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Haiti im Jahre Null

Für den, der es nicht miterlebt hat, ist es eine unvorstellbare Katastrophe. Wenige Sekunden haben am 12. Januar kurz vor 17 Uhr Ortszeit ausgereicht, um das Leben von Millionen von Menschen auf den Kopf zu stellen. Zehntausende sind gestorben, hunderttausende obdachlos, Millionen sehen einer ungewissen Zukunft entgegen. Es sind die vielen unzähligen Schicksale die jetzt erzählt werden um die Katastrophe wenigstens ansatzweise begreifbar zu machen. Doch fernab vom Ort des Geschehens reicht schon ein Fingerdruck auf der Fernbedienung des Fernsehers, um sich des Elends zu entledigen.

Jean Zacharie versorgt Deborah Fatima, 1 Monat. Ihre Mutter starb bei dem Beben in Haiti am 12. Januar 2010. Foto: (cc) American Red Cross/Talia Frenkel

Jean Zacharie vom haitianischen Roten Kreuz versorgt die kleine Deborah Fatima. Ihre Mutter starb bei dem Beben in Haiti am 12. Januar 2010. Foto: (cc) American Red Cross/Talia Frenkel

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“Klimawandeln” im Schnee


Wer Satire findet, darf sie behalten ;-)

Kostenverursachungsvorgang

Dass unsere Studenten mit den Universtitäten unzufrieden sind, haben wir ja unlängst in den Medien verfolgen können. Trotz Studiengebühren kaum verbesserte Lernbedingungen. Wo bleibt nur die ganze Kohle, mag man sich fragen. Eine mögliche Antwort auf die Frage hätte ich da bereits: Die Universität Bochum beschäftigt offenbar einen externen Dienstleister um ihre schwer verständlichen Briefe vom Prüfungsamt übersetzen zu lassen. Problem ist nämlich, dass die Studenten mit der Post meist herzlich wenig anfangen können weil diese von grausigen Satzkonstrukten in epischer Länge und unverständlichem “Amtsdeutsch” nur so strotzen. Beim Deutschlandfunk kann man sich zu dem Thema jetzt einen erhellenden Beitrag anhören. Ist ja schön, wenn wir auf diese Weise neue Arbeitsplätze schaffen, aber wie wäre es wenn man den Briefeschreibern einfach mal einen  Sprachkurs “Deutsch im 21. Jahrhundert” zugute kommen lässt. Das würde auch anderen Amtsstuben mal ganz gut tun. Spart uns allen Zeit, Geld und bewahrt uns vor Missverständnissen. In der Zwischenzeit empfehle ich zu “vorbezeichnetem Sachverhalt” die Webseite amtsdeutsch.net.

Klimaforscher unter Druck: “Einschüchterung” und “subtile Erpressung”

Why I think that Michael Mann, Phil Jones and Stefan Rahmstorf should be barred from the IPCC processDie im November an die Öffentlichkeit gelangten Daten und privaten E-Mails führender Klimawissenschaftler haben – wie nicht anders zu erwarten – zu erneut heftigem Streit um das wahre Ausmaß des menschgemachten Klimawandels geführt. Auf seiner Homepage meldet sich nun Eduardo Zorita, Klimaforscher am Institut für Küstenforschung in Geesthacht, zu Wort. Er war am vierten IPCC-Bericht beteiligt und auch seine eigenen Mails sowie Diskussionen über ihn sind Teil des CRU-Hacks. In seinem Statement sieht er die Klimaforschung noch vor vielen offenen Fragen. Aber vor allem bemängelt er das verstörende Klima im Umgang untereinander. Von Einschüchterung und subtiler Erpressung ist die Rede. Er warnt Entscheidungsträger davor, die bestehenden Unklarheiten zu verbergen. Zudem stellt er fest, dass es in der Forschung viele gibt, die ihre Ergebnisse unter dem Druck einer “political correctness” anpassen würden um überhaupt gehört zu werden. Zorita fordert, dass Phil Jones, Michael Mann und Stefan Ramstorf von zukünftigen IPCC-Berichten ausgeschlossen werden sollten. Zum besseren Verständnis hier der von mir übersetzte Text aus dem englischen Original:

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Wie jetzt?

Spiegel Online schreibt heute von dem Ende der “ersten Schweinegrippewelle” und zitiert dabei das Robert-Koch-Institut, das einen Rückkang der Neuinfektionen von 33.000 auf 23.000 in den letzten zwei Wochen vermeldet. Natürlich solle das alles keine Entwarnung sein, es könne ja schließlich noch eine zweite Welle aufkommen.

Fazit: 66 Menschen seien in Deuschland bislang an H1N1 gestorben. Auf der anderen Seite gäbe es aber unter den rund 4 Millionen geimpften 15 Menschen, die gleich nach der Impfung gestorben sind. Ein Zusammenhang bestehe jedoch nicht, zitiert der Spiegel eine Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts. Diese 15 hätten alle unter Vorerkrankungen gelitten. Ok, klingt soweit einleuchtend.

