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Chappi macht auch satt

Nach langem Hick-Hack hat  sich unsere Regierung auf eine Erhöhung Anpassung, des Hartz IV Satzes um Satte fünf Euro pro Monat durchgerungen. Und unsere Jetzt-Arbeits-früher-Familienministerin Ursula-an-mir-perlt-Kritik-ab-wie-Wasser-auf-dem-Lotusblatt-von der Leyen spielt auch wieder clever die Neid-Karte aus: Mehr als fünf Euro wäre ein Hohn für die arbeitende Bevölkerung, sagte sie sinngemäß am Wochenende bei Anne Will im Fernsehen. Ist ja auch ein taktisch kluger Schachzug, die arbeitende gegen die arbeitslose Bevölkerung gegeneinander auszuspielen. Kommen die nicht auf die Idee, ihren Ärger an den ohnehin so gebeutelten Volksvertretern abzulassen. Sind ja eh alles nur faule Säcke, die Leute ohne Job.

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“Entmachtet”, na und?

Stellen Sie sich einmal vor, Sie werden zum Chef gerufen und der erklärt Ihnen Folgendes: “Hören Sie mal Kollege, sie arbeiten ab sofort nur noch an zwei statt bisher drei Projekten! Das Gehalt bleibt natürlich wie es ist”. Klasse oder? Was würden wohl Ihre Freunde sagen, wenn Sie das hören? “Mensch klasse, weniger Verantwortung bei gleicher Bezahlung. Du Glückspilz.” Auf die Idee, dass dies aber eine Bestrafung sein soll, weil Sie in der Öffentlichkeit rumgepöbelt haben, würde wohl niemand kommen. Im Fall von Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin sollen wir das aber glauben.

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