Schlagwort-Archiv: Klimawandel

Klimawandel ist schon praktisch…


16. Juli 2010

.. denn alle miseren der Welt kann man heutzutage dem Klimawandel in die Schuhe schieben. Wenn es regnet und die Flüsse über die Ufer treten, dann sind nicht etwa Begradigungen und der ungezügelte Zubau der Flussauen schuld, nein, dann war es der Klimawandel.

Und auch die Deutsche Bahn AG hat jetzt den Klimawandel als Schuldigen für ihr Hitzeproblem in den einstigen Prestige-Schnellzügen ausgemacht. Weil die Klimaanlagen ab 32 Grad ihren Dienst quittieren ist wohl der Klimawandel schuld. So heisst es, die ICE der 1. und 2. Generation seien in den 80er und 90er Jahren entwickelt worden. Man habe damals noch nicht mit so hohen sommerlichen Temperaturen rechnen können (siehe auch FTD: Bahn gibt Klimawandel Schuld am ICE-Hitzechaos).

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Klimaforscher unter Druck: “Einschüchterung” und “subtile Erpressung”


4. Dezember 2009

Why I think that Michael Mann, Phil Jones and Stefan Rahmstorf should be barred from the IPCC processDie im November an die Öffentlichkeit gelangten Daten und privaten E-Mails führender Klimawissenschaftler haben – wie nicht anders zu erwarten – zu erneut heftigem Streit um das wahre Ausmaß des menschgemachten Klimawandels geführt. Auf seiner Homepage meldet sich nun Eduardo Zorita, Klimaforscher am Institut für Küstenforschung in Geesthacht, zu Wort. Er war am vierten IPCC-Bericht beteiligt und auch seine eigenen Mails sowie Diskussionen über ihn sind Teil des CRU-Hacks. In seinem Statement sieht er die Klimaforschung noch vor vielen offenen Fragen. Aber vor allem bemängelt er das verstörende Klima im Umgang untereinander. Von Einschüchterung und subtiler Erpressung ist die Rede. Er warnt Entscheidungsträger davor, die bestehenden Unklarheiten zu verbergen. Zudem stellt er fest, dass es in der Forschung viele gibt, die ihre Ergebnisse unter dem Druck einer “political correctness” anpassen würden um überhaupt gehört zu werden. Zorita fordert, dass Phil Jones, Michael Mann und Stefan Ramstorf von zukünftigen IPCC-Berichten ausgeschlossen werden sollten. Zum besseren Verständnis hier der von mir übersetzte Text aus dem englischen Original:

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Klimagate: Der Stoff aus dem die Krimis sind


21. November 2009

KlimagateDer Zeitpunkt hätte kaum besser sein können: Kurz vor dem Kopenhagener Klimagipfel, die Medien berichten nun fast täglich vom drohenden Weltuntergang, brechen Hacker in die Computer der “Climate Research Unit” der britischen East Anglia Universität ein und stehlen über 120 Megabyte mit teilweise brisantem Datenmaterial. Darunter auch über 1000 E-Mails mit der privaten Korrespondenz der Klimaforscher. Das Pikante: In den teilweise über zehn Jahre alten Mails ist von Tricksereien und Datenmanipulation die Rede, werden Taktiken erörtert, kritische Stimmen zum menschgemachten Klimawandel unglaubwürdig zu machen oder unliebsame Magazine nicht mehr mit Artikeln zu versorgen und in Misskredit zu bringen. Der Datenklau wurde von offizieller Seite bereits bestätigt. Die bloßgestellten Wissenschaftler sehen ihre E-Mails aus dem Kontext gezogen und fühlen sich mißverstanden.

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Unterirdisches Niveau


27. Februar 2009

Klima & HolocaustEs gibt ein einfaches Rezept, Personen oder Personengruppen in diesem Land zu diskreditieren: Man ziehe einen möglichst negativen Vergleich zum Dritten Reich. Funktioniert eigentlich immer, ist nur ziemlich billig. Aber auf genau dieses unterirdische Niveau begibt sich nun der Chefredakteur der deutschen Ausgabe des National Geographic Magazine, Klaus Liedtke, in der Februar-Ausgabe mit einem hanebüchenen und durchaus perfiden Konstrukt: In seinem Editorial lobt er zwar die für jede Wissenschaft wichtigen Skeptiker, stellt jedoch in Frage, ob man dieses Verständnis auch Holocaust-Leugnern, Evolutionsgegnern und -jetzt kommts- Klimaskeptikern zugestehen darf. Bumm, das hat gesessen. Weiterlesen

Killt die Kühe!


7. November 2007

Klimakiller KuhAm Anfang waren es noch die Schwerindustrie und der Autoverkehr – längst sind wir bei Glühbirnen, dicken Menschen und nun auch noch Kühen angekommen: Der Klimawahn treibt täglich neue Blüten. Überall dort wo grausame Treibhausgase produziert werden, lassen sich mit Abgaben oder Emissionspapieren wunderbar Geld verdienen. Jetzt fordert der WWF gar eine Sonderabgabe auf Kühe – denn die versauen nach Ansicht der “Umweltschützer” mit ihren Methanfürzen das Klima. Werden sich bald Greenpeace-Aktivisten dazugesellen, Kuhweiden besetzen und den Tieren Plastiktüten über den Hintern stülpen?

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Ein schwarzer Bildschirm rettet kein Klima


5. Juni 2007

SuchmaschineEine neue Klimaschutzidee macht im Internet die Runde: Stromsparen durch schwarze Bildschirmeinstellungen. Dazu geistert seit geraumer Zeit eine E-Mail mit dem Aufruf umher, die beliebte Suchmaschine Google statt über die eigene schneeweiße Hauptseite über eine alternative Webseite ganz in Schwarz, “blackle” genannt, zu nutzen. Die Idee dahinter: Ein Monitor verbrauche bei der Darstellung dunkler Flächen weniger Energie als bei der Darstellung heller Flächen. Die E-Mail behauptet, würde Google seine Homepage schwarz gestalten, könne man jährlich 750 Megawatt Energie einsparen. Schöne Idee, doch leider geht die Rechnung nicht auf.

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Die Kohlendioxidlüge: Gegenwind für Enercon-Chef Wobben


30. April 2007

Eigentlich sollte sich Aloys Wobben, Chef des Windenergie-Konzerns “Enercon”, über jegliche Art Wind freuen. Aber Wind ist eben nicht gleich Wind. Jetzt bläst er wieder stärker. Allerdings virtuell und ihm als Gegenwind ins Gesicht. Es geht um seine jüngsten Äußerungen zum Thema Kohlendioxid als Krebsverursacher. Weiterlesen