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Alles Gute kommt von oben. Soweit erstmal zur Redewendung. Ganz so falsch ist das ja auch nicht. Etwas besonders wertvolles, gerade in trockeneren Gebieten, ist Wasser. Und wer teures Leitungswasser zur Bewässerung seines Grundstückes sparen will oder sonst nicht weiß, wie er an das wertvolle Gut herankommen soll, der sammelt an günstigen Tagen den Regen, der von oben herabfällt. Wasser gratis. Am einfachsten geht das per Regentonne, die das herabfallende Gut von den Hausdächern aufsammelt und speichert. In vielen Staaten der USA, the land of the free, ist das aber schon gar nicht mehr so free: Dort braucht man nämlich eine Genehmigung zum Regenwasser sammeln. Denn der Regen gehört dem Staat.
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Es gibt ein einfaches Rezept, Personen oder Personengruppen in diesem Land zu diskreditieren: Man ziehe einen möglichst negativen Vergleich zum Dritten Reich. Funktioniert eigentlich immer, ist nur ziemlich billig. Aber auf genau dieses unterirdische Niveau begibt sich nun der Chefredakteur der deutschen Ausgabe des National Geographic Magazine, Klaus Liedtke, in der Februar-Ausgabe mit einem hanebüchenen und durchaus perfiden Konstrukt: In seinem Editorial lobt er zwar die für jede Wissenschaft wichtigen Skeptiker, stellt jedoch in Frage, ob man dieses Verständnis auch Holocaust-Leugnern, Evolutionsgegnern und -jetzt kommts- Klimaskeptikern zugestehen darf. Bumm, das hat gesessen.
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Im Kampf um die einzig richtige Wahrheit zur Klimakatstrophe fahren nebst Politik auch die Medien immer schwerere Geschütze auf. Die Objektivität leidet zunehmend: So titelt Der Spiegel am 12. Dezember mit einem Artikel zur Klimakonferenz auf Bali in einem Ton, wie man es sonst nur von der BILD-Zeitung gewohnt ist: “Ausgerechnet Bushs Klimalügner verhandelt auf Bali“. Man kann von dem Mann halten, was man will, aber guter Journalismus sieht anders aus. Hätte es sich um einen als Kommentar gekennzeichneten Meinungsartikel gehandelt, ok. Doch so bleibt es pure Stimmungsmache.
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Am Anfang waren es noch die Schwerindustrie und der Autoverkehr – längst sind wir bei Glühbirnen, dicken Menschen und nun auch noch Kühen angekommen: Der Klimawahn treibt täglich neue Blüten. Überall dort wo grausame Treibhausgase produziert werden, lassen sich mit Abgaben oder Emissionspapieren wunderbar Geld verdienen. Jetzt fordert der WWF gar eine Sonderabgabe auf Kühe – denn die versauen nach Ansicht der “Umweltschützer” mit ihren Methanfürzen das Klima. Werden sich bald Greenpeace-Aktivisten dazugesellen, Kuhweiden besetzen und den Tieren Plastiktüten über den Hintern stülpen?
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Eine neue Klimaschutzidee macht im Internet die Runde: Stromsparen durch schwarze Bildschirmeinstellungen. Dazu geistert seit geraumer Zeit eine E-Mail mit dem Aufruf umher, die beliebte Suchmaschine Google statt über die eigene schneeweiße Hauptseite über eine alternative Webseite ganz in Schwarz, “blackle” genannt, zu nutzen. Die Idee dahinter: Ein Monitor verbrauche bei der Darstellung dunkler Flächen weniger Energie als bei der Darstellung heller Flächen. Die E-Mail behauptet, würde Google seine Homepage schwarz gestalten, könne man jährlich 750 Megawatt Energie einsparen. Schöne Idee, doch leider geht die Rechnung nicht auf.
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Eigentlich sollte sich Aloys Wobben, Chef des Windenergie-Konzerns “Enercon”, über jegliche Art Wind freuen. Aber Wind ist eben nicht gleich Wind. Jetzt bläst er wieder stärker. Allerdings virtuell und ihm als Gegenwind ins Gesicht. Es geht um seine jüngsten Äußerungen zum Thema Kohlendioxid als Krebsverursacher.
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Ob Radio, TV oder Zeitung: Klimakatastrophe überall. Auch Politik und Wirtschaft haben den Umweltschutz für sich entdeckt. Unwetterartig hagelt es täglich neue Vorschläge, wie sich der Klimakollaps abwenden ließe. Woher weht der Wind wirklich? Ob der Verbot von Glühbirnen, die Umweltplakette fürs Auto oder der Sommerurlaub auf Sylt statt in Übersee – Es läuft auf das eine Ziel hinaus: Bürger bleib hier, zahle Abgaben und konsumiere neue Produkte! Natürlich alles im Namen des Klimaschutzes. Doch solange Nordseekrabben noch zum Pulen nach Marokko fliegen und täglich neue LKW die Straßen verstopfen, wird das nicht funktionieren.
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Als am 4. November um 21.38 Uhr der Energieversorger E-On eine Hochspannungsleitung über der Ems abschaltet um die Durchfahrt eines neuen Passagierkreuzers der Papenburger Meyer Werft zu ermöglichen, geht ab 22:10 Uhr bei rund zehn Millionen Menschen in Europa das Licht aus. Fieberhaft wird seitdem nach der Ursache gesucht. Als die Windkraft in Verdacht gerät, eine Mitschuld an der Strompanne zu tragen, zeigt man sich dort fast panisch bemüht, alle Verdachtsmoment zu zerstreuen. Dabei greift man zu Behauptungen, die selbst Laien skeptisch machen müssen: Windkraft trage zur Netzstabilität bei.
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