung recht absurd. [...] Vor allem zu denken, es sei &#8220;besser, dass nichts erscheint, als etwas, das für uns nicht akzeptabel ist&#8221;, finde ich im Hinblick auf die Tatsache, dass wir die Informationshüter all der akzeptablen Dinge in der Welt der Paleoklimatologie sind, überraschend arrogant. Die Wissenschaft entwickelt sich weiter, ob wir nun mit einzelnen Artikeln einverstanden sind oder nicht.</em></p></blockquote>
<p><strong>Wie die Story aus einem Hollywoodstreifen</strong></p>
<p>Aber nicht nur die recht alten E-Mails sondern auch die Korrespondenz neueren Datums liest sich für Außenstehende streckenweise wie ein Stück aus einem Agentenroman. Da ist von Taschenspielertricks die Rede, von den &#8220;Skeptikern&#8221; die ständig an den eigenen Forschungen kriteln und wie man sich gegen neuerliche Kritik am besten Wappnen könne. So schreibt Michael Mann am 26. Oktober 2003 zur Vorgehensweise bei der Veröffentlichung einer widersprechenden Studie an seine Kollegen:</p>
<blockquote><p>Its clear that &#8220;Energy and Environment&#8221; is being run by the baddies&#8211;only a shill  for industry would have republished the original Soon and Baliunas paper as submitted to &#8220;Climate Research&#8221; without even editing it.<br />
My suggested response is:<br />
1) to<strong> dismiss this as stunt</strong>, appearing in a so-called &#8220;journal&#8221; which is already known to have defied standard practices of peer-review. It is clear, for example, that nobody we know has been asked to &#8220;review&#8221; this so-called paper<br />
2) to<strong> point out the claim is nonsense</strong> since the same basic result  has been obtained by numerous other researchers, using different data, elementary compositing techniques, etc. Who knows what sleight of hand the authors of this thing have pulled.</p>
<p><em>Es ist ja wohl klar, dass &#8220;Energy und Environment&#8221; von den Bösewichten kommt &#8212; nur ein Lockvogel der Industrie hätte das original Soon und Baliunas Papier, das bereits im &#8220;Climate Research&#8221; erschienen ist, wiederveröffentlicht ohne es wenigstens zu editieren.<br />
Ich schlage folgende Vorgehensweise vor:<br />
1) es als einen Trick abzulehen, es erscheint in einem so genannten &#8220;Fachblatt&#8221;, welches bereits dafür bekannt ist, sich gegen die Standards einer fachlichen Begutachtung zu widersetzen. Es ist beispielsweise klar, dass niemanden den wir kennen, gefragt wurde, dieses so genannte Blatt zu &#8220;begutachten&#8221;.<br />
2) hervorzuheben, dass die Behauptungen nonsens sind, da bereits die gleichen grundlegenden Ergebnisse von einer ganzen Anzahl anderer Wissenschaflter mit anderen Daten,  grundlegenden Untersuchungsmethoden, usw. gemacht wurden. Wer weiss was für einen Taschenspielertrick die Autoren von diesem Ding vollzogen haben.</em></p></blockquote>
<p>Welches Blatt die Wissenschaftler jedoch für seriös halten, steht und fällt offenbar immer mit den abgedruckten Themen, so diskutierten sie noch am 11. März 2003 Wege,  &#8220;Climate Research&#8221; eins auszuwischen, nachdem der unerwünschte Report dort zum ersten Mal erschienen ist. So schreibt Mann an Jones:</p>
