Kleiner Ring, große Wirkung: Waschmaschine mit Schleudertrauma


25. Februar 2007

Heute ein Beitrag, den man wohl unter der Rubrik “Do-It-Yourself” verbuchen kann. Ein Problem, wie es jedem zu jederzeit passieren kann, der eine Waschmaschine sein eigen nennt. Mein fleißiger Helfer zur Aufrechterhaltung eines einigermaßen vorzeigbaren Auftrittes unter Menschen, eine Alaska WA 7150, hat bereits neun Jahre auf dem Buckel und machte seit einiger Zeit ziemliche Zicken. “Ohgott, eine neue Waschmaschine? Was das wieder kostet! Einen Servicetechniker kommen lassen? Da kann ich mir gleich ne neue Maschine kaufen.” Doch manchmal ist das Problem so klein, das selbst ein Waschmaschinenlaie wie ich das Problem beheben kann. Also ran an die Trommel…


Alles fing mit einem recht aufgeregten vorabendlichen Besuch meines Nachbarn an, der mich darauf aufmerksam machte, dass meine Maschine soeben ziemlich ungemütliche Geräusche von sich gibt, während sie wie ein angetrunkener Fußballhooligan nach einem Kreisligaspiel die in der Waschküche neben sich aufgereihten Maschinen rüde anrempelt.

Waschmaschine mit Schleudertrauma? Na prima! Aber das Internet wusste mal wieder rat: Unter www.waschmaschinendoktor.de hat Elektriker Heinrich Jung aus Ingelheim einen wunderbaren Leitfaden zusammengestellt, der auch dem Laien so manch’ teuren Neukauf ersparen könnte. Auch ich hatte bis zum heutigen Tage eine Waschmaschine noch nie von innen gesehen.

Offene Maschine
Eine Waschmaschine von innen. Unten der Motor, oben die Trommel.

Mit etwas Mut und einem Schraubendreher ging es dann an den pöbelnden Blechkasten: Mein erster Verdacht fiel auf die Stoßdämpfer, die die Trommel im Gleichgewicht halten. Stoßdämpfer gibts auch für Waschmaschinen? Na sowas. Der Austausch wäre ein Leichtes gewesen. Ein Stoßdämpfer kostet unter 10 Euro und ist mit jeweils zwei Schrauben schnell gewechselt. Leider machten die Dinger noch einen recht guten Eindruck, so dass ich mich weiter auf die Suche nach der wahren Ursache für den “unrunden” Waschlauf machen musste.

Als nächstes war also der Motor an der Reihe. Wie viele andere Maschinen auch, verfügt meine Alaska über einen Universalmotor.

Ohne Keilriemen
Ausbau des Motors: Zuerst den Keilriemen lösen.

Motor entfernt
In drei Minuten abmontiert: Der Motor war nur an zwei Schrauben befestigt.

Dank des Waschmaschinendoktors wusste ich, wo ich als erstes nachschauen sollte. Vielleicht sind ja die Kohlebürsten abgenutzt. Ohne Kohlebürsten, über sie wird der so genannte “Kommuntator” mit Strom versorgt, ist essig mit gleichmäßigem Motorlauf. Die Drähte am Ende der Kohlebürsten können einbrennen, es entsteht so genanntes “Bürstenfeuer”. Das zerstört über kurz oder lang den ganzen Motor. Faszinierend wie sowas funktioniert.

Aber auch hier wurde ich auf meiner Suche nach dem Fehler enttäuscht. Die Kohlebürsten erwiesen sich auch nach neun Jahren Betrieb in hervorragendem Zustand und waren noch über vier Zentimeter lang.

Kohlebürste
Die Kohlebürsten sind noch lang genug.

Mittlerweile wie ein kleiner Heimwerkerkönig fühlend, machte sich der Laie weiter daran, den Motor auseinander zu nehmen und die Verdrahtung zu überprüfen. Der Universalmotor besteht im Groben aus zwei Teilen: Einem Stator, und einem Rotor. Am Rotor befinden sich so Dinge wie die Riemenscheibe zur Befestigung des Keilriemens, der dann die Trommel dreht. An der anderen Seite befindet sich der Tachogenerator mit einem an der Welle des Motors angebrachten Tachomagneten.

