Selphy CP1200 Papierformat passt nicht: Der Ärger mit dem Staub

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Vor einiger Zeit habe ich mir einen Canon Selphy CP1200 Fotodrucker zugelegt. Das kleine Gerät ist ein fleißiger Helfer wenn es darum geht, Fotos beispielsweise direkt vom Smartphone via WiFi auszudrucken. Doch mit der Zeit kamen die Probleme: Kaum stand der Fotodrucker ein paar Monate ungenutzt in der Ecke, verweigerte er beleidigt seinen Dienst: CP1200 Papierformat passt nicht. Doch das Original Canon Fotopapier in der Größe 100x148mm für alle Selphy Modelle, auch CP1300, CP1000, CP910, CP820 lag drin. Wo also war das Problem?

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Rund 100 Euro kostet der kleine WiFi Fotodrucker von Canon. Mittlerweile ist das Modell CP1300 auf dem Markt. Doch vor allem die Vorgängermodelle scheinen das Problem mit dem Papierformat zu haben. Gibt man über die Google Suche „Canon Selphy“ ein, schlägt die Suchmaschine bereits die meistgesuchten Sätze vor. Und da findet sich dann das ganze Elend: „Canon Selphy CP1200 Papierformat passt nicht“, „Canon Selphy CP910 Papierformat passt nicht“ oder einfach nur „Canon Selphy Papierformat passt nicht“. Immer wieder berichten User im Internet und auch auf der Canon Webseite vom gleichen Problem: Nach längerer Zeit erscheint die Meldung Papierformat passt nicht.

Viele Nutzer kennen das Problem: Nach längerer Standzeit verweigert der Canon Fotodrucker seinen Dienst. Mit einer im Grunde völlig unsinnigen Fehlermeldung zum Papierformat.

Wie funktioniert der Canon Selphy Fotodrucker?

Das Gerät druckt mit dem so genannten Thermosublimations-Verfahren. Der Canon Selphy ist also weder ein Tintenstrahl- noch ein Laserdrucker, sondern druckt seine Bilder über eine mit Farbwachs beschichtete Kunststofffolie auf das Fotopapier. Der Druckkopf besitzt Heizelemente die mit sehr hohen Temperaturen das Wachs auf der Folie erhitzen. Das Wachs verdampft und die freigesetzten Pigmente verbinden sich mit dem Fotopapier. Thermosublimationsdruck hat den Vorteil, dass die Farben sehr lichtstabil sind, man also sehr lange freude an den Fotos haben dürfte. Canon gibt die Farbstabilität selbst mit rund 100 Jahren an. D

Der Nachteil: Das Druckverfahren ist nicht ganz billig. Und für ca. 50 Fotos verbraucht der Canon Selphy bereits eine komplette Farbkartusche. Für 108 Fotos inklusive zwei Farbkartuschen zahlt man aktuell knapp 27 Euro. Pro Bild werden also gut 25 Cent fällig.

Beim Drucken eines Bildes wird das Fotopapier mehrfach durch den Drucker gezogen. Dabei trägt der Drucker der Reihe nach über die Folie die Farben Gelb, Cyan und Magenta auf das Fotopapier und kann so pro Farbe 256 Abstufungen produzieren. Genug für ein Bild in Fotoqualität. Canon gibt die Farbstabilität selbst mit rund 100 Jahren an.

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CP1200 Papierformat passt nicht

Nach ein paar Monaten Standzeit wollte ich den CP1200 wieder benutzen. Dann die Enttäuschung. Der Fotodrucker zieht das Papier einmal ein, spuckt es aber anschließend sofort wieder aus. Auf dem Display des CP1200 erscheint: Papierformat passt nicht. Frustration vorprogrammiert. Woran kann es liegen? Nichts hat sich seit der Standzeit geändert.

Gar nichts? Doch, ein bisschen schon: Das Gerät stand wie Drucker es meist so tun, auf meinem Schreibtisch und staubte so langsam ein. Und genau das mögen diese Fotodrucker überhaupt nicht.

Der Canon Selphy hat eine Stauballergie.

Canon Selphy CP1200 reinigen

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Alle Öffnungen des Selphy Druckers sollten mit Druckluft möglichst gut vom Staub gereinigt werden.