<blockquote><p>This was the danger of always criticising the skeptics for not publishing in the &#8220;peer-reviewed literature&#8221;. Obviously, they found a solution to that&#8211;take over a journal! So what do we do about this? <strong>I think we have to stop considering &#8220;Climate Research&#8221; as a legitimate peer-reviewed journal. Perhaps we should encourage our colleagues in the climate research community to no longer submit to, or cite papers in, this journal</strong>.</p>
<p><em>Das war die Gefahr, immer die Skeptiker dafür zu kritisieren, dass sie ihre Ergebnisse nicht in Fachblättern veröffentlichen. Offensichtlich haben sie eine Lösung dafür gefunden &#8212; kapert ein Magazin. Also was machen wir nun? Ich denke wir sollten aufhören &#8220;Climate Research&#8221; als ein legitimes Fachmagazin zu betrachten. Vielleicht sollten wir unsere Kollegen in der Klimaforschung aufmuntern, diesem Blatt keine Informationen oder Arbeiten zuzusenden.</em></p></blockquote>
<p>Richtig spannend wird es dann bei einer E-Mail vom 29. Mai 2008 in der Phil Jones seinen Kollegen Mann und andere auffordert, brisante E-Mails aus den jeweiligen Accounts zu löschen.</p>
<blockquote><p>Can you <strong>delete any emails you may have had with Keith re AR4</strong>? Keith will do likewise. He&#8217;s not in at the moment &#8211; minor family crisis. Can you also email Gene and get him to do the same?  I don&#8217;t have his new email address. We will be getting Caspar to do likewise. I see that CA claim they discovered the 1945 problem in the Nature paper!!</p>
<p><em>Kannst Du alle E-Mails löschen, die Du mit Keith bezgl. AR4 hattest? Keith wird das auch tun. Er ist gerade nicht da &#8211; kleine Familienkrise. Kannst Du auch Gene mailen und ihm sagen, er soll das auch tun? Ich habe seine neue E-Mail Adresse nicht. Wir werden es Caspar ebenfalls machen lassen. Ich habe erfahren, dass CA behauptet, sie hätten das 1945 Problem in der &#8220;Nature&#8221; entdeckt.</em></p></blockquote>
<p>In der Antwort von Mann spielte er die Angelegenheit zwar herunter, versprach aber dennoch, sich (A)s (S)oon (A)s (P)ossible (so schnell wie möglich) darum zu kümmern:</p>
<blockquote><p>laughable that CA would claim to have discovered the problem. They would have run off to the Wall Street Journal for an exclusive were that to have been true.<strong> I&#8217;ll contact Gene about this ASAP</strong>.</p>
<p><em>lächerlich, dass CA behaupten würde, sie hätten das Problem entdeckt. Die wären damit doch sofort zum Wall Street Journal für eine Exclusiv-Story gerannt, wenn das wahr wäre. Ich kontaktiere Gene SO SCHNELL WIE MÖGLICH.</em></p></blockquote>
<p>Worum es letztendlich ging, darüber wird im Netz bereits heiß diskutiert. Und wie immer hat jede Seite dafür ihre eigenen, passenden Erklärungen.</p>
<p><strong>Ausgefeilte Kommunikationstrategien</strong></p>
<p>Dass es einiges an Arbeit kosten würde, die öffentliche Meinung zum Thema Klimakatastrophe auf Linie zu bringen, zeigt auch das sich in den gestohlenen Daten befindliche Strategiepapier &#8220;The Rules Of The Game&#8221; (Die Spielregeln) von Regierungs- und Lobbyorganisationen, die allen Beteiligten einen Leitfaden zum richtigen Umgang mit den Medien und der Öffentlichkeit an die Hand geben soll. Untertitel:<em> &#8220;Das Spiel lautet, den Klimawandel zu kommunizieren, diese Regeln werden uns helfen, zu gewinnen&#8221;</em>.</p>
