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Über die Abmahnpraxis der Diözese Regensburg
Kennen Sie noch “Das Leben des Brian“? Da gibt es so eine Szene, bei der ein Mann gesteinigt werden soll, weil er den lieben Gott beim Namen genannt hat. “Du lästertest Gott auf infame Weise und wirst somit zu Tode gesteinigt!”, wirft ihm sein Ankläger vor. Doch als der Mann erwidert, was denn so schlimm daran sei, wenn man “Jehova” sage, fliegen bereits die ersten Steine. Der Ankläger will die Meute beruhigen und ruft “Niemand hat hier einen Stein zu werfen, bevor ich in diese Pfeife geblasen habe – und selbst wenn vorher jemand ‘Jehova’ sagt.
Doch ab da ist kein Halten mehr, die Meute steinigt nun auch den Ankläger selbst. Ähnlich kommt mir das Verhalten der Diözese Regensburg vor. Sie wirft zwar nicht mit Steinen, dafür aber mit Abmahnungen. Und zwar zunächst auf diejengen, die über Mißbrauchsfälle in ihrem Verantwortungsbereich berichten und nun auch noch auf diejenigen, die über die diejenigen berichten, die wegen ihrer Berichte abgemahnt wurden.
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Es hat zwar ein paar Wochen gedauert, aber die 30 Euro für mein “gemopstes” Foto auf “Der Freitag” sind angekommen. Damit möchte ich natürlich auch mein Versprechen einlösen und das Geld plus 20 Euro für einen guten Zweck spenden. Für die Verwendung meines Fotos wollte ich ja entweder 30 Euro Honorar oder aber eine direkt an den Empfänger zu überweisende Spende von 50 Euro. Der Freitag hatte sich für die 30 Euro Honorar entschieden. Ausgesucht hatte ich mir den Haiti Kinder Hilfe e.V. in der Hoffnung, dass mein Geld dort gut aufgehoben ist. weiter »
Liebe Eva, gut eine Woche ist vergangen, seitdem Deine Story über den Kampf “Das Imperium vs. Philipp” durch die Blogs des Internet geistert. Zahllose Beiträge sind erschienen, zahllose Kommentare hast Du in Deinem Blog bei der taz erhalten und beantwortet. Heute möchte ich Dir anhand eines Beispiels aus dem realen Leben aufzeigen, dass es auch anders geht. Gestern stolperte ich ganz zufällig und ohne teuren Plagiat-Aufspür-und-Abmahn-Dienstleister auf einen Artikel aus dem Onlinemagazin “der Freitag“.
 Bild: Screenshot aus Artikel von "der Freitag" vom 5.11.2009
Hoppla, dachte ich. Das Foto darin kennst Du doch? Und tatsächlich, da stand sogar mein Name drunter. Aber wie bei Dir hat man mich vorher weder gefragt noch ein Bildhonorar gezahlt. Der Unterschied: Hier hat sich kein “Schlafanzug tragender Blogger” meines Bildes bedient sondern ein echter Zeitungsverlag. Da dachte ich mir, schreibst doch mal ne freundliche Mail…
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Die Tageszeitung “taz”, ich kenne sie noch als das kleine linke Blatt, dass niemals Mainstream sein wollte, die Rubrik “Sport” lieber “Körperertüchtigung” und “TV und Fernsehen” lieber “Flimmern und Rauschen” nannte. Gefühlt war die taz ständig vor dem Bankrott und warb daher immer rührend um neue Abonnenten. Sie hat stets überlebt und ist heute aus der deutschen Zeitungsszene nicht mehr wegzudenken. Die “taz” polarisiert. So sehr sogar, dass ihr ein berüchtigter Abmahnanwalt aus München einmal die Domain taz.de streitig machen wollte. Das hatte mich seinerzeit zu einem Kommentar in diesem Blog veranlasst, der mir dann wiederum ein Treffen mit eben diesem Abmahnanwalt vor dem Münchener Amtsgericht bescherte – aber das ist eine andere Geschichte. Jetzt fällt eine taz-Redakteurin selbst als unangenehme Abmahnerin auf. weiter »
Schaue ich mir die gegenwärtige Abmahnwelle bei eBay auch gegenüber Privatverkäufern von Markenartikeln an, so überlege ich es mir in Zukunft dreimal, ob ich überhaupt noch zu solcher Ware greifen soll. Aktuell berichtet Spiegel Online über eine Anwaltskanzlei, die im Auftrag eines Bekleidungsherstellers auch Privatpersonen mit teuren Unterlassungserklärungen “beglückt”. weiter »
20 Jahre ist das verheerende Geiseldrama von Gladbeck nun her. Tagelang hielt es die Republik in Atem und endete mit dem Tot dreier Menschen. Journalisten gerieten damals wegen ihrer Sensationslust massiv in die Kritik. “Sündenfall einer Branche” schreibt der FOCUS. 20 Jahre danach konnten sich einige davon in der Presse nun sich zu ihrem damaligen Verhalten zu äußern. So auch Udo Röbel, damals stellvertretender Chefredakteur des Kölner Boulevardblatts “Express”. Heute bereue er sein Verhalten, wie es bei Spiegel Online “einestages” nachzulesen ist. Bei einem Artikel der Nordwest-Zeitung mag der geneigte Leser aber den Eindruck bekommen, man habe mit einem anderen “Kollegen” noch eine ganz andere Rechnung offen . weiter »
Na das hat gesessen. Die Spiegel Online Redakteure Markus Brauck, Frank Hornig und Isabell Hülsen sind unzufrieden mit der deutschen Bloggerszene. Sie sei rechthaberisch, selbstbezogen und unpressionell heisst es in der Einleitung ihres Artikels „Beta-Blogger“. Aber einen Aspekt lassen sie in ihrer Streitschrift vollkommen außer Acht.
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Der Tag, an dem ich „geadelt“ wurde
Montag, 11. Februar 2008, Amtsgericht München. Drei Termine stehen an diesem Tag im Gerichtssaal Nummer B 106 an. Gegen die Deutsche Telekom AG, die Allianz AG und der erste, gleich um halb elf, gegen mich. Seit acht Stunden bin ich bereits auf den Beinen. Und die Fahrt von Düsseldorf nach München mit der Bahn geht auch nicht ganz spurlos an einem vorbei. Dennoch, es ist ein wunderschöner Morgen mit blauem Himmel landauf landab. Aber eiskalt. weiter »
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