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“Der Freitag” hat überwiesen

Es hat zwar ein paar Wochen gedauert, aber die 30 Euro für mein “gemopstes” Foto auf “Der Freitag” sind angekommen. Damit möchte ich natürlich auch mein Versprechen einlösen und das Geld plus 20 Euro für einen guten Zweck spenden. Für die Verwendung meines Fotos wollte ich ja entweder 30 Euro Honorar oder aber eine direkt an den Empfänger zu überweisende Spende von 50 Euro. Der Freitag hatte sich für die 30 Euro Honorar entschieden. Ausgesucht hatte ich mir den Haiti Kinder Hilfe e.V. in der Hoffnung, dass mein Geld dort gut aufgehoben ist.

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So macht man das, Eva…

Liebe Eva, gut eine Woche ist vergangen, seitdem Deine Story über den Kampf “Das Imperium vs. Philipp” durch die Blogs des Internet geistert. Zahllose Beiträge sind erschienen, zahllose Kommentare hast Du in Deinem Blog bei der taz erhalten und beantwortet. Heute möchte ich Dir anhand eines Beispiels aus dem realen Leben aufzeigen, dass es auch anders geht. Gestern stolperte ich ganz zufällig und ohne teuren Plagiat-Aufspür-und-Abmahn-Dienstleister auf einen Artikel aus dem Onlinemagazin “der Freitag“.

Bild: Screenshot aus "der Freitag" vom 5.11.2009

Bild: Screenshot aus Artikel von "der Freitag" vom 5.11.2009

Hoppla, dachte ich. Das Foto darin kennst Du doch? Und tatsächlich, da stand sogar mein Name drunter. Aber wie bei Dir hat man mich vorher weder gefragt noch ein Bildhonorar gezahlt. Der Unterschied: Hier hat sich kein “Schlafanzug tragender Blogger” meines Bildes bedient sondern ein echter Zeitungsverlag. Da dachte ich mir, schreibst doch mal ne freundliche Mail…

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Darth Vader war souveräner

Darth Vader in cool

Die Tageszeitung “taz”, ich kenne sie noch als das kleine linke Blatt, dass niemals Mainstream sein wollte, die Rubrik “Sport” lieber “Körperertüchtigung” und “TV und Fernsehen” lieber “Flimmern und Rauschen” nannte. Gefühlt war die taz ständig vor dem Bankrott und warb daher immer rührend um neue Abonnenten. Sie hat stets überlebt und ist heute aus der deutschen Zeitungsszene nicht mehr wegzudenken. Die “taz” polarisiert. So sehr sogar, dass ihr ein berüchtigter Abmahnanwalt aus München einmal die Domain taz.de streitig machen wollte. Das hatte mich seinerzeit zu einem Kommentar in diesem Blog veranlasst, der mir dann wiederum ein Treffen mit eben diesem Abmahnanwalt vor dem Münchener Amtsgericht bescherte – aber das ist eine andere Geschichte. Jetzt fällt eine taz-Redakteurin selbst als unangenehme Abmahnerin auf.

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Politik meets Web 2.0: Die “vielseitige” Sabine B.

Obama konnte es, bei anderen wirkt es hilfos: In der Politik glaubt man offensichtlich, ich brauche nur im “Web 2.0″ mitzumischen und bin automatisch “hip”. Leider ist die wahre Intention, warum plötzlich alle Welt meint, ein Profil bei Facebook & Co. haben zu müssen, allzuoft durchschaubar. Es ist nicht unbedingt förderlich, zu offensichtlich als “Online-Rampensau” aufzutreten, wenn schnell erkennbar ist, dass man gar nicht an einer nachhaltigen und gegenseitigen Kommunikation in diesen Netzwerken interessiert ist, sondern nur modern erscheinen will.

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Lernen vom „Pöbel“ aus dem Netz

Was ist dran an der Bloggerkritik, wie steht es um die Qualität der Presse?

