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Nach langem Hick-Hack hat sich unsere Regierung auf eine Erhöhung Anpassung, des Hartz IV Satzes um Satte fünf Euro pro Monat durchgerungen. Und unsere Jetzt-Arbeits-früher-Familienministerin Ursula-an-mir-perlt-Kritik-ab-wie-Wasser-auf-dem-Lotusblatt-von der Leyen spielt auch wieder clever die Neid-Karte aus: Mehr als fünf Euro wäre ein Hohn für die arbeitende Bevölkerung, sagte sie sinngemäß am Wochenende bei Anne Will im Fernsehen. Ist ja auch ein taktisch kluger Schachzug, die arbeitende gegen die arbeitslose Bevölkerung gegeneinander auszuspielen. Kommen die nicht auf die Idee, ihren Ärger an den ohnehin so gebeutelten Volksvertretern abzulassen. Sind ja eh alles nur faule Säcke, die Leute ohne Job.
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Nach dem plötzlichen freiwilligen Abgang von Bundespräsident Köhler, weil er etwas gesagt hat, was wir alle längst wissen, aber sich keiner laut zu sagen traut, stellt sich nun die Frage, wen wir in 29 Tagen als neuen Bundespräsidenten oder gar neue Bundespräsidentin küren. Doch die Vorschläge, die bislang durch die Medien geistern, lösen in mir kalte Schauer aus. Wolfgang Schäuble? In Internetkreisen liebevoll “Stasi 2.0″ genannt, oder doch lieber Ursula von der Leyen, Miss “Zensursula” persönlich? Die sind “zum Deutschland repräsentieren” doch so gut geeignet wie Dieter Bohlen als Sprecher für die Tagesthemen. Nein, ich tendiere da eher zum Vorschlag, die ehemalige Landesbischöfin Margot Käßmann den Job machen zu lassen. Aus zwei ganz einfachen pragmatischen Gründen:
- Tritt man selten zweimal im Leben zurück
- Verträgt sie ordentlich was!
Ich zumindest drücke ihr die Daumen!
Unsere durchaus übereifrige Familienministerin Ursula von der Leyen lässt nicht locker: Wie ein Cowgirl auf einem wilden Rodeopferd versucht sie das ungestüme Tier “Internet” zu zähmen. Neben der üblichen Floskel, es dürfe kein “rechtsfreier Raum sein” – was es nie war – heute nun ihr neuester Einfall: Allgemein anerkannte Benimmregeln für Chats, Blogs und Foren, ach für das ganze Internet. Ziel müsse es sein, “gemeinsam mit den Verantwortlichen sowie jugendlichen Nutzern einen Verhaltenskodex zu entwickeln”, so von der Leyen im Interview mit der Rheinischen Post. Wer ein wenig netzkundig ist, darf jetzt stutzig werden. Benimmregeln fürs Internet? Gibts das nicht schon längst?
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