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Frau Merkel und die faulen Südeuropäer

Ginge es nach Angela Merkel, dann sollen die Leute in den krisengeschüttelten Ländern in Südeuropa für ihre Hilfsgelder gefälligst mehr arbeiten. Auf einer parteiinternen Veranstaltung in Meschede wird die Kanzlerin von verschiedenen Medien mit den Worten zitiert “Wir können nicht nur eine Währung haben und der eine kriegt ganz viel Urlaub und der andere ganz wenig.” Außerdem plädierte sie für eine Homogenisierung des Renteneintrittsalters. Klar, dass dieses Statement beim Wähler nach “faule Südeuropäer” klingt. Irgendwie muss die Merkel ja auf den Putz hauen, um das Volk bezüglich der Millionenhilfen gnädig zu stimmen. Der Eindruck verstärkt sich, wenn dann die Medien auf den Zug aufspringen und wie der Spiegel von “urlaubsfreudigen Südeuropäern” sprechen. Doch wie sieht es denn mit den Fakten aus? Arbeiten die Südeuropäer wirklich so wenig? Die Zahlen sprechen eine andere Sprache.

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Den Rechtsstaat im Meer versenkt

Jubeln, Fahnen schwenken und “USA! USA! USA!” skandieren. Die Videos aus den Straßen von New York und Washington nach dem verkündeten Tod von Osama Bin Laden lösen bei mir gemischte Gefühle aus. “Justice has been done”, hat Obama verkündet. Doch das war nicht “Justice”, die die Menschen zu Freudentänzen veranlasst hat. Das war die Befriedigung niederer Rachegelüste. Menschlich irgendwie verständlich. Und dennoch: Ein Land, das sich immer wieder auf das hohe moralische Podest von Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie stellt, muss alles tun um die Rechtsstaatlichkeit zu wahren. Richtig schlecht wurde mir dann, als unsere Bundeskanzlerin als bekennende Christin offen ihre “Freude” über den Tod des als Topterroristen gesuchten Bin Laden äußert. weiter »

Und dann war der Akku leer...

Bundeskanzlerin Merkel kündigte vor zwei Tagen auf dem “Elektrogipfel” in Berlin medienwirksam mit Vertretern der Automobilindustrie an, in nur zehn Jahren sollen eine Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen rollen. Toll, dachte ich mir, nehm ich die Frau doch mal beim Wort. 2013 wollen BWM, Daimler und auch VW mit einem Serienmodell aufwarten. Bereits 2011 könnten Opel und Renault vorpreschen, 2012 dicht gefolgt von Ford und Toyota. Ob das alles wirklich emissionsfreier und damit “umweltfreundlicher” ist, wenn statt Öl Strom gebraucht wird, sei einmal dahingestellt. Auch Strom will schließlich produziert werden. Doch da sind wir schon bei meinem größten Problem: Wo tanke ich die Kiste auf?

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