<div id="attachment_1109" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><img class="size-full wp-image-1109" title="The Rules Of The Game" src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2009/11/therulesofthegame.jpg" alt="The Rules Of The Game" width="560" height="276" /><p class="wp-caption-text">&quot;Diese Prinzipien wurden als Teil der britischen Klimawandel Kommunikations Strategie erstellt, eine auf Belege basierende Strategie, mit dem Ziel, die öffentliche Meinung über den Klimawandel in Großbritannien zu verändern. Wir müssen radikal denken und die Spielregeln sind ein Zeichen dafür, dass zukünftige Kampagnen nicht &quot;business as usual&quot; sein werden. Dies ist wahrlich ein aufregender Moment.&quot;</p></div>
<p style="text-align: left;">Herausgeber des Kommunikationsleitfadens ist unter anderem die britische <a title="DEFRA" href="http://www.defra.gov.uk/" target="_blank">Defra</a>, die Nachfolgeorganisation des britischen Ministeriums für Landwirtschaft, Fischerei und Nahrungsmittel. Unter anderem wird der Leitfaden auch von der britischen Regierungsorganisation &#8220;<a title="Carbon Trust" href="http://www.carbontrust.co.uk/default.ct" target="_blank">Carbon Trust</a>&#8221; unterstützt. Carbon Trust  finanziert die Entwicklung  kohlenstoffarmer Technologien aus den Bereichen der erneuerbaren Energien. Ungewöhnlich für eine staatlich geförderte Organisation beteiligt man sich aber auch an so genannten &#8220;Venture Capital&#8221;-Fonds, also Risikofonds aus dem Bereich der erneuerbaren Energien.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wenig zimperlich im Umgang </strong></p>
<p>&#8220;Radikales Denken&#8221; scheint sich dann auch im Umgangston der Kritiker und Befürworter des antrophogenen Klimawandels niederzuschlagen: Was man wohl sonst nur aus einschlägigen Onlineforen kennt, bei dem sich so manche Diskutanten beim Thema Klimawandel<a title="Medien, Meinung, Manipulation: Kampf um die einzig richtige Klima-Wahrheit " href="http://www.dennis-knake.de/2007/12/12/medien-meinung-manipulation-kampf-um-die-einzig-richtige-klima-wahrheit/" target="_blank"> regelmäßig verbal die Rübe einschlagen</a>, gibt es auch in den heren Kreisen der Wissenschaft. Auch hier zeigt man sich wenig zimperlich, wenn es um die Kollgen von &#8220;der anderen Seite&#8221; geht. So schreibt Dr. Benjamin Santer vom Lawrence Livermore National Laboratory am 09. Oktober 2009 an Phil Jones:</p>
<blockquote><p>I&#8217;m really sorry that you have to go through all this stuff, Phil. Next time I see Pat Michaels at a scientific meeting,<strong> I&#8217;ll be tempted to beat the crap out of him. Very tempted.</strong></p>
<p><em>Es tut  mir wirklich leid, dass Du das gerade alles durchmachen musst, Phil. Das nächste Mal, wenn ich Pat Michaels auf einem wissenschaftlichen Meeting sehe, werde ich echt in Versuchung kommen, die Scheiße aus ihm herauszuprügeln. Sehr in Versuchung.</em></p></blockquote>
<p>Patrick J. Michaels hält einen Ph.D. in Klimatologie und ist emeritierter Professor der Umweltwissenschaften an der Universtität von Virginia. Michaels wirft Jones und seinen Mitarbeitern offenbar vor, er habe vorsätzlich die Roh-Daten von Oberflächentemperaturmessungen vernichtet, die die Wissenschaftler für ihre Computermodelle benutzen. Die Gegenseite hält dagegen. So wird Santer auf ClimateScienceWatch zitiert:</p>
<blockquote><p>there was no intentional destruction of the primary source data. I am sure that, over 20 years ago, the CRU could not have foreseen that the raw station data might be the subject of legal proceedings by the CEI and Pat Michaels.</p>