Na das geht Bloggern und Twitterern dieser Tage wohl runter wie Öl. Gerade erst noch mussten sie sich weitere Anfeindungen seitens „etablierter“ Medien gefallen lassen, mussten sich von gestandenen Redakteuren als „Pöbel“ bezeichnen lassen, der Dank neuer Kommunikationsformen nun alles ungefiltert in die Welt hinaus posaunen dürfe, der wie ein wilder Mob keinerlei Anstand besäße und jedweden Pressekodex ignoriere. Fallen aber die Netz-Kritiker mit dieser Art Berichterstattung nicht vollends auf die mediale Schnauze? Die schreckliche Amoktat von Winnenden hat aufgedeckt, dass auch die klassischen Medien unreflektiert, unkritisch und immer mit Blick auf die Quote ungeprüften Müll verbreiteten. Stundenlang, selbst nachdem die Netzcommunity das mit der Falschmeldung vom „Amok-Chat“ längst besser wusste.

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Netter Versuch, Mareike

Mareike ScreenshotFlattert mir hier doch grad ‘ne zuckersüße “Fanmail” als Feedback zu meinem Blog in die Mailbox. Nanü. Mareike heißt das Schätzchen und fragt mich, ob ich nicht Lust habe, ‘nen Ipod Nano zu gewinnen. Ne, hab ich nicht. Bin mit meinem “Ich-kann-alles-ausser-Kaffeekochen-Handy” bestens zufrieden. Ich rieche Spam zehn Kilometer gegen den Wind. Und siehe da: Absender port01.lavazza@googlemail.com. Klingt so gar nicht nach Mareike. Netter Marketing-Trick also. Da versucht doch so ein Web 2.0 Businesskasper mit seiner Webseite über klobige Plastikschuhe á la “Frau Antje aus Holland” sich mit Hilfe der Blogosphäre im Google-Pageranking nach oben zu schieben. Wie? Ganz einfach: “Schreibe in Deinem Blog darüber, wie Du über die Schuhe denkst, verlinke den Beitrag mit unserem Blog und Gewinne einen der IPods”. Pustekuchen. Ich helf euch doch nicht bei diesem Viral-Marketing-Versuch. Und den Namen der Dinger erwähne ich hier auch nicht. Ich schreib jetzt viel lieber noch ein paar Worte über Mareike…

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Ach Du dickes Ei

Google für Dummies aus dem Wiley-VCH VerlagDass sich klassische Printjournalisten und Blogger nicht immer grün sind, ist keine wirkliche Neugikeit. Manchmal nehmen diese Dissonanzen jedoch skurrile Züge an. Ein ganz dickes Ei hat sich jetzt FAZ Redakteur Marco Dettweiler geleistet, als er den Blogger, Journalisten und Ingeborg-Bachmann-Preisträger Peter Glaser in einer E-Mail anherrschte, er solle ruhig weiterbloggen, aber seriöse Journalisten nicht mit E-Mails belästigen. Wie kam es dazu? Dettweiler vewendete in einem Artikel ein angeblich von Glaser erfundenes Wortspiel. Als Glaser ihn ironisch aber freundlich darauf Hinwies, verlor Dettweiler derart die Contenance über die seiner Meinung nach “lächerliche Aussage”, dass er so dann seine Unkenntnis nicht nur im Umgang mit Google offenlegte, sondern auch mit dem Who-is-Who deutscher Journalisten.

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Massen-Medium vs. “Beta-Blogger”

Na das hat gesessen. Die Spiegel Online Redakteure Markus Brauck, Frank Hornig und Isabell Hülsen sind unzufrieden mit der deutschen Bloggerszene. Sie sei rechthaberisch, selbstbezogen und unpressionell heisst es in der Einleitung ihres Artikels „Beta-Blogger“. Aber einen Aspekt lassen sie in ihrer Streitschrift vollkommen außer Acht.

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