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Er hat Jehova gesagt, steinigt ihn!

Über die Abmahnpraxis der Diözese Regensburg

Kennen Sie noch “Das Leben des Brian“? Da gibt es so eine Szene, bei der ein Mann gesteinigt werden soll, weil er den lieben Gott beim Namen genannt hat. “Du lästertest Gott auf infame Weise und wirst somit zu Tode gesteinigt!”, wirft ihm sein Ankläger vor. Doch als der Mann erwidert, was denn so schlimm daran sei, wenn man “Jehova” sage, fliegen bereits die ersten Steine. Der Ankläger will die Meute beruhigen und ruft “Niemand hat hier einen Stein zu werfen, bevor ich in diese Pfeife geblasen habe – und selbst wenn vorher jemand ‘Jehova’ sagt.

Doch ab da ist kein Halten mehr, die Meute steinigt nun auch den Ankläger selbst. Ähnlich kommt mir das Verhalten der Diözese Regensburg vor. Sie wirft zwar nicht mit Steinen, dafür aber mit Abmahnungen. Und zwar zunächst auf diejengen, die über Mißbrauchsfälle in ihrem Verantwortungsbereich berichten und nun auch noch auf diejenigen, die über die diejenigen berichten, die wegen ihrer Berichte abgemahnt wurden.

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