<p><em>es gab keine absichtliche Vernichtung der primären Quelldaten. Ich bin sicher, dass vor 20 Jahren das CRU nicht vorhersagen konnte, dass die Rohdaten der Stationen zum Thema eines Rechtsstreits vom CEI und Pat Michales werden würde</em>. <em>Quelle: <a title="Phil Jones and Ben Santer respond to CEI and Pat Michaels attack on temperature data record" href="http://www.climatesciencewatch.org/index.php/csw/details/phil-jones-and-ben-santer-comment-on-cei/" target="_blank">ClimateScienceWatch</a></em></p></blockquote>
<p>2009 war womöglich ein Jahr, in dem sich die postulierte rasante Klimaerwärmung anhand der vorhandenen Daten nicht ganz so einfach erklären lässt. Davon zeugt eine Korrespondenz zwischen Mann und Jones vom 27. Oktober 2009. Sie zeigt auch, wie wenig sich die Kollegen wohl auch untereinander im Umgang mit den Daten vertrauen. Mann schreibt:</p>
<blockquote><p>The point is simply that<strong> if we want to talk about about a meaningful &#8220;2009&#8243; anomaly, every additional month that is available from which to calculate an annual mean makes the number more credible</strong>. We already have this for GISTEMP, but have been awaiting HadCRU to be able to <strong>do a more decisive update of the status of the disingenuous &#8220;globe is cooling&#8221; contrarian talking point. </strong> p.s. be a bit careful about what information you send to Andy and what emails you copy him in on.  He&#8217;s not as predictable as we&#8217;d like</p>
<p><em>Der Punkt ist einfach, wenn wir über eine bedeutsame 2009-Anomalie reden wollen, macht jeder weitere Monat der verfügbar ist um das Jahresmittel zu errechnen unsere Zahlen glaubhafter. Wir haben das bereits für GISTEMP, aber haben noch HadCRU abzuwarten um ein noch ausschlaggebenderes Update zum Status des  hinterlistigen &#8220;die Erde kühlt sich ab&#8221;-Gegenstandpunktes zu vertreten. PS: Sei ein bisschen vorsichtig welche Informationen Du an Andy schickst und welche E-Mails Du ihm kopierst. Er ist nicht so zuverlässig wie wir es gerne hätten.</em></p></blockquote>
<p>Verschwörung und Verrat in den eigenen Reihen? Als Leser fühlt man sich glatt in einen Agentenroman versetzt&#8230;</p>
<p><strong>Skepsis bei den &#8220;Nicht-Skeptikern&#8221;?</strong></p>
<p>Schon kurz zuvor, am 12. Oktober 2009 bezweifelt Kevin E. Trenberth, Chef der &#8220;Climate Analysis Section&#8221; des <a title="National Center for Atmosperic Research" href="http://www.ncar.ucar.edu/" target="_blank">National Center for Atmospheric Research</a> in Boulder/Colorado, dann sogar die Richtigkeit der eigenen Modelle:</p>
<blockquote><p>The fact is that <strong>we can&#8217;t account for the lack of warming at the moment</strong> and it is a travesty that we can&#8217;t.  The CERES data published in the August BAMS 09 supplement on 2008 shows there should be even more warming: <strong>but the data are surely wrong.  Our observing system is inadequate</strong>.</p>
<p><em>Tatsache ist, dass wir keine Erklärung für das aktuelle Ausbleiben der Erwärmung haben und es ist ein Hohn, dass wir es nicht können. Die CERES Daten von 2008, veröffentlicht im August in der BAMS 09 Beilage  zeigen, dass es noch wärmer werden müsste: Aber die Daten sind sicherlich falsch. Unser Beobachtungssystem ist unzureichend.</em></p></blockquote>
<p><strong>Was am Ende übrig bleibt&#8230;</strong></p>
