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Die Panikmacher

Unsere Freiheit bedrohen, Angst und Schrecken verbreiten, Unruhe und Hass provozieren. Das sind die Ziele islamistischer Terroristen. Derzeit können sie sich entspannt zurücklehnen. Denn Politiker und Medien erledigen gerade ihre Arbeit und sorgen dafür, dass sich in Deutschland ein Klima des Mißtrauen und Angst verbreitet. “Es gibt konkrete Hinweise auf bevorstehende Anschläge in Deutschland” heißt es da gefolgt von “…aber bitte geraten sie nicht in Panik”-Appellen. Und wie bestellt taucht dann noch eine Bombenatrappe auf einem namibischen Flughafen auf, kurz bevor eine deutsche Passagiermaschine in die Heimat aufbrechen will. Wie praktisch.

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Zweierlei Maß

Nehmen wir mal folgendes, sich nicht zugetragenes Ereignis, an: Der Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) Udo Reiter hätte über seinen Twitter-Account anlässlich der Rede des Bundespräsidenten zur 20-Jahr-Feier der deutschen Einheit in Bezug auf da Bekenntnis zur christlich-jüdischen Geschichte Deutschlands, folgendes Statement über Twitter  losgelassen:

Einheitstag 2030: Bundespräsident Mosche Goldenstein ruft die Juden auf, die Rechte der Deutschen Minderheit zu wahren.

Die Reaktion auf diesen Satz hätte wohl einen Sturm der Entrüstung, gefolgt vom Rücktritt Reiters von seinem Posten zur Folge gehabt. Die Umzeichnung eines diffusen Bildes jüdischer Unterwanderung in Deutschland (Ja, davor wurde den Menschen hierzulande in der Tat mal Angst gemacht, ist aber schon ne Weile her). Allein die Nicht-Unterscheidung zwischen Religion und Staatsangehörigkeit  – sind denn jüdische Deutsche keine Deutschen – wäre schon ein Skandal. Aber Halt! Udo Reiter hat das ja gottseidank nicht gesagt. Nein, er hat folgendes geschrieben:

Einheitstag 2030: Bundespräsident Mohammed Mustafa ruft die Muslime auf, die Rechte der Deutschen Minderheit zu wahren.

Einheitstag 2030: Bundespräsident Mohammed Mustafa ruft die Muslime auf, die Rechte der Deutschen Minderheit zu wahren.

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Frostige Zeiten in Belgien

Islamophobe Retter des Abendlandes dürften sich heute freuen. Belgien hat nach langer harter Debatte als erstes Land Westeuropas die Vollverschleierung verboten. Das umganssprachliche “Burka-Verbot” verbietet die Vermummung  einer Person auf allen öffentlichen Plätzen. Damit ist nun schluss mit den abertausenden von vollverhüllten Frauen, die nichtsahnende belgische Straßenbummler seit Jahren regelmäßig in Angst und Schrecken versetzt haben. Brüssel sah ja schon aus wie Kabul vor dem Afghanistankrieg.  Aber wer sich jetzt diebisch freut, hätte besser einmal das Kleingedruckte beachtet: Verboten ist künftig das Tragen jedes Kleidungsstücks, “welches das Gesicht ganz oder hauptsächlich verhüllt”.

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Islamhasser mißbrauchen Unruhen in Kenia für krude Verschwörungstheorien

Kenya Airways - Foto: dkDas bislang recht stabile Kenia rutscht nach den offensichtlich manipulierten Wahlen ins Chaos. Seit 2002 wurde das ostafrikanische Land vom Kikuyu Mwai Kibaki und seiner PNU (Party of National Union) Partei regiert. Die Kikuyu bilden in Kenia die Größte Bevölkerungsgruppe. Sein Herausforderer, Raila Odinga, Angehöriger der vorwiegend im Westen des Landes beheimateten Luo und Anführer der ODM (Orange Democratic Movement) hat es jedoch geschafft, die vielen anderen Ethnien im Lande hinter sich zu vereinen um den amtierenden Präsidenten vom Thron zu stürzen. Kibaki wird Vetternwirtschaft und Korruption vorgeworfen, aber viele Kenianer wählen tendenziell immer noch nach Stammeszugehörigkeit, so dass die von den Kikuyu dominierte PNU ohne eine “Allianz” anderer Ethnien kaum abzuwählen ist. Die Situation ist verfahren und Komplex. Aber in westlichen Internetforen haben Islamhasser eine ganz einfache Lösung: Die Moslems sind schuld. weiter »