Universalmotor
Der Universalmotor, links (vorne) die Motorriemenscheibe…
Tachospule
… und hinten die Tachospule, seitlich die Kohlebürsten. Auf den ersten Blick in Ordnung.
Stator und Rotor
Ein Blick hinein: Links der Stator, rechts der Rotor.
Rotor
Die Rotoreinheit mit der so genannten “Ankerwicklung”.
Im zusammengebauten Zustand ist die Tachospule über den Tachomagneten gestülpt. Wichtig dabei ist, dass die Tachospule fest sitzt und nicht locker über dem Magneten wegrutschen kann. Denn auch dann ist essig mit einem zuverlässigen Motorlauf. Warum? Fragt den Waschmaschinendoktor. Ich bin nur Azubi.

Einen Defekt konnte ich als Laie also leider nicht ausmachen. Alles sah so aus, wie es aussehen sollte. Kabel, Kontakte, alles in Ordnung.

Beim Zusammenbau des Motors fiel mir dann allerdings auf, dass sich die Tachospule nicht wirklich befestigen ließ. Man konnte sie gut über den Tachomagenten aufsetzen, aber irgendwie war sie nur locker aufgeschoben und hielt mitnichten ihre Position.

Langsam dämmerte mir es. Beim Auseinandernehmen der Waschmaschine ist mir noch ein Metallring aufgefallen, der irgendwo auf dem Boden herumlag. Diesen konnte ich nicht einordnen. Wusste nichtmal, ob er überhaupt zur Waschmaschine gehörte, die schließlich schon seit sieben Jahren an dieser Stelle stand. Irgendwie fühlte ich mich wie dieser Buschpilot, der nach einem Motorproblem sein kleines Flugzeug auseinander nimmt und beim zusammenschrauben feststellt, dass eine Schraube übrig ist. Hoppla…

Tachospule locker
Einsam lag dieser Ring (links) auf dem Boden der Waschküche. Langsam dämmerte mir, wohin er gehört.
Doch dann sah ich die Kratzspuren in der Innenwand der Tachospulenhalterung. Der Metallring gehörte dort hin! Ganz offensichtlich ist er dazu da die Tachospule fest an ihrem Platz zu halten. Sollte es das schon gewesen sein? Ein schnöder Metallring, der sich im Laufe der Zeit gelockert hatte und abgefallen war?

Tachospule fixiert
Mit dem Ring sitzt die Tachospule wieder fest und kann nicht rutschen.

Mit ein wenig Druck ließ sich der Ring wieder fest einsetzen. Ein bisschen mit einem Hammer und Schraubenzieher vorsichtig nachgeklopft und der Ring samt Tachospule saßen wieder bombenfest.

Fertig zum Einbau!
Der reparierte Motor liegt einbaubereit vor der Maschine.

Was nun folgte war der Einbau des Motors in die Waschmaschine. Der Motor lässt sich dabei an den beiden Schrauben an denen er befestigt ist, etwas variabel hin und her schieben, um genügend Spannung auf den Keilriemen zu bringen. Hier darauf achten, dass der Riemen später auch gut fest sitzt und nicht zuviel Spiel hat.

Die Große Stunde kam: Die Waschmaschine wurde mit der ersten Ladung Wäsche befüllt und eingeschaltet. Zum ersten Mal seit Wochen drehte sich die Trommel wieder ohne unangenehme Geräuschentwicklung. Und siehe da: Auch der Schleudergang funktioniert nun wieder ohne großes Herumtanzen der Maschine. Kleiner Ring mit großer Wirkung!

Viel Spaß beim Basteln!

Surftipp:
www.waschmaschinendoktor.de

27 Gedanken zu „Kleiner Ring, große Wirkung: Waschmaschine mit Schleudertrauma

  1. franz

    hi
    glückwunsch – bei mir läufts nicht so gut – werd das ding nochmal zerlegen -
    erst 2 jahre alt – schleudert kurz hoch – wäscht aber nicht … – wär auch der tacho -find aber keinen fehler

    tolle “anleitung” – super gemacht
    lg
    franz

  2. Michel

    Ich kann einfach nur sagen: SUPERGEILER ARTIKEL !!! Meine WaMa wollte auch nicht mehr schleudern und siehe da – unter ihr lag dieser verdammte Zahnkranz. Dank der wirklich idiotensicheren Anleitung war die Sache für mich dann kein Problem mehr … flupp das Ding wieder vor den Tacho und ab ging´s … und abschließend gesehen ein unbeschreiblicher Triumph zum Nulltarif! Danke!