<p>Das alles klingt wie Musik in den Ohren derjenigen, die jedesmal einen Anfall kriegen, wenn ein Politiker, ein Wissenschaftler oder ein Vertreter der schreibenden Zunft seine geistigen Ergüsse zum Thema Klimawandel mit &#8220;der menschgemachte Treibhauseffekt ist längst wissenschaftlicher Konsens&#8221; eröffnet. Von einem wirklichen Konsens scheinen wir angesichts der nun veröffentlichten Daten noch meilenweit entfernt, auch wenn so mancher ihn gerne herbeireden würde.</p>
<p>Liefern die Mails den eindeutigen Beweis für die große Klimaverschwörung? Wohl weniger. Dazu fehlt das Gesamtbild. Aber es zeigt eindeutig, wie kontrovers die einzelnen Standpunkte in der Wissenschaft heute sind.</p>
<p>Wie auch immer die Geschichte des Hackerangriffs auf die Climate Research Unit ausgehen wird: Eines werden auch diese &#8211; nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Daten &#8211; mit Sicherheit nicht beenden können: Den immer feindseliger geführten Streit zwischen denen, die an den unbedingt menschgemachten Klimawandel glauben und jenen, die der Versimplifizierung auf die Ursache Mensch und damit vornehmlich den Ausstoß von Kohlendioxid als Treibmittel Nummer Eins kritisch gegenüberstehen. Im Gegenteil, er könnte der Debatte weiteren Zündstoff liefern.</p>
<p>Längst hat auch die Gegenseite &#8220;aufgerüstet&#8221; und bietet ihrerseits <a title="Das Skeptiker Handbuch 3.0" href="http://www.klimanotizen.de/Das_Skeptiker-Handbuch_3.0_kurz_96dpi.pdf" target="_blank">&#8220;Strategiepapiere&#8221; mit Argumentationshilfen</a> an, die sich gegen eine Vereinfachung auf das Thema Co2 konzentrieren. So wird die Öffentlichkeit nun mit PR von beiden Seiten überflutet. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Ob sich damit aber dann so gut Politik machen ließe? Wir wissen es nicht.</p>
<p>Wie verbissen und intolerant dieser Kampf mittlerweile auch in der Bevölkerung ausgetragen wird, sieht man nicht zuletzt auch im Blog von &#8220;<a href="http://greenfyre.wordpress.com/2009/11/21/climate-deniers-hoax-themselves-again/#more-7024">Greenfyre</a>&#8220;, der sich auf seiner Webseite ganz dem Kampf gegen die &#8220;Denier&#8221; (Leugner) widmet und bei dem große CO2-Uhren den nahenden Hitzetod ankündigen. Kommentieren darf man bei Greenfyre zwar, aber nur was &#8220;thematisch relevant&#8221; ist und keine Links zu &#8220;Denier Spam&#8221; (Leugner Werbung) enthält. Aber darüber, was Spam ist und was nicht, entscheidet der Blogger natürlich herrschaftlich selbst. Unwahrscheinlich, dass es hier zu einer konstruktiv kritischen Auseinandersetzung kommt. Das ist dann eher wie FOX News gucken. Oder wie George W. Bush einst sagte &#8220;You are either with us, or against us&#8230;&#8221;</p>
<p>Doch wieso sollte sich auch die einfache Bevölkerung mit dem Thema sachlich auseinander setzen, wenn selbst die Wissenschaftler nicht dazu in der Lage sind?</p>
<p>Vielleicht hilft dieser Gedanke: Selbst die Relativitätstheorie trägt auch heute noch das Anhängsel &#8220;Theorie&#8221;, obwohl wir doch alle kaum noch daran zweifeln, dass Albert Einstein mit seinen Gedanken über Raum und Zeit richtig lag. Die Klimaforschung ist im Vergleich dazu noch eine recht junge Wissenschaft. Sollten wir den Stein der Weisen wirklich schon gefressen haben, oder ist das Leben auf der Erde doch ein wenig komplexer aufgestellt, als mancher es zu glauben vermag?</p>
