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Werbetanz auf dem Vulkan

Dynamic Parcel Distribution, früher auch mal als “Deutscher Paketdienst” bekannt, setzt bei dem Transport seiner Fracht nach eigenen Angaben stärker auf LKW statt Flugzeuge. Aus diesem Grund kann man sich jetzt wohl nach Informationen des Mediendienstes Kress auch den Seitenhieb auf die Konkurrenz erlauben, die dank des Vulkanausbruchs auf Island tagelang am Boden festgenagelt war. “Nichts dauert länger als Warten” heißt es da in einer nun frisch erstellten Marketingkampagne, die am Boden stehende DHL-Flugzeuge zeigt. Eyjafjallajökull machts möglich…

Grounded

Die Macht der Massen

Facebook ProtestImmer die alte Leier: Eine Social-Networking Plattform wird erfolgreich, dann sucht man händeringend nach einem Geschäftsmodell, ändert die Geschäftsbedingungen und verscherzt es sich prompt mit seinen Usern. Als die deutsche Plattform StudiVZ im vergangenen Jahr seine AGB dahingehend änderte, dass die Nutzer weitreichende Datenweitergabe befürchten mussten, änderten viele daraufhin ihren Realnamen in fiktive Bezeichnungen, so genannte Nicknames. Der Sinn und Zweck von StudiVZ, sich über diese Plattform mit anderen Studienfreunden zu vernetzen, geriet damit in Gefahr: Unter Phantasienamen findet man sich kaum noch. Jetzt hat es auch die wohl weltweit am meisten verbreitete Plattform “Facebook” geschafft, sich mit seinen Nutzern anzulegen. So wurden die Geschäftsbedingungen dahingehend geändert, dass die User alle ihre Inhalte, also Texte, Bilder und Videos rechtlich an Facebook abtreten sollten, sobald sie diesen in ihre Profile luden. Eine Protestwelle schwappte auf, die Massenflucht von Facebook folgte, heute rudert Facebook Chef Mark Zuckerberg zurück. Bis auf weiteres gelten wieder die alten Geschäftsbedingungen.

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Netter Versuch, Mareike

Mareike ScreenshotFlattert mir hier doch grad ‘ne zuckersüße “Fanmail” als Feedback zu meinem Blog in die Mailbox. Nanü. Mareike heißt das Schätzchen und fragt mich, ob ich nicht Lust habe, ‘nen Ipod Nano zu gewinnen. Ne, hab ich nicht. Bin mit meinem “Ich-kann-alles-ausser-Kaffeekochen-Handy” bestens zufrieden. Ich rieche Spam zehn Kilometer gegen den Wind. Und siehe da: Absender port01.lavazza@googlemail.com. Klingt so gar nicht nach Mareike. Netter Marketing-Trick also. Da versucht doch so ein Web 2.0 Businesskasper mit seiner Webseite über klobige Plastikschuhe á la “Frau Antje aus Holland” sich mit Hilfe der Blogosphäre im Google-Pageranking nach oben zu schieben. Wie? Ganz einfach: “Schreibe in Deinem Blog darüber, wie Du über die Schuhe denkst, verlinke den Beitrag mit unserem Blog und Gewinne einen der IPods”. Pustekuchen. Ich helf euch doch nicht bei diesem Viral-Marketing-Versuch. Und den Namen der Dinger erwähne ich hier auch nicht. Ich schreib jetzt viel lieber noch ein paar Worte über Mareike…

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Ach Du dickes Ei

Google für Dummies aus dem Wiley-VCH VerlagDass sich klassische Printjournalisten und Blogger nicht immer grün sind, ist keine wirkliche Neugikeit. Manchmal nehmen diese Dissonanzen jedoch skurrile Züge an. Ein ganz dickes Ei hat sich jetzt FAZ Redakteur Marco Dettweiler geleistet, als er den Blogger, Journalisten und Ingeborg-Bachmann-Preisträger Peter Glaser in einer E-Mail anherrschte, er solle ruhig weiterbloggen, aber seriöse Journalisten nicht mit E-Mails belästigen. Wie kam es dazu? Dettweiler vewendete in einem Artikel ein angeblich von Glaser erfundenes Wortspiel. Als Glaser ihn ironisch aber freundlich darauf Hinwies, verlor Dettweiler derart die Contenance über die seiner Meinung nach “lächerliche Aussage”, dass er so dann seine Unkenntnis nicht nur im Umgang mit Google offenlegte, sondern auch mit dem Who-is-Who deutscher Journalisten.

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