Wunderbarer Saftladen

Barcamper zapfen gegen den Durst. Foto © Dennis KnakeFolgender Beitrag erfolgt aus eigener Überzeugung – ich wurde weder bezahlt noch bestochen: Sponsor des letzten BarCamp Cologne war unter anderem auch der bloggende „Saftladen“ Walther, der die Teilnehmer während der zwei BarCamp-Tage mit leckeren Obstsäften in 3- und 5-Liter Zapfkartons versorgte.

Mich persönlich hat nicht nur der Geschmack der Säfte, sondern auch das Konzept des Unternehmens aus Arnsdorf bei Dresden unter der Leitung von Geschäftsführerin Kirstin Walther so begeistert, dass ich ein paar Tage nach dem Barcamp gleich eine 15-Liter Saftbestellung über das Internet rausgeschickt habe. Mittwochabend bestellt, war die Lieferung Freitagfrüh via Paketdienst bereits im Haus. Doch was ist das besonderen an diesen Säften?

Reden wir erstmal vom ganzen Drumherum: Kirstin Walther, selbst auf dem BarCamp Cologne am 17. und 18. August vor Ort, weiß über die webseite saftblog.de ihre Produkte wunderbar zu vermarkten. Offen und transparent mit Videoclips zur Saftherstellung und Leserbriefen berichtet sie vom Alltag der Saftkelterei und steht so in direktem Dialog mit ihren Kunden – das schafft Vertrauen. Frau Walther wäre es natürlich lieber, man hätte wie früher die Zeit persönlich vor Ort Kontakt zu halten, aber die Zeiten ändern sich halt. Das Saftblog ist die moderne Alternative um den direkten Draht zum Kunden nicht zu verlieren.

Dieser Saft ist Bürokompatibel. Foto: © Dennis Knake
Dieser Saft ist wahrlich Bürokompatibel

Neben dem Marketing ist aber auch die Verpackung der Obstsäfte ist eine geniale Idee. Zapfen liegt spätestens seit „PerfectDraft“ voll im Trend. Dabei ist das Obstsäfte-Zapfen viel Gesünder als Bier und ist nicht zuletzt deswegen Bürokompatibel: Die Saftboxen verfügen über einen eingebauten Zapfhahn mit angeschlossenem Vakuumbeutel: Dadurch bleibt der Saft auch nach dem ersten Anzapfen laut Walther drei Monatelang ungekühlt frisch. Wenn das kein Argument für mich ist: Vorbei die Zeiten in denen aus meiner abgestandenen O-Saft-Tüte nach dem Einschenken ein staubig grauer Schimmelteppich hervorploppt.

Saftpyramide. Foto: © Dennis KnakeZu den Säften: Last but not least kommen hier neben den üblichen Verdächtigen wie Orangen-, Apfel- und Kirschsaft auch ganz exotische Obstsäfte in die Box: Von Aronia (Apfelbeeren) über Rhabarber bis Quitte reicht die Produktpalette. Warum nicht auch mal heimische Produkte versaften statt immer nur Ananas, Mango und Maracuja?

Die Preise für die Säfte können sich vielleicht nicht mit denen der Discounter messen, aber bei Literpreisen von 1,50 Euro bis 2,33 Euro für die meisten Produkte kann man hier wahrlich nicht von teuer sprechen. Lediglich der Aronia-Direktsaft schlägt mit einem Literpreis von 7,53 Euro zu Buche, was sich aber durch die Seltenheit der Frucht erklären lässt.

Fazit: Bei diesem Saftladen bestelle ich gerne wieder.

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3 Kommentare

  1. Oh danke für diesen Super-Eintrag. Danke! Da weiß ich gar nicht, was ich sagen soll. Das gibt uns Kraft für Monate!!! Ganz lieben Dank!

    By the way: Vielleicht hast Du ja Lust unser neues Blogprojekt gleich mal anzutesten? Hätte super gepasst der Eintrag von Dir.

    Schau mal zunächst hier. Und dann hier.

    Liebe Grüße,
    Kirstin

  2. Hmmm – tolle Idee – vor allem viel praktischer als das ständige Flaschen-Schleppen… Uns reicht im Büro (10 Personen) eine Box rund eine Woche :-)

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