  3. Waltraud

    Ich muss sagen die Informationen sind gut, aber ich wuerde mir wuenschen, wenn du vielleicht noch einige Quellenangaben machen koenntest. Einge Erfahrungen sind zwar immer gut, aber ich wuerde gerne noch ander Meinungen einholen.

  4. Dennis Knake Artikelautor

    Hallo Waltraut, da diese Reparatur auf eigenen Erfahrungen nur unter Zuhilfenahme der Webseite “waschmaschinendoktor.de” zustande kam, kann ich Dir leider keine weiteren Quellen nennen. Ein Grund für diesen Artikel war, dass ich im Internet nichts vergleichbares dazu gefunden habe.

  5. Sven Klappert

    Hallo,
    habe heute genau das gleiche bei meiner Privileg gehabt.Normal waschen war nicht mehr – dafür aber tanzen das die Schwarte kracht.:-)
    Hatte den Ring sofort gefunden und nachdem das Teil wieder am Ort war lief die Gute wie am ersten Tag – gut das es solche seiten wie diese hier gibt.
    So on – wünsche allen hier stets saubere Wäsche und stressfreie Waschmaschinen.:-)

  6. Jakob

    Hallo Meine Waschmaschienentrommel ist stecken geblieben Ich vermute das irgendwas zwischen trommel und wasserbehälter steckt Wie komme ich da dran um richtig nachzusehen und ewentuell das was das drehen der trommel verhindert hatte es schon mal frei bekommen durch drehen am schwung rad von hinten in der maschiene hat sich aber wieder fest gesetzt hat auch sehr laute schleifgeräusche gemacht

  7. Hannes

    Hallo Dennis,
    bei mir ist der Ring leider wohl beim Umzug ganz verloren gegangen. Allerdings finde ich auch keinen Waschmaschinen-Ersatzteil-Händler, der einen Tacho-Spulen-Ring kennen würde!? (Ich vermute eine Verschwörung der Waschmaschinen-Industrie und des Elektro- und Installateur-Handwerks;-)

    Im Ernst: Kennt jemand einen Ersatzteilversand, der das auf Lager hat?

    Viele Grüße
    Hannes

  8. Manni

    Hallo,
    hab’ zufällig den Weg hierhin gegoogelt. Unsere Waschmaschine von Whirlpool verliert Wasser, welches unter der Waschmaschine austritt. Ich habe ghört, das man Waschmaschinen nicht zu sehr kippen, geschweige den hinlegen soll. Wie kann ich dann schauen, wo es unten raustropft? Die Rückwand abschrauben? Danke für’s Erste und für die anderen Infos.

  9. Gaby

    Hallo Dennis,
    wir sind begeistert! Gestern kniete ich noch völlig genervt im Keller vor unserer Alaska WA 7150. Nix ging mehr. Ob sie gewaschen hat, weiß ich nicht. Jedenfalls war die Wäsche klitschnaß und roch gut. Abpumpen. Okay. Einschaltknopf aus und Programmknopf bis Schleudern stellen. Einschaltknopf ein. Eine kränkliche Umdrehung und dann wieder nix. Das ganze nochmal ohne Wäsche. Wieder nur eine Umdrehung. Was macht denn die Maschine, wenn ich den Schleuder-Stop-Knopf drücke? Was soll sie denn stoppen, wenn nichts schleudert? Blöde Idee. Aber beim Zurückschnellen des Schleuder-Stop-Knopfes fing sie kurz an. Dieses hatte dann zur Folge, dass ich den Rest des Feierabends damit verbrachte, diesen Stop-Knopf im 100stel-Sekunden-Takt rein und raus zu drücken. Irgendwann war die Wäsche dann trocknerreif.
    Heute hatte ich mich schon seelisch auf das gleiche Spiel eingestellt. Wollte aber wenigstens warten, bis sie sich beim Waschen dreht. Pustekuchen. Nasse, ungewaschene Wäsche, und einen dicken Hals. Mein Mann schraubte spontan die Rückwand ab und meinte, ich soll es jetzt noch mal versuchen. Ich verstand den Sinn dieser männlichen Logik nicht und meinte: “Aber nur mit Rückwand.” Vier Schrauben rein, vier für’s Ersatzteillager. Natürlich tat sich nichts. Wenn nichts mehr geht, dann googlen. Sofort war ich auf dieser Seite und wollte es nach Beschreibung dann selbst versuchen. Wie gut, dass nur 4 Schrauben in der Rückwand waren. Trotz passender Schlüssel bekam ich den Motor aber nicht ab. Mein Mann grinste, brauchte aber länger als zwei Minuten und fluchte vor sich hin. Den Motor hab ich dann mitgenommen und von vorn bis hinten mit den Bildern verglichen. Toll. Original und Fälschung, wie damals bei Oma in der HÖR-ZU. Und wo ist nun der Ring? Wieder in den Keller und diesmal mit den Kopf unter die Waschmaschine. Und dann mit vereinten Kräften, Schraubendreher und Hammer …… und: sie läuft.
    Vielen, vielen Dank für diese informative Seite.

