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Diese Woche steht ganz im Zeichen der großen und kleinen Schweinerein im Social Web – und immer steht dabei der Kampf um unsere Daten im Mittelpunkt. Da wäre zunächst einmal der Bilderdienst TwitPic: Millionen User nutzen diesen Dienst, um ihre Twitter-Meldungen mit Bildern anzureichern. Das Unternehmen möchte aus dieser Bilderflut Kapital schlagen und ist eine Partnerschaft mit der britischen Agentur “WENN” eingegangen. Die sollen die von den Usern hochgeladenen Bilder nutzen und weiterverkaufen dürfen. So weit so legitim. Blöd nur, dass Otto-Normal-User davon gar nichts erfahren hat, wenn er nicht gerade penibel regelmäßig das Kleingedruckte auf Änderungen durchforstet. Wenn man schon mit anderer Leute Bilder Geld verdienen will, wie wärs mit einer ehrlichen E-Mail gewesen? “Hey XY, wir würden gerne Deine Bilder verticken, bist Du damit einverstanden?” Aber nein, lieber durch die AGB-Bleiwüsten-Hintertür. Klar. Lesen die Nutzer auch jeden Tag aufs Neue. Blogger Christoph Kappes hat sich die neuen Bedingungen mal genauer angeschaut. Sein Fazit: TwitPic ist nicht so bösartig, wie weitläufig verbreitet. weiter »
Dynamic Parcel Distribution, früher auch mal als “Deutscher Paketdienst” bekannt, setzt bei dem Transport seiner Fracht nach eigenen Angaben stärker auf LKW statt Flugzeuge. Aus diesem Grund kann man sich jetzt wohl nach Informationen des Mediendienstes Kress auch den Seitenhieb auf die Konkurrenz erlauben, die dank des Vulkanausbruchs auf Island tagelang am Boden festgenagelt war. “Nichts dauert länger als Warten” heißt es da in einer nun frisch erstellten Marketingkampagne, die am Boden stehende DHL-Flugzeuge zeigt. Eyjafjallajökull machts möglich…
Flattert mir hier doch grad ‘ne zuckersüße “Fanmail” als Feedback zu meinem Blog in die Mailbox. Nanü. Mareike heißt das Schätzchen und fragt mich, ob ich nicht Lust habe, ‘nen Ipod Nano zu gewinnen. Ne, hab ich nicht. Bin mit meinem “Ich-kann-alles-ausser-Kaffeekochen-Handy” bestens zufrieden. Ich rieche Spam zehn Kilometer gegen den Wind. Und siehe da: Absender port01.lavazza@googlemail.com. Klingt so gar nicht nach Mareike. Netter Marketing-Trick also. Da versucht doch so ein Web 2.0 Businesskasper mit seiner Webseite über klobige Plastikschuhe á la “Frau Antje aus Holland” sich mit Hilfe der Blogosphäre im Google-Pageranking nach oben zu schieben. Wie? Ganz einfach: “Schreibe in Deinem Blog darüber, wie Du über die Schuhe denkst, verlinke den Beitrag mit unserem Blog und Gewinne einen der IPods”. Pustekuchen. Ich helf euch doch nicht bei diesem Viral-Marketing-Versuch. Und den Namen der Dinger erwähne ich hier auch nicht. Ich schreib jetzt viel lieber noch ein paar Worte über Mareike… weiter »
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