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Wie jetzt?

Spiegel Online schreibt heute von dem Ende der “ersten Schweinegrippewelle” und zitiert dabei das Robert-Koch-Institut, das einen Rückkang der Neuinfektionen von 33.000 auf 23.000 in den letzten zwei Wochen vermeldet. Natürlich solle das alles keine Entwarnung sein, es könne ja schließlich noch eine zweite Welle aufkommen.

Fazit: 66 Menschen seien in Deuschland bislang an H1N1 gestorben. Auf der anderen Seite gäbe es aber unter den rund 4 Millionen geimpften 15 Menschen, die gleich nach der Impfung gestorben sind. Ein Zusammenhang bestehe jedoch nicht, zitiert der Spiegel eine Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts. Diese 15 hätten alle unter Vorerkrankungen gelitten. Ok, klingt soweit einleuchtend.

Komisch nur, dass die 66 anderen Opfer dennoch der Schweinegrippe zugeordnet werden. Von denen hatten laut Spiegel-Artikel auch die meisten “allerdings Vorerkrankungen”. Ja wie jetzt?

Ein neuer Name für A/H1N1

Souvenir aus Mexico

Als ob die Welt nichts besseres zu tun hat, bricht nun auch noch die Diskussion um die politisch korrekte Bezeichnung des A/H1N1-Virus, im Volksmund “Schweinegrippe” genannt, los.

Während man in Israel das Virus lieber “Mexiko-Grippe” nennen würde, da die Tierchen nicht koscher sind, finden das die Mexikaner natürlich weniger lustig. Aber auch hiesige Bauernverbände fühlen sich bei dem Begriff “Schweinegrippe” unwohl. Die Europäer wollens mal wieder allen recht machen und kommen mit der eher öden Bezeichnung “Neue Grippe” um die Ecke. Das wirft natürlich dann Probleme auf, wenn das nächste Virus an die Tür klopft.

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