<p>Nur eins ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Der &#8220;Kampf&#8221; um die einzige Wahrheit wird weitergehen. Gerade erst kündigte der WWF via Twitter die nächste Studie an:</p>
<div id="attachment_1113" class="wp-caption aligncenter" style="width: 324px"><img class="size-full wp-image-1113" title="WWF Twitter" src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2009/11/wwf.jpg" alt="... der Kampf um die Meinungshoheit geht weiter..." width="314" height="87" /><p class="wp-caption-text">... der Kampf um die Meinungshoheit geht weiter...</p></div>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>GPS-Totalüberwachung im Namen des Klimaschutzes</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 12:19:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die Niederlande machen es vor, wann folgt Deutschland? Um etwas gegen den CO2-Ausstoß zu tun, sollen in den Niederlanden künftig alle Autos mit einem GPS-Sender ausgestattet werden. Dieser sendet dann an eine &#8220;zentrale Staatskasse&#8221; die gefahrenen Kilometerdaten. Der Autofahrer zahlt dann für jeden Gefahrenen Kilometer eine Sondersteuer im Namen des Klimaschutzes, die Kfz-Steuer soll dafür [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Niederlande machen es vor, wann folgt Deutschland? Um etwas gegen den CO2-Ausstoß zu tun, sollen in den Niederlanden künftig alle <a title="SPIEGEL ONLINE: Niederlande erheben Kilometergeld statt Kfz-Steuer" href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,661303,00.html" target="_blank">Autos mit einem GPS-Sender ausgestattet</a> werden. Dieser sendet dann an eine &#8220;zentrale Staatskasse&#8221; die gefahrenen Kilometerdaten. Der Autofahrer zahlt dann für jeden Gefahrenen Kilometer eine Sondersteuer im Namen des Klimaschutzes, die Kfz-Steuer soll dafür abgeschafft werden. Warum aber so kompliziert? Warum GPS-Geräte in jedes Auto? Warum die umständliche Datenerfassung eines jeden einzelnen PKW? Warum der Aufwand, verschiedene PKW-Typen unterschiedlich zu besteuern?</p>
<p>Warum wird nicht einfach der Sprit höher besteuert und im Gegenzug die Kfz-Steuer abgeschafft? Das wäre die einfachste und sehr transparente Methode, Verbrauchsabhängig zu besteuern. Wer viel fährt, zahlt mehr, wer einen Spritfresser fährt, zahlt auch mehr. Oder geht es am Ende gar nicht wirklich um den Klimaschutz? Ist doch schön, wenn bald jeder Bürger einen GPS-Sender im Auto hat. Dann weiss man auch, wo er ist.</p>
<p>Mich wundert nur, dass man dies in den hiesigen Medien kaum kritisch hinterfragt. Achso, ist ja für den Klimaschutz. Da wird nicht kritisch hinterfragt.</p>
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		<title>Lebensmittelimitate: Liste des Grauens</title>
		<link>http://www.dennis-knake.de/2009/07/10/lebensmittelimitate-liste-des-grauens/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 08:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Du bist, was Du ißt. Schonmal gewundert, warum bei einigen Herstellern die Pesto so billig ist und andere gleich das doppelte für das kleine grüne Gläschen italienische Lebensart verlangen? Dann hilft ein kleiner Blick aufs Kleingedruckte: Statt nativem Olivenöl, Pinienkernen oder edlem Pecorino Hartkäse aus Schafsmilch ist das Billigprodukt aus einfachem Sonnenblumenöl, Cashewkernpulver und billigem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2009/07/kotz.gif" rel="wp-prettyPhoto[g792]"><img class="alignleft size-full