Komisch nur, dass die 66 anderen Opfer dennoch der Schweinegrippe zugeordnet werden. Von denen hatten laut Spiegel-Artikel auch die meisten “allerdings Vorerkrankungen”. Ja wie jetzt?

DMAX wieder busenfrei

Echte DMAX Fans können aufatmen! Die unter der damaligen Co-Geschäftsführerin(!) Katja Hofem-Best eingeführten “Tittensendungen” zu nachtschlafender Zeit, bestehend aus schlüpfrigen “Erotikclips” fliegen wieder aus dem Programm des “Männersenders”. Das hat der seit August alleinige Geschäftsführer Magnus Kaster nun verkündet. Der Dokusender “für die tollsten Menschen der Welt” sah sich herber Kritik aus den Reihen seiner männlichen Zuschauer ausgesetzt, als das Programm des Nachts statt die Tageswiederholungen so beliebter Serien wie “Die Ludolfs” zu zeigen, lieber mit leicht bekleideten Damen aufwartete.

Hofe-Best ist nach Angaben des Mediendienstes Kress nun dabei das TV-Format für den neuen Frauensender “FemTV” aus der ProSieben.SAT1 Gruppe zu gestalten. Na, hoffentlich endet der nicht wie damals der Frauensender “tm3″, aus dem dann später der Nachfolgesender “9Live” wurde. Ja genau, der mit dem “Hot Button” der “jetzt gleich, aber wirklich gleich, noch 10 Sekunden, gleich gleich” zuschlägt. “Jetzt noch schnell anrufen. Schnell.” Dann zieht die abgehalfterte Moderatorin vielleicht auch das Oberteil aus… *schauder*

“Der Freitag” hat überwiesen

Es hat zwar ein paar Wochen gedauert, aber die 30 Euro für mein “gemopstes” Foto auf “Der Freitag” sind angekommen. Damit möchte ich natürlich auch mein Versprechen einlösen und das Geld plus 20 Euro für einen guten Zweck spenden. Für die Verwendung meines Fotos wollte ich ja entweder 30 Euro Honorar oder aber eine direkt an den Empfänger zu überweisende Spende von 50 Euro. Der Freitag hatte sich für die 30 Euro Honorar entschieden. Ausgesucht hatte ich mir den Haiti Kinder Hilfe e.V. in der Hoffnung, dass mein Geld dort gut aufgehoben ist. weiter »

Bakschisch, Kontodaten, Kloppe für Studenten und ein vermanschtes Gehirn in Augsburg

Zuviel Internet führ zur Gehirnschmelze...Die etwas andere Wochenrückblick

FAZ Herausgeber Frank Schirrmacher findet, die Informationsflut aus dem Netz “vermanscht” unser Gehirn, zumindest kommt er nicht mehr mit. Also gut, dann hier wohlsortiert die Netzschau mit den Aufregern der Woche: Da ist zum Beispiel der Schmu mit den Maut-Verträgen: Die “Whistleblower” von Wikileaks haben da wieder einen ganz dicken Fisch an der Angel und bis auf den Stern hat sich nur heise.de ans Eingemachte gewagt sowie das zum Verlag gehörende Fachmagazin c’t.  Schon lustig, dass die Verträge zum “Geldverschiebe-System” nur einen Tag nach der Toll-Collect Pressemitteilung ans Licht kommen, in der man stolz von “sinkenden Betriebskosten” spricht. Suche ich in der Onlineausgabe der FAZ nach “Maut” oder “Toll-Collect” finde ich bislang kein Sterbenswörtchen zu dem Thema. Ach richtig, Wikileaks, das sind ja die Schmuddelkinder, die auch die Sperrlisten der Kinderpornoanbieter veröffentlicht haben – pfuibah.

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Klimagate: Der Stoff aus dem die Krimis sind

KlimagateDer Zeitpunkt hätte kaum besser sein können: Kurz vor dem Kopenhagener Klimagipfel, die Medien berichten nun fast täglich vom drohenden Weltuntergang, brechen Hacker in die Computer der “Climate Research Unit” der britischen East Anglia Universität ein und stehlen über 120 Megabyte mit teilweise brisantem Datenmaterial. Darunter auch über 1000 E-Mails mit der privaten Korrespondenz der Klimaforscher. Das Pikante: In den teilweise über zehn Jahre alten Mails ist von Tricksereien und Datenmanipulation die Rede, werden Taktiken erörtert, kritische Stimmen zum menschgemachten Klimawandel unglaubwürdig zu machen oder unliebsame Magazine nicht mehr mit Artikeln zu versorgen und in Misskredit zu bringen. Der Datenklau wurde von offizieller Seite bereits bestätigt. Die bloßgestellten Wissenschaftler sehen ihre E-Mails aus dem Kontext gezogen und fühlen sich mißverstanden.

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