    Mit Grüßen aus Hamburg
    Gaby

  10. Dennis Knake Artikelautor

    Hallo Gaby, auch Jahre nachdem ich dieses Problem mit meiner Alaska hatte, freue ich mich über diese Erfolgsberichte! Meine Maschine läuft übrigens seitdem immer noch. Obwohl sie seit einiger Zeit beim andrehen kurz ein paar fiese Geräusche macht. Aber das Problem werd’ ich dann für einen nächsten Artikel in Angriff nehmen. ;-)

  11. WaschKnecht

    Heute ging nix mehr an unserer Hoover Nextra 5125. 2x kurz angelaufen im Schleudergang, dann nix mehr. 7x blinken und Ende.
    Odyssee im Netz und den http://www.waschmaschinendoktor.de/ gefunden.
    bisschen weitergegoogelt und hier gelandet.
    Tachogenerator lose…befestigt und mich als Sparschwein feiern lassen :-)

  12. WaschKnecht

    Heute ging nix mehr an unserer Hoover Nextra 5125. 2x kurz angelaufen im Schleudergang, dann nix mehr. 7x blinken und Ende.
    Odyssee im Netz und den http://www.waschmaschinendoktor.de/ gefunden.
    bisschen weitergegoogelt und hier gelandet.
    Tachospule lose…befestigt und mich als Sparschwein feiern lassen :-)

  13. Pingback: Hoover Nextra error code 7

  14. Stefan

    Danke, Danke, Danke für diesen Artikel. Bei unserer Hoover Nextra Maschine war das Problem ganz ähnlich: Der Magnet in der Spule hatte sich gelöst und rotierte somit nicht mehr. Die Anleitung hat mich auf den richtigen Weg gebracht, und meine Frau sehr glücklich ;)

  15. Rico

    Hallo,

    habe eine Privileg 3234.Da ging das Schleudern nicht.D.h. es erreichte nicht die max. Schleuderdrehzahl.
    Habe mir die Kohlestifte angeschaut ob sie verbraucht wäre.Waren aber i.O.

    Alles zusammengebaut wieder und siehe da es funktioniert wieder..??!

    Vill. waren sie hängenbeblieben…?

    Einen guten Rutsch ins neue Jhr euch allen

    rico

  16. Alwin

    Hi,

    also wenn der Ring ganz futsch ist, dann kann man auch drei kleine Löcher in den Kranz bohren, der den Tachogenerator aufnimmt und kleine Blechschrauben durchdrehen, so dass der Tachogenerator an Ort und Stelle gehalten wird. Läuft bei mir seit Jahren so !!!

    Gruß

  17. Rebbe

    Meine uralte Zanussi hat den selben italienischen Motor, wie oben abgebildet. Nur hat die Tachospule keinen Kontakt gehabt, Widerstand unendlich. Alaso, selbstverständlich war der am schlestesten zugänglicher Anschluss ab, der ganz untere. Also musste ich ganz vorsichtig mit Lötkolben die Plastschale an der Seite einweichen, abdrücken und ich war an dem Draht. Vorsichtig abisolieren, ein Stück Litze anlöten, mit einem kleinem Stück Isolierband von der Wicklung abisoliert und dann die Wunde mit zweikomponenten- Epoxy zugegossen. Die reparierte Spule hat kalt exakt 500 Ohm, wird sie warm gemacht, ich habe mit 30V etwa 70 mA durchgeschickt, kann der Widerstand auf 560 Ohm ansteigen.

