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Der Tod Bin Ladens - kein Sieg der Humanität

Damit eines gleich klar ist: Nachdem ich den Beitrag von WELT-Korrespondent Richard Herzinger “Der Tod Bin Ladens – ein Sieg der Humanität” gelesen habe, wurde mir deutlich, warum sich gerade in den Leserkommentaren des Onlineangebotes der WELT immer so viel rechtskonservatives (und leider noch viel schlimmeres) Gedankengut wiederfindet. Da scheint die schreibende Zunft der Leserschaft in nichts nachzustehen. Der Beitrag trieft von amerikanischem Phatos, lässt den obligatorischen Rundumschlag gegen Grüne und Linke nicht aus und ist auch sonst in bestem Neocon-Talk gehalten. Ich kannte das Blog von Herzinger zuvor nicht. Aber schon beim ersten optischen Eindruck schwante mir übles. Der Artikel ist ein Schlag ins Gesicht für alle denen Begriffe wie Völkerrecht, Menschlichkeit und Rechtsstaatlichkeit noch etwas bedeuten. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, einzelne Passagen zu kommentieren. Kurz zusammengefasst: Herzinger regt sich darüber auf, dass die Deutschen es gewagt haben, Angela Merkels freudige Worte über den Tod Bin Ladens zu hinterfragen und sich auch sonst nicht zu Hurra-Rufen hinreißen ließen.

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Neue Einblicke

Also diese neuen Körperscanner von Wikileaks sind der Hit...

"Also diese neuen Nacktscanner von Wikileaks sind echt der Hit..."

Regenwasser gehört dem Staat

Alles Gute kommt von oben. Soweit erstmal zur Redewendung. Ganz so falsch ist das ja auch nicht. Etwas besonders wertvolles, gerade in trockeneren Gebieten, ist Wasser. Und wer teures Leitungswasser zur Bewässerung seines Grundstückes sparen will oder sonst nicht weiß, wie er an das wertvolle Gut herankommen soll, der sammelt an günstigen Tagen den Regen, der von oben herabfällt. Wasser gratis. Am einfachsten geht das per Regentonne, die das herabfallende Gut von den Hausdächern aufsammelt und speichert. In vielen Staaten der USA, the land of the free, ist das aber schon gar nicht mehr so free: Dort braucht man nämlich eine Genehmigung zum Regenwasser sammeln. Denn der Regen gehört dem Staat.
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Streifzug durch die „Sin City“ Las Vegas

Schon bei der Ankunft auf dem Flughafen von Las Vegas wird es deutlich: Diese Stadt ist anders. Statt einer leeren Gepäckhalle heißt hier eine ganze Armee bunter Spielautomaten die Reisenden aus aller Welt willkommen. Hier wartet niemand mit Blumen in der Hand auf Angehörige und Freunde. Die Leute sitzen lieber vor den Einarmigen Banditen und werfen geduldig immer neue Münzen hinein. Es düddelt, fiept und klingelt an jeder Ecke. Irgend ein Glücksritter ist immer dabei, der den grellen Automaten ein paar Dollar entlockt. Schon ertönt die Siegermelodie und signalisiert damit allen anderen Glücksrittern „Hey, ihr seid auch gleich dran, werft noch ein paar Dollars ein“. Die Koffer verkommen zur reinen Nebensache. Willkommen in Las Vegas.

“The Strip” - Las Vegas

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