Tausche “Baby Benz” gegen Tesla Model S

14. Juli 2014


Tesla Model S

Kürzlich war es endlich soweit: Für eine knappe halbe Stunde tauschte ich meinen Mercedes 190, Baujahr 1992 aber immerhin mit Flüssiggastank, gegen eine voll elektrische Luxuslimousine der Marke Tesla, Model S. Um sich der Dimensionen bewusst zu werden: Das ist ungefähr so, als ob man von der alten ’69er Mondlandefähre auf die USS-Enterprise umsteigt.

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Namibia monochrom

12. Juni 2014


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Im April bin ich wieder durch Namibia getourt. Durch die Sanddünen der Namib Wüste, entlang der Küste bei Swakopmund bis hin zu den weiten Flächen im Etoscha Nationalpark und darüber hinaus. Auch in diesem Jahr bin ich wieder mit einem schier unerklimmbaren Berg an Fotos nach Hause gekommen. Eine kleine Auswahl habe ich dieses Mal als schwarz/weiß-Fotografien ausgewählt. Denn auch monochrom macht Namibias Landschaft wahnsinnigen Eindruck.

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Kampf gegen Malaria: Spenden ist besser als ein Hashtag oder “Amen”

27. Mai 2014


Power Of One Screenshot

Was sind wir in Zeiten von Social Media doch alle sozial. Da drücken wir schnell per Hashtag auf Twitter unser Mitgefühl für die entführten Schulmädchen in Nigeria aus (#BringBackOurGirls) oder beruhigen unser Gewissen mit einem dahingeschriebenen “Amen” unter fürchterliche Facebook-Posts. Ist ja ganz nett, hilft nur herzlich wenig. Wie wäre es statt ein paar Klicks mit echten Euros für den aktiven Kampf gegen Malaria?

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Mehr Eigen- als Kundennutzen: Das “Deutschland-Routing” der Telekom

17. Oktober 2013


Glasfasern

Um Schnüffelstaaten das Leben schwer zu machen, will die Deutsche Telekom den innerdeutschen Datenverkehr im Internet künftig nur noch innerhalb der Staatsgrenzen transportieren. Das klingt auf den ersten Blick vernünftig. Ein lobenswerter Vorstoß für mehr Privatsphäre. Doch die Sache hat einen Haken: Das Internet heißt deshalb Internet, weil es keine Grenzen kennt. Und um einen Grenzübertritt effektiv zu verhindern, müsste man im Zweifelsfall noch tiefer in die Daten schauen als erlaubt. Am Ende erreicht man womöglich genau das Gegenteil: Die Schaffung einer Überwachungsinfrastruktur.

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Kommunikation auf Nummer sicher: Datenschnüfflern in die Suppe spucken

5. Juli 2013


1984

Angesichts der Tatsache, dass Regierungen und Geheimdienste ungeniert und hinter unserem Rücken die Kommunikation mitschneiden gibt es für uns alle nur zwei Alternativen: Resignieren und Privatsphäre aufgeben oder ab sofort alles verschlüsseln. Machen wir den Schnüfflern das Leben schwer. Wenn wir alle verschlüsselt kommunizieren, wird die Datenfilterung mittels Hitwörter unmöglich. Der technische Aufwand zum massenhaften Entschlüsseln unserer Daten dürfte den Geheimdiensten gehörige Kopfschmerzen bereiten. Doch womit sollen wir unsere liebgewordenen Kommunikationsmethoden ersetzen? Ich habe ein paar Alternativen aufgelistet: Weiterlesen

Müde FritzBox wieder munter

16. Mai 2013


Headerbild FritzBox

Ob als Telefonanlage, Internet-Router oder -Modem: Die FritzBox ist zumindest in Deutschland wohl eines der meistgenutzten Endgeräte am heimischen Telefonanschluss. Fünf Jahre Garantie gibt Hersteller AVM auf die kleinen Boxen. Und wenn danach etwas kaputt geht? Häufig ist nur ein kleines Bauteil defekt, dass sich mit ein bisschen Geschick und Lötzinn selbst austauschen lässt. Weiterlesen

Drei Tage digitales Leben: Die Tops und Flops der re:publica

13. Mai 2013


Wie erklärt man die re:publica? Ein Blogger-Treff? Eine Social-Media Konferenz? Oder ist es nur eine „Internet Messe“, von der Moderatorin Anne Geesthuysen im ARD Morgenmagazin sprach? Irgendwie trifft es zu und dann auch wieder nicht. Die re:publica ist weit mehr als das. Aus der ganzen Welt reisen einmal pro Jahr Unternehmer, Wissenschaftler, Aktivisten, Visionäre und ja, auch Weltverbesserer, nach Berlin. Sie alle eint eine Eigenschaft: Ihre Ziele mit Hilfe modernster Kommunikationstechnologien zu erreichen.

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Der Teufel fährt Iveco

7. März 2013


Die Namen eurer scheiss Kinder interessieren mich nichtOb Emelie-Mae oder Luis-Miguel, ob Leon, Mia oder Cassandra: So manche Eltern fahren den Stolz über ihren Nachwuchs in ganz großen Lettern auf der Heckscheibe durch die Gegend. Dieses Sendungsbedürfnis geht dem Transporterfahrer, dem ich heute Morgen auf dem Weg ins Büro begegnete, wohl gehörig auf den Senkel. Nebst teuflischem Nummernschild, die klare Botschaft an alle Papas und Mamas da draußen: Behaltet’s doch einfach für euch! Bei manchen Namen ist das wohl auch besser so…