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Leben und Überleben im Urlaubsparadies Dominikanische Republik

Strand von Boca Chica

Boca Chica Beach, nur einer von vielen Traumstränden in der Dominikanischen Republik. Foto: Dennis Knake

600 Kilometer Traumstrände, 255 Sonnentage im Jahr und eine Durchschnittstemperatur von 25 Grad. So wirbt das Fremdenverkehrsamt der Dominikanischen Republik um eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen: 220.000 Urlauber kommen jedes Jahr, doch nur wenige verlassen ihre Hotelanlage. Dabei gäbe es so viel mehr zu entdecken, Sonnen- wie auch Schattenseiten. Im September 2008, so zwischen den Hurrikanen Gustav, Hanna und Ike, habe ich mich auf den Weg gemacht.

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Stürmischer Trip

Nächsten Donnerstag ist es soweit, dann breche ich für knapp zweieinhalb Wochen mit Kamera in der Hand auf nach Hispaniola. Genauer gesagt, in den

, besser bekannt als Dominikanische Republik. Derzeit machen mir nur die Stürme ein wenig Sorgen, die gerade reihenweise über die Karibik herziehen.

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Streifzug durch die „Sin City“ Las Vegas

Schon bei der Ankunft auf dem Flughafen von Las Vegas wird es deutlich: Diese Stadt ist anders. Statt einer leeren Gepäckhalle heißt hier eine ganze Armee bunter Spielautomaten die Reisenden aus aller Welt willkommen. Hier wartet niemand mit Blumen in der Hand auf Angehörige und Freunde. Die Leute sitzen lieber vor den Einarmigen Banditen und werfen geduldig immer neue Münzen hinein. Es düddelt, fiept und klingelt an jeder Ecke. Irgend ein Glücksritter ist immer dabei, der den grellen Automaten ein paar Dollar entlockt. Schon ertönt die Siegermelodie und signalisiert damit allen anderen Glücksrittern „Hey, ihr seid auch gleich dran, werft noch ein paar Dollars ein“. Die Koffer verkommen zur reinen Nebensache. Willkommen in Las Vegas.

“The Strip” - Las Vegas

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Chaos in Haiti: Steigende Lebensmittelpreise sorgen weltweit für Unruhen

Titel Haiti FlagFarah Jean sitzt nun schon seit dem Wochenende in Ihrer Wohnung in Petíonville fest, unweit der haitianischen Hauptstadt Port-Au-Prince. “Es ist zu gefährlich zur Arbeit zu gehen. Auf den Straßen herrscht das Chaos und auch kriminelle Banden machen sich die Situation zunutze”, schreibt sie mir online über den Yahoo-Messenger. Die Preise für Lebensmittel in dem ärmsten Land der westlichen Hemisphere sind in den letzen Monaten exorbitant gestiegen. Über das Internet kann ich mich nur sporadisch und für kurze Zeit mit der 25-jährigen Bankangestellten und früheren Moderatorin bei einem haitianischen Fernsehsender unterhalten und nach Neugikeiten aus ihrer krisengeschüttelten Heimat fragen. Strom gibt es in ihrer Wohnung nur für wenige Stunden am Tag: “Das ist Haiti”, meint Farah resigniert.

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Islamhasser mißbrauchen Unruhen in Kenia für krude Verschwörungstheorien

Kenya Airways - Foto: dkDas bislang recht stabile Kenia rutscht nach den offensichtlich manipulierten Wahlen ins Chaos. Seit 2002 wurde das ostafrikanische Land vom Kikuyu Mwai Kibaki und seiner PNU (Party of National Union) Partei regiert. Die Kikuyu bilden in Kenia die Größte Bevölkerungsgruppe. Sein Herausforderer, Raila Odinga, Angehöriger der vorwiegend im Westen des Landes beheimateten Luo und Anführer der ODM (Orange Democratic Movement) hat es jedoch geschafft, die vielen anderen Ethnien im Lande hinter sich zu vereinen um den amtierenden Präsidenten vom Thron zu stürzen. Kibaki wird Vetternwirtschaft und Korruption vorgeworfen, aber viele Kenianer wählen tendenziell immer noch nach Stammeszugehörigkeit, so dass die von den Kikuyu dominierte PNU ohne eine “Allianz” anderer Ethnien kaum abzuwählen ist. Die Situation ist verfahren und Komplex. Aber in westlichen Internetforen haben Islamhasser eine ganz einfache Lösung: Die Moslems sind schuld.

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Wenn der Serrano ruft: Herbst auf Mallorca

Mallorca mal anders....Während alle Welt nach Mallorca fliegt, um sich in Sand, Sonne oder Sangria zu aalen, schwebt mir neben der Sommerfrische meist was anderes im Kopf herum. Es ist 7,5 Kilo schwer, schmeckt im wahrsten Sinne des Wortes saulecker und ist ein Schinken vom Typ Serrano. “Jamon Serrano” am besten “Gran Reserva”, himmlisch! Sicher, die Dinger bekommt man auch woanders, aber was gibt es schöneres, als einen Mittelmeertrip mit einem Großeinkauf kulinarischer Köstlichkeiten zu verbinden, für die man hierzulande ein halbes Monatsgehalt auf den Tisch legen muss?

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