Schlagwort-Archiv: Klimadebatte

Unterirdisches Niveau

27. Februar 2009


Klima & HolocaustEs gibt ein einfaches Rezept, Personen oder Personengruppen in diesem Land zu diskreditieren: Man ziehe einen möglichst negativen Vergleich zum Dritten Reich. Funktioniert eigentlich immer, ist nur ziemlich billig. Aber auf genau dieses unterirdische Niveau begibt sich nun der Chefredakteur der deutschen Ausgabe des National Geographic Magazine, Klaus Liedtke, in der Februar-Ausgabe mit einem hanebüchenen und durchaus perfiden Konstrukt: In seinem Editorial lobt er zwar die für jede Wissenschaft wichtigen Skeptiker, stellt jedoch in Frage, ob man dieses Verständnis auch Holocaust-Leugnern, Evolutionsgegnern und -jetzt kommts- Klimaskeptikern zugestehen darf. Bumm, das hat gesessen. Weiterlesen

Die Kohlendioxidlüge: Gegenwind für Enercon-Chef Wobben

30. April 2007


Eigentlich sollte sich Aloys Wobben, Chef des Windenergie-Konzerns “Enercon”, über jegliche Art Wind freuen. Aber Wind ist eben nicht gleich Wind. Jetzt bläst er wieder stärker. Allerdings virtuell und ihm als Gegenwind ins Gesicht. Es geht um seine jüngsten Äußerungen zum Thema Kohlendioxid als Krebsverursacher. Weiterlesen

Mit “heißer Luft” das Klima retten?

6. März 2007


Ob Radio, TV oder Zeitung: Klimakatastrophe überall. Auch Politik und Wirtschaft haben den Umweltschutz für sich entdeckt. Unwetterartig hagelt es täglich neue Vorschläge, wie sich der Klimakollaps abwenden ließe. Woher weht der Wind wirklich? Ob der Verbot von Glühbirnen, die Umweltplakette fürs Auto oder der Sommerurlaub auf Sylt statt in Übersee – Es läuft auf das eine Ziel hinaus: Bürger bleib hier, zahle Abgaben und konsumiere neue Produkte! Natürlich alles im Namen des Klimaschutzes. Doch solange Nordseekrabben noch zum Pulen nach Marokko fliegen und täglich neue LKW die Straßen verstopfen, wird das nicht funktionieren.

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Das Märchen vom stabilen Windstrom

8. November 2006


Windei Inc.Als am 4. November um 21.38 Uhr der Energieversorger E-On eine Hochspannungsleitung über der Ems abschaltet um die Durchfahrt eines neuen Passagierkreuzers der Papenburger Meyer Werft zu ermöglichen, geht ab 22:10 Uhr bei rund zehn Millionen Menschen in Europa das Licht aus. Fieberhaft wird seitdem nach der Ursache gesucht. Als die Windkraft in Verdacht gerät, eine Mitschuld an der Strompanne zu tragen, zeigt man sich dort fast panisch bemüht, alle Verdachtsmoment zu zerstreuen. Dabei greift man zu Behauptungen, die selbst Laien skeptisch machen müssen: Windkraft trage zur Netzstabilität bei.

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