
Boca Chica Beach, nur einer von vielen Traumstränden in der Dominikanischen Republik. Foto: Dennis Knake
600 Kilometer Traumstrände, 255 Sonnentage im Jahr und eine Durchschnittstemperatur von 25 Grad. So wirbt das Fremdenverkehrsamt der Dominikanischen Republik um eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen: 220.000 Urlauber kommen jedes Jahr, doch nur wenige verlassen ihre Hotelanlage. Dabei gäbe es so viel mehr zu entdecken, Sonnen- wie auch Schattenseiten. Im September 2008, so zwischen den Hurrikanen Gustav, Hanna und Ike, habe ich mich auf den Weg gemacht.
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Schon bei der Ankunft auf dem Flughafen von Las Vegas wird es deutlich: Diese Stadt ist anders. Statt einer leeren Gepäckhalle heißt hier eine ganze Armee bunter Spielautomaten die Reisenden aus aller Welt willkommen. Hier wartet niemand mit Blumen in der Hand auf Angehörige und Freunde. Die Leute sitzen lieber vor den Einarmigen Banditen und werfen geduldig immer neue Münzen hinein. Es düddelt, fiept und klingelt an jeder Ecke. Irgend ein Glücksritter ist immer dabei, der den grellen Automaten ein paar Dollar entlockt. Schon ertönt die Siegermelodie und signalisiert damit allen anderen Glücksrittern „Hey, ihr seid auch gleich dran, werft noch ein paar Dollars ein“. Die Koffer verkommen zur reinen Nebensache. Willkommen in Las Vegas.

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Während alle Welt nach Mallorca fliegt, um sich in Sand, Sonne oder Sangria zu aalen, schwebt mir neben der Sommerfrische meist was anderes im Kopf herum. Es ist 7,5 Kilo schwer, schmeckt im wahrsten Sinne des Wortes saulecker und ist ein Schinken vom Typ Serrano. “Jamon Serrano” am besten “Gran Reserva”, himmlisch! Sicher, die Dinger bekommt man auch woanders, aber was gibt es schöneres, als einen Mittelmeertrip mit einem Großeinkauf kulinarischer Köstlichkeiten zu verbinden, für die man hierzulande ein halbes Monatsgehalt auf den Tisch legen muss?
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