  18. Oliver Derksen

    So klasse danke nochmals genau der selbe Fehler, war schon beim Händler habe aber noch nicht gekauft, da habe ich diese Seite entdeckt, läuft wieder wie am ersten Tag…many many thanks..einfach nur doll….

  19. piri55

    Ich kann einfach nur sagen: SUPERGEILER ARTIKEL !!! Meine WaMa wollte auch nicht mehr schleudern und siehe da – unter ihr lag dieser verdammte Zahnkranz. Dank der wirklich idiotensicheren Anleitung war die Sache für mich dann kein Problem mehr … flupp das Ding wieder vor den Tacho und ab ging´s … und abschließend gesehen ein unbeschreiblicher Triumph zum Nulltarif! Danke!

  20. piri55

    Super Artikel! Meine AEG WaMa wollte auch nicht mehr schleudern und durch diese Anleitung kam ich auf den Tachogenerator. Der Magnet war etwas locker auf der Welle – festgemacht und das Schleudern ging wieder!
    Danke!

  21. Pitcairn

    Habe eine Hoover HNT 6614 D/1-30 S. Gestern hatte die WaMa den Fehler E10 (Error E10) gemeldet. Nachdem die Bedienungsanleitung und auch die Homepage nichts hergegeben hat, sondern allein auf den Kundendienst verweist, habe ich gesucht und die Seite hier endlich gefunden. Selbst ist der Mann: Schraubenzieher her und rumgedaddelt. Siehe da: der Riemen war abgesprungen und das große Antriebsrad war etwas gelockert.

    Alles wieder fest gezogen und den Riemen nach einigen Versuchen wieder drauf gebracht. Ich hoffe, das war des Rätels Lösung. Testwaschgang läuft grad. Ich hoffe, ich konnte helfen.

  22. jd

    sehr amüsant geschrieben…mein heutiger wechsel des Ein-Ausschalters meines Geschirrspülers war leider nicht so spektakulär…aber läuft auch wieder…

  23. GTS928

    NEXTAR HNF 6137

    Kein Waschen möglich, Trommel fängt sofort mit Schleuderdrehzahl an zu rotieren. Nach 20 Sek. blinken die Start- und die Zeitprogramm LED´s im Takt. Error Code 7 : LED´s blinken sieben Mal hintereinander.
    Error Code sieben: Waschtrommel fest, Riemen ab oder kein Tachosignal. http://www.whitegoodshelp.co.uk/hoover-nextra-lights-flashing/
    Wie hier beschrieben, lag es am Tacho.
    Der Magnetgeber der in die Motorachse eingeschraubt ist, hat sich aus dem Gewinde heraus gedreht und dadurch die Tachospule aus dem Gehäuse gedrückt. Die Spule hing an ihrem Kabel neben dem Gehäuse, der Magnetgeber lag auf der Erde.

    Zur Reparatur:

    Gar nicht erst die Rückwand abschrauben, die Maschine ankippen, hatte eine kleine Kiste untergestellt.
    Dann von unten den Magnetgeber wieder in die Motorwelle eingeschraubt, handfest.
    Das Gewinde habe ich mit Locktite versehen, ein Tropfen Klebstoff macht es auch, damit sich das Gewinde nicht wieder von selbst rausdreht.
    Die Tachospule habe ich ebenfalls im Gehäuse eingeklebt, da der hier oben beschriebene Ring zur Arretierung nicht vorhanden war.
    Nach ca 15 Minuten war alles fertig und unser fleißiges Lieschen von Hoover tut es wie eh und jeh.

  24. Andre

    Hi meine waschmaschine ging es genau so! ich habe die waschmaschine auf gemacht und war total begeistert ich wusste noch NIE wie die waschmaschine von innen aus sieht! ich hate auch keine ahnung erst nach eine stunde hate ich denn fehler gefunden! es war der motor er hate ein drat kaputt! aber die maschine war in ordnung! DANKE FÜR DIE TIPPS!

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