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Haiti im Jahre Null

Für den, der es nicht miterlebt hat, ist es eine unvorstellbare Katastrophe. Wenige Sekunden haben am 12. Januar kurz vor 17 Uhr Ortszeit ausgereicht, um das Leben von Millionen von Menschen auf den Kopf zu stellen. Zehntausende sind gestorben, hunderttausende obdachlos, Millionen sehen einer ungewissen Zukunft entgegen. Es sind die vielen unzähligen Schicksale die jetzt erzählt werden um die Katastrophe wenigstens ansatzweise begreifbar zu machen. Doch fernab vom Ort des Geschehens reicht schon ein Fingerdruck auf der Fernbedienung des Fernsehers, um sich des Elends zu entledigen.

Jean Zacharie versorgt Deborah Fatima, 1 Monat. Ihre Mutter starb bei dem Beben in Haiti am 12. Januar 2010. Foto: (cc) American Red Cross/Talia Frenkel

Jean Zacharie vom haitianischen Roten Kreuz versorgt die kleine Deborah Fatima. Ihre Mutter starb bei dem Beben in Haiti am 12. Januar 2010. Foto: (cc) American Red Cross/Talia Frenkel

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“Der Freitag” hat überwiesen

Es hat zwar ein paar Wochen gedauert, aber die 30 Euro für mein “gemopstes” Foto auf “Der Freitag” sind angekommen. Damit möchte ich natürlich auch mein Versprechen einlösen und das Geld plus 20 Euro für einen guten Zweck spenden. Für die Verwendung meines Fotos wollte ich ja entweder 30 Euro Honorar oder aber eine direkt an den Empfänger zu überweisende Spende von 50 Euro. Der Freitag hatte sich für die 30 Euro Honorar entschieden. Ausgesucht hatte ich mir den Haiti Kinder Hilfe e.V. in der Hoffnung, dass mein Geld dort gut aufgehoben ist. weiter »

Leben und Überleben im Urlaubsparadies Dominikanische Republik

600 Kilometer Traumstrände, 255 Sonnentage im Jahr und eine Durchschnittstemperatur von 25 Grad. So wirbt das Fremdenverkehrsamt der Dominikanischen Republik um eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen: 220.000 Urlauber kommen jedes Jahr, doch nur wenige verlassen ihre Hotelanlage. Dabei gäbe es so viel mehr zu entdecken, Sonnen- wie auch Schattenseiten. Im September 2008, so zwischen den Hurrikanen Gustav, Hanna und Ike, habe ich mich auf den Weg gemacht. weiter »

Chaos in Haiti: Steigende Lebensmittelpreise sorgen weltweit für Unruhen

Titel Haiti FlagFarah Jean sitzt nun schon seit dem Wochenende in Ihrer Wohnung in Petíonville fest, unweit der haitianischen Hauptstadt Port-Au-Prince. “Es ist zu gefährlich zur Arbeit zu gehen. Auf den Straßen herrscht das Chaos und auch kriminelle Banden machen sich die Situation zunutze”, schreibt sie mir online über den Yahoo-Messenger. Die Preise für Lebensmittel in dem ärmsten Land der westlichen Hemisphere sind in den letzen Monaten exorbitant gestiegen. Über das Internet kann ich mich nur sporadisch und für kurze Zeit mit der 25-jährigen Bankangestellten und früheren Moderatorin bei einem haitianischen Fernsehsender unterhalten und nach Neugikeiten aus ihrer krisengeschüttelten Heimat fragen. Strom gibt es in ihrer Wohnung nur für wenige Stunden am Tag: “Das ist Haiti”, meint Farah resigniert. weiter »