wp-image-795" title="Kotz..." src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2009/07/kotz.gif" alt="Kotz..." width="180" height="149" /></a>Du bist, was Du ißt. Schonmal gewundert, warum bei einigen Herstellern die Pesto so billig ist und andere gleich das doppelte für das kleine grüne Gläschen italienische Lebensart verlangen? Dann hilft ein kleiner Blick aufs Kleingedruckte: Statt nativem Olivenöl, Pinienkernen oder edlem Pecorino Hartkäse aus Schafsmilch ist das Billigprodukt aus einfachem Sonnenblumenöl, Cashewkernpulver und billigem Hartkäse sowie zusätzlichen Aromastoffen zusammengepanscht. Die Verbraucherzentrale Hamburg macht ernst und hat nun eine <a title="Plagiateliste" href="http://www.vzhh.de/~upload/vz/VZTexte/TexteErnaehrung/PlagiatLebensmittelliste.pdf" target="_blank">Liste mit Produkten</a> veröffentlicht, die uns im Supermarkt in ansprechender Verpackung nicht das liefern, was wir auf den ersten Blick vermuten. Das mit der Pesto oder den gefälschten Shrimps war mir ja schon lange bekannt, aber ich gebe zu, diese Liste des Grauens hat es in sich und barg auch für mich noch eine üble Überraschung.</p>
<p><span id="more-792"></span><strong>Surftipps:</strong><br />
<a title="Verbraucherzentrale Hamburg" href="http://www.vzhh.de" target="_blank">http://www.vzhh.de/</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zehn Gründe gegen die &#8220;Abwrackprämie&#8221;</title>
		<link>http://www.dennis-knake.de/2009/04/08/zehn-grunde-gegen-die-abwrackpramie/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 15:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Fünf Milliarden Euro stellt die Bundesregierung nun für die &#8220;Abwrackprämie&#8221;, ursprünglich auch mal &#8220;Umweltprämie&#8221; genannt, bis Ende des Jahres bereit. 2.500 Euro für jeden, der sein mindestens neun Jahre altes Auto verschrottet und sich dafür einen Neuwagen kauft. Doch dieses &#8220;Staatsgeschenk&#8221; schadet mehr, als es der Konjunktur oder Umwelt hilft.</p>
<p class="wp-caption-text">Die &#34;Umweltprämie&#34; auf der Straße [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Milliarden Euro stellt die Bundesregierung nun für die &#8220;Abwrackprämie&#8221;, ursprünglich auch mal &#8220;Umweltprämie&#8221; genannt, bis Ende des Jahres bereit. 2.500 Euro für jeden, der sein mindestens neun Jahre altes Auto verschrottet und sich dafür einen Neuwagen kauft. Doch dieses &#8220;Staatsgeschenk&#8221; schadet mehr, als es der Konjunktur oder Umwelt hilft.</p>
<div id="attachment_647" class="wp-caption aligncenter" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-647" title="Umweltprämie" src="http://www.dennis-knake.de/wp-content/uploads/2009/04/umweltpraemie.jpg" alt="Zeichnung: © Dennis Knake" width="530" height="339" /><p class="wp-caption-text">Die &quot;Umweltprämie&quot; auf der Straße der Konjuktur - ein kurzes Vergnügen. Zeichnung: © Dennis Knake</p></div>
<p>Hier zehn gute Gründe gegen die wahltaktische Volksverblödung:<span id="more-637"></span></p>
<ol>
<li>Viele Menschen ziehen jetzt lediglich den Autokauf vor. Das große Absatzloch kommt dann im nächsten Jahr und vermutlich dann erst richtig dicke. Pleiten und Jobverluste drohen.</li>
<li>Viele können sich trotz 2.500 Euro Prämie kein Auto leisten und finanzieren den Kauf nun mit Krediten. Die Zinsen dafür dürfte die Prämie größtenteils auffressen. Von der möglichen Schuldenfalle in wirtschaftlich schweren Zeiten mal ganz abgesehen&#8230;</li>
