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Und dann war der Akku leer...

Bundeskanzlerin Merkel kündigte vor zwei Tagen auf dem “Elektrogipfel” in Berlin medienwirksam mit Vertretern der Automobilindustrie an, in nur zehn Jahren sollen eine Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen rollen. Toll, dachte ich mir, nehm ich die Frau doch mal beim Wort. 2013 wollen BWM, Daimler und auch VW mit einem Serienmodell aufwarten. Bereits 2011 könnten Opel und Renault vorpreschen, 2012 dicht gefolgt von Ford und Toyota. Ob das alles wirklich emissionsfreier und damit “umweltfreundlicher” ist, wenn statt Öl Strom gebraucht wird, sei einmal dahingestellt. Auch Strom will schließlich produziert werden. Doch da sind wir schon bei meinem größten Problem: Wo tanke ich die Kiste auf?

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Wer hat’s erfunden?

Na das war ja was: Jubelstürme für den frisch gewählten US Präsidenten Barack Obama, als dieser gestern die traditionelle Rede zur “Lage der Nation” im US-Kongress hielt. Tenor der umjubelten Rede: Wir stecken zwar in der Klemme, aber es gibt nichts, was wir nicht schaffen können. Klar, dass man dann auch so manchen Satz bringen muss, der einen Ruck durchs Volk bringt, der Mut macht, der die Zuschauer von den Stühlen reißt und sie rufen läßt “Yeah, wir packen das”. Dass Barack Obama es dann auch mit der Geschichte nicht so ganz genau nahm, ist wohl im Jubeltaumel untergegangen…

“But we are committed to the goal of a re-tooled, re-imagined auto industry that can compete and win. Millions of jobs depend on it; scores of communities depend on it; and I believe the nation that invented the automobile cannot walk away from it. Quelle: whitehouse.gov

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