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Der Dominoeffekt

Der Dominoeffekt

Zehn Gründe gegen die “Abwrackprämie”

Fünf Milliarden Euro stellt die Bundesregierung nun für die “Abwrackprämie”, ursprünglich auch mal “Umweltprämie” genannt, bis Ende des Jahres bereit. 2.500 Euro für jeden, der sein mindestens neun Jahre altes Auto verschrottet und sich dafür einen Neuwagen kauft. Doch dieses “Staatsgeschenk” schadet mehr, als es der Konjunktur oder Umwelt hilft.

Zeichnung: © Dennis Knake

Die "Umweltprämie" auf der Straße der Konjuktur - ein kurzes Vergnügen. Zeichnung: © Dennis Knake

Hier zehn gute Gründe gegen die wahltaktische Volksverblödung:

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Wo bleibt der Bundeswitzminister?

BundesspassministeriumHeute morgen ist es in allen Gazetten zu lesen und auch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel verkündete im Frühstücksfernsehen stolz ein Maßnahmenpaket zur Ankurbelung der lahmenden Automobilindustrie: Ein Wahnsinns-Konjunkturprogramm hat man sich da im Finanz- und Umweltministerium ausgedacht: Wer einen Neuwagen kauft, dem soll die KFZ-Steuer für zwei Jahre erlassen werden. Wow, Wahnsinn, Super, Spitze. Irre.

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Stinkefinger zum Abschied

Andrew Lahe war ein erfolgreicher Hedge-Fonds Manager. In kurzer Zeit hat er Millionen gescheffelt und setzt sich mit nur 37 Jahren zur Ruhe. In einem Abschiedsbrief bedankt er sich bei den ganzen “Idioten” der Branche und kritisiert ein kapitalistisches System, dass “korrupt” geworden ist. Die FTD präsentiert den Abschiedsbrief heute in passender Form in ihrer Rubrik “Out-Of-Office”.

Stinkefinger zum Abschied

Bankenkrise: Das Spiel


Zwar schon ein paar Monate alt, aber hochaktuell.

Nebelgranaten

GeldstrudelDie Finanzkrise erschüttert die Welt. Die Politik versucht allenorts zu retten, was zu retten ist. Fragt sich nur, ob dem Bürger die derzeitigen “Rettungsmaßnahmen”, sofern sie überhaupt greifen, zu vermitteln sind. Monatelang hat der Streit ums Kindergeld gedauert. Das Ergebnis? Nun gibts bald 10 Euro pro Monat mehr für die ersten beiden Kinder. Wie süß. Doch die 500.000.000.000 Euro, mit dem die Regierung soeben die Banken rauspaukt, waren nach nur einer Woche locker. Der ausgeglichene Haushalt 2011? Geschwätz von gestern. Und jetzt noch das: Die Banken bekommen gelockerte Bilanzierungsregeln serviert. Der Vorteil: Damit können sie nun noch besser ihre wirkliche Vermögenslage verschleiern. Statt strengerer Regeln und klarer Fakten nur neue Nebelgranaten? Und alles nur, damit auf dem Parkett munter weiter gepokert werden kann. Doch von Lösungsvorschlägen für die Zukunft liest man bislang noch nichts. Die nächste Bundestagswahl könnte spannend werden…

..und am Rande dann noch dies:

AFP: Angeschlagene Fortis lädt 50 Gäste zu 150.000-Euro-Essen ein
manager-magazin: AIG – Milliardenspritze und Luxuskur
Aachener Nachrichten: Banken-Party in der Finanzkrise