<li>Geringverdiender, die jetzt ein neues Auto brauchen, finden auf dem Gebrauchtwagenmarkt kaum noch günstige Angebote unter 2.500 Euro und schauen in die Röhre.</li>
<li>Freie Werkstätten und Gebrauchtwagenhändler werden durch die Abwrackprämie bereits direkt geschadet. Insolvenzen und Entlassungen stehen bevor.</li>
<li>Vor der Abwrackprämie gaben die Hersteller großzügig Rabatte auf Neuwagen. Das überlassen sie jetzt lieber dem Staat und damit Steuerzahler.</li>
<li>Der Neuwagenkauf kommt meist den Herstellern populärer Kleinwagen zu Gute. Die wenigsten davon werden aber in Deutschland produziert. Nichts gegen asiatische Kleinwagen oder die aus Osteuropa, aber wollte man mit den Steuergeldern nicht die inländische Wirtschaft stärken?</li>
<li>Schlechte  Ökobilanz I:  Die Herstellung eines Fahrzeugs verbraucht viele Ressourcen. Es ist besser einen Wagen länger zu fahren, als gut erhaltene Modelle bereits nach neun Jahren zu verschrotten.</li>
<li>Schlechte Ökobilanz II: Der Kauf eines Neuwagen ist an keinerlei Richtlinien gebunden. So wird auch derjenige gesponsert, der einen sparsamen Kleinwagen gegen einen echten Spritschlucker austauscht.</li>
<li>Viele, die dank Abwrackprämie jetzt das Geld für einen Neuwagen ausgeben, müssen dafür an anderer Stelle erheblich sparen. Das werden Handel und Gastronomie in ohnehin schweren Zeiten zusätzlich zu spüren bekommen. Wieder drohen Insolvenzen und Entlassungen</li>
<li>Fünf Millarden Euro sind kein Pappenstiel. Wenn die Wahlen dann gelaufen sind, könne wir uns Dank der hohen Schulden auf noch höhere Steuern freuen. Warum die Regierung nicht einfach die Mehrwertsteuer senkt und damit den allgemeinen Konsum attraktiver macht, bleibt ein Rätsel&#8230;</li>
</ol>
<p>Fazit: Den offiziellen Namen &#8220;Umweltprämie&#8221; verdient dieses Subventionsprojekt keineswegs. Grundsätzlich zeugt es schon von einer ziemlich verzerrten Realitätswahrnehmung, den Kauf eines Automobils als Förderung des Umweltschutzes anzupreisen. Aber auch als Konjunkturmotor wird diese Prämie keinen Nutzen entfalten können. Dort, wo sie jetzt sehr zeitlich begrenzt hilft, schadet sie an anderer Stelle umso mehr. Bleibt die ernüchternde Erkenntnis, dass es sich im Endeffekt um einen rein kosmetischen Eingriff handelt. Ein Versuch der Regierungsparteien, das Wahlvolk im September gnädig zu stimmen. Das böse Erwachen folgt 2010.</p>
<p>Zum Schluss sei noch folgendes angemerkt: Fünf Milliarden Euro stehen nun dazu bereit, dass sich zwei Millionen Menschen einen Neuwagen auf Kosten aller zulegen können. Der Etat für das Familienministerium liegt in diesem Jahr mit sechs Milliarden Euro nur sehr knapp darüber. Die Regierung hält es offensichtlich für wichtiger, dass sich ein Bruchteil der Bevölkerung einen Neuwagen zulegen kann, als dass die gesamte Bevölkerung von besserer Familienförderung mit Kindergeld, Erziehungsurlaub, Kinderbetreuung und Jugendschutz profitiert. Ein Trauerspiel.</p>
<p><strong>Surftipps:</strong><br />
<a title="Spiegelfechter: Ein Land im Abrwackwahn" href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/509/ein-land-im-abwrackwahn" target="_blank">Ein Land im Abwrackwahn</a><br />
Der Spiegelfechter</p>
<p><a title="Die ZEIT Kommentar: Auto-Populismus" href="http://www.zeit.de/online/2009/13/abwrackpraemie-kommentar" target="_blank">Auto-Populismus</a><br />
Die ZEIT</p>
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