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Google vs. Verleger: Ohne Google 50 Prozent weniger Traffic

googlenewsIch gebe zu, manchmal beschleicht mich der Verdacht, ich habe irgendwas noch nicht ganz verstanden im Streit Verleger vs. Google.

Auch heute bin ich über eine Äußerung Hubert Burdas im Manager Magazin verwirrt. Da möchte er eine “faire” Beteiligung der Verlage an Googles Werbeeinahmen und sagt doch im gleichen Artikel, dass Google für rund die Hälfte des Traffics auf den Webseiten mit journalistischen Inhalten verantwortlich ist.

Verstehe ich das also richtig? Google sorgt dafür, dass die Artikel der Verlage überhaupt gefunden und – auf den Webseiten der Verlage -  gelesen werden, bringt den Verlagen also schon rund 50 Prozent der Leser frei Haus. Für diese tolle Gratisdienstleistung soll Google jetzt noch ein Schüppchen oben drauf legen und etwas von den eigenen Werbeeinnahmen abgeben? Können die Verlage nicht eher froh sein, dass sie überhaupt gefunden und gelesen werden? Das ist irgendwie so, als würde ich eine Beteiligung an den Werbeeinahmen für meinen Eintrag im Telefonbuch verlangen. Falls ich einem Denkfehler aufgesessen bin, bin ich für jede Erläuterung sehr dankbar! Falls nicht, erklär’ bitte jemand den Verlegern, wie das mit dem Internet so funktioniert…

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